18. 4. 2017 – Polizei News

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Verkehrsunfall mit Personenschaden in Kukmirn (Bezirk Güssing)
Ein 32-jähriger Mann aus Trausdorf fuhr am 17.04.2017 gegen 10.30 Uhr mit seinem PKW auf der
L108 von Eisenhüttl kommend in Fahrtrichtung Rehgraben.
Auf Höhe Strk 8,2, Krzg. L108-L118 (Kukmirner Kreuzung), fuhr aus Kukmirn kommend ein 73-jähriger
Mann aus Welgersdorf mit seinem PKW unter Missachtung des Verkehrszeichens „Vorrang geben“ in
den Kreuzungsbereich ein und wollte nach links in Richtung Eisenhüttl einbiegen. Trotz eingeleiteter
Vollbremsung konnte der Lenker aus Trausdorf eine Kollision der beiden KFZ nicht mehr verhindern.
Durch den Zusammenstoß schleuderte sein PKW linksseitig in den Straßengraben und kam auf dem
dort angrenzenden Böschungsbereich auf allen vier Rädern stehend zum Stillstand. Der PKW des
Mannes aus Welgersdorf wurde durch die Wucht des Aufpralls im Kreuzungsbereich um die eigene
Achse gedreht und kam auf der Fahrbahn in Fahrtrichtung Rehgraben zum Stillstand. Bei dem
Verkehrsunfall wurden beide Lenker, sowie 3 Beifahrer unbestimmten Grades verletzt und mussten
mit dem Notarzthubschrauber „Christophorus 16“ und den Notarztwagen in das LKH Oberwart
verbracht werden.
Die FF Kukmirn war mit 15 Mann, 1 RLF, 1LFB, 1KDO zur Bergung der verunfallten KFZ im Einsatz.


Brand einer Gartenhütte in Neudörfl (Bezirk Mattersburg)
Am 17.04.2017, gegen 14:40 Uhr kam es in 7201 Neudörfl, zu einem Brand einer Gartenhütte. Die in
Holzbauweise gefertigte Hütte und angrenzende Bäume standen in kurzer Zeit in Vollbrand. Eine
Löschung durch die anwesenden Hausbesitzer mit herkömmlichen Mitteln war nicht mehr möglich. Die
FFW Feuerwehr, unter Einsatz von 1 Kd-Fahrzeug und 2 TLF, mit 12 Mann konnte den Brand
innerhalb kurzer Zeit löschen. Angrenzende Gebäude wurden durch das Brandereignis nicht
beschädigt. Eine Gefährdung von Menschen war nicht gegeben. Die Brandursache und die
Schadenshöhe konnten vorerst nicht geklärt werden.


Brand in Litzelsdorf

Am Sonntag, den 16. April 2017, kam es am Nachmittag zu einem Brand in einem Einfamilienhaus in Litzelsdorf, Bezirk Oberwart. Der 54-jährige Hausbesitzer war nach eigenen Angaben gegen 13:00 Uhr in einem Zimmer des ausgebauten Dachbodens eingeschlafen. Gegen 16:00 Uhr wurde er durch laute Geräusche wach und begab sich zur Terrassentür. Als er diese öffnete, schlugen ihm bereits Flammen vom Balkon entgegen. Er versuchte noch das Feuer mittels Wasser zu löschen, musste sein Vorhaben aufgrund der großen Hitze aufgeben. Die Feuerwehr wurde verständigt und die Wehren von Litzelsdorf und Stinatz brachten das Feuer gegen 17:00 Uhr unter Kontrolle. Der Dachboden wurde aufgrund aufkeimender Glutnester abgetragen. Die ersten Ermittlungen zur Brandursache führten zum Ergebnis, dass die Feuersbrunst im Außenbereich ihren Ausgang nahm. Heute werden die Erhebungen dahingehend von Beamten des Landeskriminalamtes fortgeführt.


Haft nach Suchtgifthandel

Beamte der Suchtgiftgruppe Rechnitz, Bezirk Oberwart, konnten einem 26-jährigen Mann aus Teesdorf, Bezirk Baden, einen Suchtgifthandel nachweisen. Von Juli 2016 bis März 2017 verkaufte er Cannabiskraut. Dieses hat einen Verkaufswert  im mittleren vierstelligen Eurobereich.

Am Freitag den 14.04.2017 vollzogen Beamte der Suchtgiftgruppe Rechnitz eine Durchsuchung nach Anordnung der Staatsanwaltschaft in einem Wohnhaus in Teesdorf. Dabei konnten sie neben geringen Mengen Cannabiskraut und Kokain auch zahlreiche Utensilien für den Suchtgiftverkauf sowie einen Elektroschocker sicherstellen. Dem Beschuldigten konnte nachgewiesen werden, dass er an Abnehmer in den Bezirken Oberwart und Baden bei Wien eine Gesamtmenge von 500 Gramm Cannabiskraut gewinnbringend verkauft hat.

Der 26 Jährige wurde in eine Justizanstalt eingeliefert.


Brandlegung in Welgersdorf (Bez. Oberwart)

Bezirkspolizeikommando Oberwart: Neun Brandausbruchsbereiche auf einer Länge von 70 Meter festgestellt.

Am Karfreitag, den 14. April 2017, gegen 20:40 Uhr, wurde eine Polizeistreife der Polizeiinspektion Großpetersdorf (Bezirk Oberwart) zu einem Brand nach Welgersdorf, Nähe der Landesstraße L 244 – Ortseinfahrt Welgersdorf, beordert.

Ein aufmerksamer Zeuge bemerkte auf der Fahrt mit seinem Pkw (L 244 in Fahrtrichtung Großpetersdorf) in der Nähe des Tauchenbaches einen Baum brennen. Bei der Nachschau konnte der Anzeiger erkennen, dass ein Weidenstamm brannte und Glutnester im Nahbereich entlang des Tauchenbaches waren. Der Zeuge, der selbst Feuerwehrmann ist, verständigte die Feuerwehren Welgersdorf und Großpetersdorf. Diese Wehren waren anschließend mit  26 Mann und mehreren Fahrzeugen im Einsatz und konnten die Brandherde löschen.

Ein im Brand gestandener ausgehöhlter Weidenbaum, Durchmesser ca. 130 cm, musste zur Verhinderung der Brandausbreitung durch die Feuerwehr gefällt und aus dem Gefahrenbereich entfernt werden. Besondere Vorsicht war geboten, weil auf Grund der Trockenheit erhöhte Gefahr einer weiteren Brandausbreitung des Baumbestandes entlang des Tauchenbaches bestand.

Im Zuge der Erhebungen wurde der Bezirksbrandermittler des Bezirkspolizeikommandos Oberwart verständigt und führte vor Ort die Brandermittlung und Ursachenforschung durch. Auf Grund der vorliegenden Spurensituation (neun Brandausbruchsbereiche auf einer Länge von ca. 70 Meter) kann von einer vorsätzlichen Einbringung einer Zündquelle durch unbekannte Täter ausgegangen werden. Im Zuge der Erhebungen konnten auf einer Länge von ca. 200 Meter noch mindestens ca. 15 weitere Brandplätze vorgefunden werden, welche innerhalb der letzten Tage gebrannt haben dürften.

Die Polizei ersucht nun um sach- und zweckdienliche Hinweise. Diese können – auch anonym – an die Polizeiinspektion Großpetersdorf unter der Telefonnummer 059133-1244117 oder an jede andere Polizeiinspektion gerichtet werden.

Die Schadenshöhe ist derzeit noch unbekannt.


Osterstatistik 2017

Eine positive Bilanz kann die burgenländische Polizei für das vergangene Osterwochenende – Karfreitag 00:00 Uhr bis Ostermontag 24:00 Uhr – dahingehend ziehen, dass auf Burgenlands Straßen kein einziges Todesopfer zu beklagen war.

Es gab fünf Verkehrsunfälle mit Personenschanden (2016 waren es drei), wobei neun Personen (2016 waren es drei) verletzt wurden. 4.093 Kfz-Lenker (3.695 waren es 2016) haben die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten. Wegen Alkohol am Steuer wurden 14 Fahrer (2016 waren es 11) angezeigt. Die Zahl der Führerscheinabnahmen blieb mit acht gleich wie im Vorjahr.

Eine erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitung gab es am 14.4.2017, gegen 16:45 Uhr, auf der A6 im Gemeindegebiet von Potzneusiedl, Bezirk Neusiedl/See. Ein 45-jähriger Mann aus Wien war mit seinem PKW mit 210 km/h in Richtung Wien unterwegs. Die Geschwindigkeitsüberschreitung wurde von einer Zivilstreife festgestellt, die hinter dem Lenker fuhr und ihn anhalten konnte. Er gab an, dass er sein Fahrzeug testen wollte. Der Mann wurde angehalten – Anzeige wurde erstattet, Führerscheinentzugsverfahren eingeleitet.

Am 15.4.2017 kam es gegen 09:10 Uhr auf dem Pannenplatz der S31, im Gemeindegebiet von Sieggraben, zu einem Notfall. Ein 39-jähriger Mann aus dem Bezirk Oberpullendorf lag beim Eintreffen der Polizisten neben seinem Fahrzeug und klagte über starke Schmerzen im Brustbereich. Die Beamten leisteten sofort Erste Hilfe und veranlassten mittels Notarzthubschrauber die Einlieferung in ein Krankenhaus. Der Mann wurde in der Tagesklinik stationär aufgenommen und ist bereits in häusliche Pflege entlassen.

Im Bereich des Grenzüberganges Nickelsdorf kam am 14. und 17.4.2017 zu kurzfristigen Staubildungen, die jedoch durch Einsatz von zusätzlichem Personal rasch aufgelöst werden konnten.


Kriegsmaterialauffindung in Heiligenbrunn

In Heiligenbrunn, Bezirk Güssing, wurde am 17.4.2017 eine Werfergranate aus dem Zweiten Weltkrieg aufgefunden. Das Kriegsrelikt lag in einem Waldstück in der Ried „Gstettenwald“. Ein 66-jähriger Mann suchte mit einem Detektor nach Metall und fand das Geschoß. Der Fundort wurde abgesichert, die Granate durch den Entminungsdienst abgeholt und fachgerecht entsorgt.

 


Zwei Verletzte nach Verkehrsunfall

Ein 20-jähriger Lenker stieß gestern auf der Bundesstraße 63 im Gemeindegebiet von Riedlingsdorf, Bezirk Oberwart, mit seinem PKW gegen ein Betonrohr. Er wurde ebenso wie seine 18-jährige Beifahrerin verletzt, in ein Krankenhaus eingeliefert und anschließend in häusliche Pflege entlassen. Alkoholisierung lag nicht vor.

Der Mann, der wie seine Beifahrerin im Bezirk Oberwahrt wohnhaft ist, war gegen 23:25 Uhr von Oberwart kommend in Richtung Riedlingsdorf unterwegs, als er aus bisher unbekannter Ursache ins Schleudern kam, auf das Bankett geriet und danach gegen das Betonrohr stieß.

Am PKW entstand Totalschaden. Die Bergung bzw. Reinigung der Fahrbahn erfolgte durch die Feuerwehr Riedlingsdorf. Die Bundesstraße 63 war kurzfristig erschwert passierbar.

 

 

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