Projekt ‚Triumphieren 50 plus‘

Oberwart, 11. 4. 2017 –

Frauenlandesrätin Verena Dunst beim „Triumphieren“

Halbzeit bei den Teilnehmerinnen des Beschäftigungsprojektes „Triumphieren 50 Plus“ im Südburgenland

Frauenlandesrätin Verena Dunst besuchte die Teilnehmerinnen des Projektes „Triumphieren 50 Plus“ im BFI Oberwart: „Viele Frauen waren nach der Schließung der Firma Triumph Mitte 2015 von Arbeitslosigkeit betroffen. Vor allem für Frauen über 50 war es – trotz Arbeitsstiftung – oftmals schwierig, auf dem Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen. Das Projekt ‚Triumphieren 50 plus‘ ist eine gute Möglichkeit und bietet eine neue Chance, um diesen Frauen Mut zu machen“, so Frauenlandesrätin Verena Dunst.

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Frauenlandesrätin Verena Dunst zu Gast im BFI Oberwart bei „Triumphieren 50 plus“

Insgesamt 15 erwerbslose und arbeitsuchende Frauen mit unterschiedlichen Vorkenntnissen fingen am 9. Jänner beim BFI einen Kurs in Oberwart an. Das Projekt „Triumphieren 50 plus“ weist die ersten Erfolge auf: Während des Projektes erfolgte eine Arbeitsaufnahme, sowie die Arbeitserprobung bei zwei Teilnehmerinnen. Ende März begann die zweite Qualifizierung für die Teilnehmerinnen – diesmal im Bereich Blumen-, Garten- und Grabpflege. Innerhalb von drei Wochen wird dabei das Grundlagenwissen in diesem Bereich erworben. Auch die Qualifizierungen in den Bereichen Gastronomie und Hygiene schlossen die Teilnehmerinnen erfolgreich ab.

Schon die Inhalte des Projektes zeigen, dass versucht wird, die Frauen da abzuholen, wo sie sich gerade befinden. Alle haben eine unterschiedliche Geschichte in ihrem Leben, kommen aus verschiedenen sozialen Schichten und andere Ausbildungen. In der ersten Phase des Kurses wurden die Ziele der Teilnehmerinnen mit den Trainerinnen aufgearbeitet. Die Angebote reichen von einem einfachen Bewerbungstraining, für diejenigen, die eine geeignete Qualifikation haben, oder auch eine Grundausbildung in EDV oder Kommunikationstechnik. Gastreferentinnen und -referenten, die aus der Praxis berichten können, sowie zwei Betriebspraktika, um die Berufe und Betriebe kennen zu lernen, sind Teile des Kurses. Die Frauen werden auch zu den Bewerbungsgesprächen begleitet und die Kontakte zu den Betrieben hergestellt. Die Frage der Mobilität und der Kinder- bzw. Altenbetreuung wird parallel dazu geklärt, damit der „Traumjob“ dann auch wirklich umsetzbar ist.

„Es freut mich, dass Frauen der Generation 50 plus, vor allem im ländlichen Raum, die Möglichkeit einer Unterstützung und Begleitung in Anspruch nehmen können, um sich neu zu orientieren oder wieder in den Arbeitsmarkt integriert zu werden. Nur Frauen, die in einem gut bezahlten Job arbeiten, sind vor Frauenarmut gefeit“, so Frauenlandesrätin Verena Dunst abschließend.

 

 

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