Regional: Eberau Straße, Eisenstadt Friedhof und Bgm. Steiner

Eberau, 11. 4. 2017 –

Weg frei – Straße zwischen Eberau und Szentpéterfa kann asphaltiert werden

Die Burgenländische Landesregierung stellt den Ausbau der Straße zwischen der Gemeinde Eberau und der ungarischen Ortschaft Szentpéterfa sicher. Da es sich bei diesem 300 Meter langen Abschnitt um eine Gemeindestraße handelt, muss sich auch die Gemeinde an der Finanzierung beteiligen.

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Um die jahrelangen Diskussionen nun endgültig zu beenden, wurde diese Straße jetzt durch die Burgenländische Landesregierung in die Prioritätenliste aufgenommen und ein grenzüberschreitendes EU- Förderkonzept ausgearbeitet. Durch dieses EU-Projekt kann eine Förderquote in der Höhe von 65 % lukriert werden. Die Gemeinde hat nun als Förderwerberin bis Mitte Mai Zeit um einen entsprechenden Förderantrag einzureichen. Über diesen wird dann im Oktober in einem Begleitausschuss entschieden.

„Ich bin froh, dass wir als Landesregierung, unter der Federführung von LH Niessl, dieses grenzüberschreitende EU-Projekt ausarbeiten konnten. Der Ausbau dieser Straße ist wichtig für die Menschen in der Region“, ist LRin Dunst überzeugt.


Beschämende Zustände auf Städtischem Friedhof in Eisenstadt Unwürdig und pietätlos

Bedenkliche Zustände herrschen offenbar auf dem Städtischen Friedhof in Eisenstadt – die Kritiken reichen von „beschämend“, „pietätlos“, „einer Landeshauptstadt unwürdig“. In der Aufbahrungshalle ist kein Sezierraum vorhanden, kein geeigneter Kühlraum, kein Platz zur Vorbereitung der Verstorbenen für die Beisetzung und auch für die Menschen, die an Bestattungen teilnehmen, herrschen denkbar schlechte Bedingungen.

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Das ist eine kurze Zusammenfassung der Beschwerden und Hinweise von der Eisenstädter Bevölkerung, die bei Vizebürgermeister Günter Kovacs im Briefkasten zur Aktion „Sag´s dem Günter“ eingeworfen wurden, berichtet die SPÖ-Eisenstadt ein Detail aus der Zwischenbilanz zu der Aktion.

„Allein dieser eine Bereich zeigt, wie aufmerksam und kritisch unsere Menschen die Einrichtungen und Leistungen der Stadtgemeinde beobachten. Und es zeigt sich, dass sie nicht Unmögliches von einem verlangen, sondern ordentliches Arbeiten für die gesamte Bevölkerung und Respekt vor der Würde der Bewohner unserer Stadt“, betont Vizebürgermeister Günter Kovacs.

Umso bedenklicher seien die von den Mitbürgern aufgezeigten Zustände auf dem Städtischen Friedhof. Ausgerechnet dort, wo die Angehörigen Abschied von ihren Verstorbenen nehmen, sollten derartige Mängel nicht vorkommen. Auf den abgegebenen Meinungskarten werden zum Großteil schwerwiegende Mängel aufgezeigt.

 

Die SPÖ-Eisenstadt erhebt daher folgende Forderungen:

  • Für die Versorgung der Verstorbenen muss endlich ein entsprechender Platz geschaffen werden
  • Um bei angeordnete Obduktionen nicht auf andere Gemeinden ausweichen zu müssen, muss endlich ein entsprechender und auch vom Gesetz vorgeschriebener Obduktionsraum errichtet werden
  • Die Fliesen in der Aufbahrungshalle sind desolat und sind zu sanieren
  • Die Heizung muss effizienter gesteuert werden
  • Türen und Fenster sind zu adaptieren, dass auch im Winter der Aufenthalt in der Aufbahrungshalle zumutbar ist
  • Für die Menschen, die den Toten auf seinen letzten Weg begleiten, müssen mehr Sitzmöglichkeiten geschaffen werden
  • Schließlich muss endlich dafür gesorgt werden, dass auch die Möglichkeit besteht, den Verstorbenen in würdevoller, ruhiger und angemessener Form ungestört Abschied genommen werden kann

 

Die SPÖ wird diese Themen in der nächsten Sitzung des Gemeinderates zur Sprache bringen. Es kann nicht sein, dass die Landeshauptstadt den Verstorbenen und der Trauergemeinde so wenig Respekt und Würde erweist. Diese Zustände sind beschämend und pietätlos. Selbst die kleinsten Gemeinden im Burgenland ehren die Verstorbenen in einem würdigen Rahmen. Kein Mensch hat einen derart unwürdigen Umgang am Ende seines Lebens verdient. Es besteht daher dringender Handlungsbedarf.


SPÖ Eisenstadt: Das wahre Gesicht von Steiner

VzBgm. Kovacs: „Thomas Steiner ist der Jekyll & Hyde von Eisenstadt“

Das Burgenland schlecht reden, das ist der neue und einzige Stil der ÖVP Burgenland als Oppositionspartei. Allen voran geht der Parteiobmann und gleichzeitig Bürgermeister von Eisenstadt Thomas Steiner. „Abgesehen davon, dass die ÖVP-Kritik immer an der Realität vorbeigeht, hat dieses Schlechtreden von Steiner einen Haken: Er kritisiert genau das, was er selbst in seiner Stadt nicht umsetzt!“, kritisiert SPÖ-Vizebürgermeister und Landtagsabgeordneter Günter Kovacs. „Steiner ist Meister im Ablenken von den eigenen Problemen in Eisenstadt“, so Kovacs weiter.

Bestes Beispiel ist hier die Eisenstädter Innenstadt. Bereits 16 Geschäfte stehen in der Fußgängerzone leer. „Eine der schönsten Fußgängerzonen Österreichs steht vor dem Abgrund und Steiner schaut mit hinunter“, ist Kovacs verärgert. „Seit Jahrzehnten verlagert sich die Wirtschaft an die Peripherie. Was macht der Bürgermeister? Er wechselt immer nur politisches Kleingeld mit dem Land Burgenland, anstatt sich den wirklichen Problemen Eisenstadts zu widmen“, so Kovacs.

Doch die Schönwetterpolitik des ÖVP-Mannes bekommt allmählich Risse. Vollmündige Ankündigungen werden nur langsam oder erst nach Druck von außen umgesetzt, wie beispielsweise die Erhöhung des Heizkostenzuschusses, welcher erst 3 Monate später überwiesen wurde. Andere wichtige Problemlösungen werden erst gar nicht angegangen, wie das Thema Feinstaub. Am 17. Februar hatte Eisenstadt die höchste Feinstaubbelastung aller österreichischen Landeshauptstädte. „Steiner lässt das anscheinend kalt. Das Hauptproblem beim Feinstaub ist der Verkehr, sprich es müsste schon längst eine dementsprechende Verkehrslösung auf den Tisch. Wir von der SPÖ haben diese Lösung auf den Tisch gelegt, aber dort liegt sie wahrscheinlich ungelesen noch immer“, ärgert sich Kovacs.

Ein weiterer massiver Kritikpunkt an Steiner ist sein Umgang mit Mitarbeitern der Stadt. Letztes Beispiel ist ein Mitarbeiter des Eisenstädter Bauhofes, der als Feuerwehrmann zum Einsatz bei einem Großbrand in Wimpassing gerufen wurde und jetzt vom Bürgermeister zum Straßenkehrer degradiert werden soll, obwohl er den Feuerwehreinsatz bzw. das Fernbleiben von der Arbeit ordnungsgemäß gemeldet hat. „Das ist letztklassig. So kann man nicht mit Mitarbeitern umgehen, die sich ehrenamtlich engagieren.

Auf die Jugend in Eisenstadt vergisst man dann gleich ganz. Zuerst wird sie von Steiner an den Stadtrand in den E-Cube verbannt und dann, wenn sich der Jugend-Hotspot deshalb auf den Domplatz verlagert, werden die Probleme einfach ignoriert. Trotz Forderungen und Beschwerden von zahlreichen Eltern werden immer noch keine Schulsozialarbeiter und Streetworker eingesetzt.

Das Verhalten von Steiner fügt sich nahtlos in die ÖVP-Politik ein: Schön ins Gesicht lachen und dann in den Rücken fallen. Das sind die zwei Seiten des Thomas Steiner“, so Kovacs abschließend.

 

 

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