Umgebaute BHAK/BHAS Eisenstadt eröffnet

Eisenstadt, 6. 4. 2017 –

18,1 Mio. Euro wurden in Sanierung und Erweiterung der BHAK/BHAS Eisenstadt investiert

Im Juli 2015 wurde die Sanierung und Erweiterung des Bundesschulzentrums Eisenstadt mit HAK/HAS und HTL gestartet. Mit einem Festakt im Beisein von Bildungsreferent und Präsident des Landesschulrates für Burgenland Landeshauptmann Hans Niessl, Mag. Heinz Josef Zitz, Amtsführender LSR-Präsident, HAK-Direktorin OStR.in Mag.a Johanna Dorner-Resch, Vertretern der bauausführenden Firma STRABAG und zahlreicher Festgäste wurde am Donnerstag, 6. April 2017, als erster Bauteil die BHAK/BHAS eröffnet. Die Kosten für die Sanierung der BHAK/BHAS belaufen sich auf 18,1 Mio. Euro; die  Gesamtkosten für das Projekt Bundesschulzentrum sind mit 47,6 Mio. Euro veranschlagt. Im Herbst 2017 soll auch die HTL eröffnet werden.

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Ing. Franz Grandits, STRABAG AG, Mag. Peter Klingenstein, Hypo NÖ Leasing GmbH (hinten), Mag. Heinz Josef Zitz, Amtsführender Präsident des Landesschulrates für Burgenland, Architekt DI Michael Rauscher, AT4 Architekten, HAK-Direktorin OStR.in Mag.a Johanna Dorner-Resch, LH Hans Niessl, Präsident des Landesschulrates für Burgenland, LSR-Dir.in Mag.a Sandra Steiner

„Globalisierung, Digitalisierung und Urbanisierung zählen zu den größten Herausforderungen in der Zukunft. Diese zu bewältigen, braucht es bestens ausgebildete junge Menschen“, stellte Niessl in seiner Eröffnungsrede fest. „Es ist Aufgabe der Politik, Rahmenbedingungen für beste Bildung zu schaffen. Eine solche ist auch Voraussetzung und Basis für Wirtschaftswachstum. Dieses Projekt ist deshalb eine wichtige Investition in den Bildungsstandort Burgenland. Mit dem Um- und Zubau wurde eines modernes Umfeld auf dem neuesten Stand der Technik geschaffen, in der die Lehrenden und die Schülerinnen und Schüler ideale Bedingungen vorfinden und sich wohlfühlen können“.
 
Das 1981 eröffnete Bundesschulzentrum mit HTL, BHAK und BHAS beherbergt insgesamt mehr als 1.600 SchülerInnen; eine Sanierung und Erweiterung war aufgrund des Bauzustands, aber auch aus Kapazitätsgründen seit Jahren überfällig. Nach einer von der BELIG durchgeführten Ausschreibung hatte schließlich die STRABAG als Gewinner der europaweiten Investorenausschreibung den Zuschlag für den Umbau erhalten. Der Startschuss für die Bauarbeiten erfolgte im Juli 2015. Für die Architektur zeichnet das Büro AT4 Architekten verantwortlich. Die Finanzierung erfolgte über ein Investorenmodell mit der Hypo Niederösterreich und der STRABAG AG.  

In der BHAK/BHAS wurden 36 Unterrichtsklassen saniert, wobei davon 3 Klassen zu einem Raum für die Zentralmatura zusammengelegt werden können. Der Umbau umfasste die thermische Sanierung einschließlich neuer Fenster und die komplette Innensanierung mit neuen Riegelwänden, Akustikdecken und neuer Lüftung. Wert sei auch darauf gelegt worden, die Charakteristik der Architektur mit horizontaler Gliederung zu erhalten, erklärte DI Michael Rauscher von AT4 Architekten. Rot zieht sich als Leitfarbe durch das ganze Gebäude, die charakteristischen Klinkerziegelwände wurden erhalten. Die Klassenräume präsentieren sich nun hell und mit modernster Infrastruktur. Das Heizsystem wurde von Strom auf Fernwärme umgestellt, das Haus barrierefrei gestaltet. Der Umbau erfolgte bei laufendem Schulbetrieb, die Klassen waren in Containern untergebracht.

Das Projekt sei nicht nur eine Investition in die Bildung im Burgenland, sondern „auch ein wichtiger Impuls für die heimische Wirtschaft, zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen im Land“, sagte Niessl. Die Wertschöpfung sei zu 81 % im Burgenland geblieben.
Die Bauarbeiten für die Generalsanierung der HTL samt Zubauten sind noch im Gange. Die Fertigstellung des gesamten Bauvorhabens ist mit Herbst 2017 projektiert.

 

 

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