Erfolgreiche Gründertage 2017

Eisenstadt, Oberwart, 6. 4. 2017 –

Mehr als 200 Besucher nutzten die Chance, um sich bei den Gründertagen der Wirtschaftskammer Burgenland in Eisenstadt und Oberwart zu informieren.

wko

Großes Interesse beim Gründertag in Oberwart

„Ein wirtschaftspolitisches Ziel der Wirtschaftskammer ist es, das Burgenland weiterhin als dynamisches Gründerland zu positionieren. Wir wollen kreative Menschen und Start-ups in ihrer Risikobereitschaft fördern und sie beim Start ins Unternehmertum bestmöglich begleiten“, betont Wirtschaftskammer-Präsident Ing. Peter Nemeth.

Den Besuchern der Gründertage wurde einiges geboten: Von Tipps von erfolgreichen Gründern bis zu einem Impulsvortrag zur Businessplan-Erstellung. Experten des Finanzamtes, der gewerblichen Sozialversicherungsanstalt, der Buchhaltungsberufe, der Wirtschaft Burgenland GmbH (WiBuG) und der Wirtschaftskammer sowie des WIFI Burgenlands standen für individuelle Fragen zur Verfügung.

„Es freut uns sehr, dass es gelungen ist, alle Institutionen, die in den Gründungsprozess involviert sind, für diesen Gründertag zu gewinnen“, so Nemeth.

Diese Veranstaltung wurde heuer erstmalig in diesem erfolgreichen und neuen Format durchgeführt. An insgesamt neun Info-Ständen konnten sich die angehenden Firmengründer über rechtliche Vorgaben und spezifische Rahmenbedingungen informieren.

 

Zahlen, Daten, Fakten zu Gründungen im Burgenland 2016:

  • 934 Neugründungen insgesamt
  • 063 Neugründer – ohne selbstständige Personenbetreuer
  • Gründungsintensität – 10,80  Prozent (Gründungen in Prozent der aktiven WK-Mitglieder)
  • Typische Neugründer 2016: An die 40 Jahre alt, weiblich und aus dem Bezirk Güssing
  • Frauenanteil der Gründer 2016: 71,9 %

 

Boom-Branchen:

  • Persönliche Dienstleister – 7,2 % der Gründungen
  • Unternehmensberater und Buchhalter – 6,2 %
  • Gastronomie und Direktvertrieb – jeweils 5,5 %
  • Handelsgewerbe u. gewerbliche Dienstleister – jeweils 4,1 %

Insgesamt entfielen fast 69 % der Gründungen auf die Sparte Gewerbe und Handwerk, gefolgt von der Sparte Handel mit mehr als 15 %.

9 von 10 Gründern entschieden sich bei der Gründung für die Rechtsform Einzelunternehmen.

 

 

Share Button

Schreibe einen Kommentar