Motorradfahrer aufgepasst!

Zemendorf, 6. 4. 2017 –

Motorradfahrer aufgepasst!

Wie jeder Motorradfahrer verlieren auch die Fahrer der Motorradstreifen der Polizei ein wenig an Gefühl für ihre Maschinen über den Winter. Daher ist es für die Weißen Mäuse wichtig, ihre Räder wieder unter volle Kontrolle zu bekommen. Dazu dient das verpflichtende 2-tägige Fahrtraining vor der Saison. Das Ziel dabei ist, sich wieder an das Motorrad zu gewöhnen und ihr Können zu perfektionieren. Die Landespolizeidirektion Burgenland rät daher jedem Motorradfahrer vor der Saison ein entspechendes „Warm up“ Training zu absolvieren. Das Rote Kreuz war auch bei diesem Training zur Unterstützung und Auffrischung der Erste Hilfe Kentnisse dabei. So haben wir auch erfahren, ob man einem verunfallten Motorradfahrer den Helm abnehmen soll oder nicht.

 

Perfektionsausbildung für Motorradpolizisten der Landesverkehrsabteilung Burgenland

„Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein“ (P. Rosenthal) – unter diesem Motto startete Anfang April 2017 die jährliche Ausbildung der Motorradfahrer in der Landespolizeidirektion Burgenland. Jeder Motorradpolizist der Landesverkehrsabteilung hat diese zweitägige Spezialausbildung zu absolvieren. 

Unter der Leitung von Obstlt Andreas Stipsits und ChefInsp Karl Eidenberger (beide Landesverkehrsabteilung Burgenland) werden ab April die diesjährigen zweitägigen Perfektionsausbildungen abgehalten. Insgesamt werden 26 Motorradpolizisten aus dem Burgenland daran teilnehmen. Ziel dieser Ausbildung ist es, dass sich die „Motorradpolizisten“ nach der langen Winterpause wieder an ihr Arbeitsgerät, dem Motorrad, gewöhnen und ihr Können perfektionieren.

Die Teilnehmer tasteten sich unter der fachkundigen Aufsicht der Instruktoren an ihr Können heran. Auf eigens dafür gesteckten Parcours wurden Übungen wie richtiges Kurvenfahren, Reaktionstechnik, Blicktechnik, Beschleunigen, Bremsmanöver usw. durchgeführt. Dieses Training zeigte sehr deutlich, wie wichtig es ist, sich nach monatelanger Pause wieder mit größter Sorgfalt an die Besonderheiten des einspurigen Gefährtes heranzutasten. Im Rahmen der Ausbildung wurde ebenfalls auf die technische Wartung und die Pflege des Motorrades großer Wert gelegt. Dieser Punkt stellte auch nach den vergangenen Wintermonaten einen sicherheitstechnischen Aspekt dar. Einen weiteren Schwerpunkt bildete ein Erste Hilfe Kurs. Die Kollegen übten dabei die fachgerechte Abnahme eines Sturzhelmes bei einem Verunfallten und die Verbringung in die stabile Seitenlage. Nach Abschluss der theoretischen Trainingseinheiten wurde das Erlernte in die Praxis umgesetzt und eine Ausfahrt unternommen, wo die Motorradpolizisten ihr Können auf einer kurvenreichen Strecke unter Beweis stellen konnten.

Angemerkt wird, dass die Polizisten des burgenländischen Motorraddienstes annähernd die gleiche Kilometeranzahl auf ihren 12 Blaulicht-Motorrädern sowie einem Zivil-Motorrad pro Jahr absolvieren, wie der Durchschnittsmotorradfahrer oder -fahrerin in zehn Jahren!

Seitens der Landespolizeidirektion Burgenland wird jeder Motorradfahrerin und jedem Motorradfahrer ein entsprechendes „Warm-up Training“ empfohlen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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