Gründen als Chance für Frauen

Mattersburg, 4. 4. 2017 –

 

Landesrätin Verena Dunst will mit zielorientierten Initiativen den positiven Trend von Frauen am Arbeitsmarkt prolongieren und die Chancengleichheit aktiv begleiten

Das Burgenland ist das GründerInnenland Nummer 1 in Österreich. Bei burgenländischen Einzelunternehmen liegt dabei der Frauenanteil bei 71,9% oder 1.277 Personen. Um diesen positiven Trend weiter zu unterstützen und die Chancengleichheit für Frauen aktiv zu begleiten, fiel auf Initiative von Frauenlandesrätin Verena Dunst im Jänner 2017 der Startschuss für eine weitere Gründerinnen-Offensive des BFI Burgenland. Zielgruppe waren Gründungsinteressierte, erwerbslose Frauen über 18 Jahre aus dem Nord- und Mittelburgenland. Das konkrete Projekt „Gründen als Chance für Frauen“ wird vom BFI im Servicecenter in Mattersburg im Auftrag des Burgenländischen Frauenreferates durchgeführt und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanziert.

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Projektleiterin Ulrike Rössler, Frauenlandesrätin Verena Dunst und BFI-Produktmanagerin Tanja Garber

„Mein Ziel als Frauenlandesrätin ist die stetige Verbesserung der Erwerbssituation der Frauen im Burgenland. Innovative Frauenprojekte, wie dieses, sind enorm wichtig und leisten einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der Frauenbeschäftigung. Dieses Programm soll Frauen dazu ermutigen, einen vielleicht schon lange ersehnten Traum umzusetzen und zu verwirklichen. Der Schritt in die Selbständigkeit braucht einen gewissen Mut. Es ist sehr wichtig, bereits im Vorfeld umfangreich informiert und beraten zu sein – vor allem auch in rechtlichen und wirtschaftlichen Belangen, die für eine Unternehmensgründung heutzutage unumgänglich sind. Mit Hilfe des Gründerinnenprogramms wollen wir den Frauen in den Bereichen Finanzierung, Marketing oder Projektmanagement eine umfassende Vorbereitung und Begleitung auf dem Weg in die Selbstständigkeit anbieten“, so die Initiatorin des Projektes, Landesrätin Verena Dunst.

Regionalität und regionale Produkte gewinnen im Burgenland immer mehr an Bedeutung. Bäuerliche Produkte boomen und sind heute ein Verkaufsschlager. Mit Unternehmensgründungen kann dieser Bereich gut abgedeckt werden. Das Projekt ‚Gründen als Chance für Frauen‘ bietet zudem die Chance, Netzwerke aufzubauen und das Know How zu erweitern. Gerade auch im Bereich der Nahversorgung sowie der Mobilität bzw. der Altenbetreuung sind viele Potenziale gegeben. „Die Zahl der Gründerinnen ist im Burgenland ständig im Steigen begriffen. Frauen haben in den letzten Jahren rasant aufgeholt. Um diesen positiven Trend zu forcieren, hat das BFI Burgenland ein Projekt für Gründerinnen und bestehende Unternehmerinnen entwickelt. Das BFI als Projektträger stellt dafür den geeigneten Rahmen und ein professionelles Betreuungsteam zur Verfügung, um tolle Frauen, mit tollen Geschäftsideen bis hin zur Umsetzung zu unterstützen“, betonte die im BFI für das Projekt zuständige Produktmanagerin Tanja Garber.

Dazu Projektleiterin Ulrike Rössler: „Der Ansturm auf unser Angebot hat alle Erwartungen übertroffen. Insgesamt führten wir mit 33 Frauen Erstgespräche. Am 6. April 2017 startet nun die Gründerinnen-Werkstatt mit 16 Frauen, mit dem ersten, von insgesamt 16 Modulen, die im November 2017 abgeschlossen sein werden. Neben gezieltem Know-how erhalten die Teilnehmerinnen auch ein Einzelcoaching und eine Einzelberatung, sowie individuelle Gesundheitstipps für den Erhalt der körperlichen und mentalen Gesundheit. Vernetzung, Erfahrungsaustausch, Ermutigung, den ‚roten Faden‘ finden, gegenseitige Stärkung und Unterstützung in Erfolgsteams und noch einiges mehr, sind Kernpunkte des Projektes. In einem zweiten Projektteil, ab Mitte des Jahres, betreuen wir auch 20 Unternehmerinnen, die bereits 3 bis 5 Jahre am Markt sind, jedoch ihr Business noch nicht nach ihren Vorstellungen umsetzen konnten.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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