4. 4. 2017 – Polizei News

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PKW abgebrannt

Gestern Nachmittag kam es auf der Autobahn A6 in Höhe des Gemeindegebietes Potzneusiedl, Bezirk Neusiedl am See, zu einem Fahrzeugbrand. Ein 40-jähriger Slowake lenkte seinen PKW auf der A6, als ihm plötzlich eine Rauchentwicklung im Bereich der Motorhaube auffiel. Er lenkte sein KFZ auf den Pannenstreifen, wo es Feuer fing. Die Feuerwehr Gattendorf wurde verständigt. Bis zu deren Eintreffen stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand. Die Flammen wurden rasch gelöscht. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde die A6 kurzfristig gesperrt. Es kam niemand zu Schaden. Ein Brandermittler des Bezirkes führt die weiteren Erhebungen.


 Mitfahrerin vom Motorrad gestürzt

Eine 23-jährige Frau aus dem Bezirk Eisenstadt-Umgebung stürzte gestern Nachmittag von einem fahrenden Motorrad. Ihr 22-jähriger Freund lenkte das KFZ im Gemeindegebiet von Donnerskirchen, Bezirk Eisenstadt-Umgebung, Richtung Hof am Leithagebirge. Während er das Fahrzeug beschleunigte verlor seine , am Sozius sitzende, Mitfahrerin offenbar den Halt und fiel auf die Fahrbahn. Sie wurde verletzt und vom Notarztwagen in das Krankenhaus gebracht. Der Lenker kam nicht zu Sturz und wurde auch nicht verletzt. Es lag keine Alkoholisierung vor.


Suchtgift in Wohnung entdeckt

Suchtgiftermittler des Bezirkes Oberpullendorf fanden gestern bei der Durchsuchung der Wohnung eines 33-jährigen Mannes aus Wr. Neustadt eine Anlage zur Cannabiszucht. Im Zuge von Vernehmungen und  Ermittlungen wurden die Fahnder auf den 33-Jährigen aufmerksam. Sie suchten ihn in seiner Wohnung in Wr. Neustadt, NÖ, auf und fanden 15 Stück Cannabispflanzen. Bei der Einvernahme gab er zu, seit 2007 bis März 2017, insgesamt 3000 Gramm Cannabis sowie geringe Mengen an Speed und Kokain zum Weiterverkauf und teilweisen Eigengebrauch erworben zu haben. Seit 2008 habe er in seiner Aufzuchtanlage 800 Gramm Cannabis selbst gezogen und davon 170 Gramm an namentlich bekannte Abnehmer verkauft. Die Käufer stammen teilweise aus dem Bezirk Oberpullendorf und aus dem Osten Niederösterreichs.


„Kommissar DNA“ führte zum Erfolg!

Polizeiinspektion Pinkafeld: Einbruchsdiebstahl in ein Wettbüro im Januar 2017 in Pinkafeld (Bez. Oberwart) – nun konnte auf Grund der kriminalistischen Kleinarbeit ein 26-jähriger Tatverdächtiger ausgeforscht werden.

In den frühen Morgenstunden des 26. Januar 2017 ereignete sich ein Einbruchsdiebstahl in Pinkafeld (Bezirk Oberwart). Der zu diesem Zeitpunkt unbekannte Täter drang gewaltsam durch ein Fenster in ein dortiges Wettbüro ein. Als sich der Täter im Inneren des Gebäudes aufhielt, fiel eine Innentür ins Schloss. Die ins Schloss gefallene Tür, die von Innen mit einem Türknopf versehen war, wurde vom Täter ebenfalls gewaltsam aufgebrochen. Anschließend flüchtete der Täter – ohne Diebesgut – wieder aus dem Wettbüro.

Noch am selben Tage begannen die Polizistinnen und Polizisten mit der Tatortarbeit! Im Zuge der kriminalistischen Kleinarbeit konnten neben dem aufgezeichneten Videomaterial auch noch ein „genetischer Fingerabdruck“ gesichert werden. Auf Grund dieses positiven DNA-Treffers, konnte ein 26-jähriger litauischer Staatsangehöriger als Tatverdächtiger ausgeforscht werden. Der tatverdächtige Litauer – dieser wurde bei seiner Arbeitsstelle in Niederösterreich angetroffen – wurde zur nächstgelegenen Polizeidienststelle Mistelbach vorgeführt. Bei der durchgeführten Befragung des Tatverdächtigen bestritt dieser, trotz Sicherung der Beweismittel (DNA-Treffer sowie Videomaterial), jeglichen Tatzusammenhang mit dem Einbruchsdiebstahl in Pinkafeld.

Der 26-jährige Tatverdächtigte wurde bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.


Zugskollision im Bezirk Neusiedl am See

Zwischen Parndorf und Neudorf stieß ein Triebwagen der ÖBB mit einen auf den Gleisen abgestellten PKW zusammen. Der Lenker wird bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

Am 04. April 2017, um 04:35 Uhr, wurden mehrere Polizeistreifen zu einem Zugsunfall auf dem Bahnübergang in 7111 Parndorf, Lange Mekotte, beordert. Nach Kontaktaufnahme mit dem Notfallkoordinator der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) konnte die noch geschlossene Bahnschranke geöffnet werden und die Einsatzkräfte zum Einsatzort zufahren. An der Einsatzörtlichkeit bzw. ca. 300 Meter nach dem Bahnübergang auf den Gleisen in Richtung Neudorf konnte der Zug stehend vorgefunden werden. Der Triebwagen hatte einen Pkw erfasst.

Nach erster Sichtung des total beschädigten PKW konnte festgestellt werden, dass sich im Fahrzeug keine Person befand. Die Feuerwehr stellte mittels Wärmebildkamera fest, dass der Motor des Pkws bereits ausgekühlt war und schon längere Zeit abgestellt worden sein muss. Nach Erstbefragung des unverletzten 37-jährige Lokführers konnte erhoben werden, dass der letzte Zug  (von Wien Hauptbahnhof nach Bratislava) die Unfallstelle in Parndorf um 01:45 Uhr passierte.

Der Lokführer fuhr um 04:22 Uhr mit dem unbesetzten Personenzug von Parndorf (abfahrend) in Richtung Bratislava (Slowakei). Kurz vor dem Bahnübergang konnte der Lokführer den PKW auf den Gleisen stehend in Fahrtrichtung des Zuges wahrnehmen. Eine Notbremsung wurde durch den Lokführer eingeleitet. Um 04:25 Uhr kam es zu dem Zusammenstoß.

Von der Feuerwehr, diese war mit einem Kranwagen und 20 Einsatzkräften im Einsatz, wurde das verunfallte Fahrzeug vom Zug getrennt und mittels Kranwagen geborgen. Das Unfallauto, dieses hatte keine behördlichen Kennzeichen montiert, wurde zur Feuerwehr Parndorf verbracht.

Seitens der Polizei wurden Erhebungen hinsichtlich des Zulassungsbesitzers, des Lenkers bzw. des fehlenden Kennzeichens, durchgeführt. Der 37-jährige Zulassungsbesitzer und Lenker des Fahrzeuges konnte an seiner Wohnadresse in Parndorf von der Polizei schlafend angetroffen werden. Bei einer Erstbefragung gab dieser an, dass sein Pkw im Gleisbereich stecken geblieben sei und er nicht mehr weiterfahren konnte. Er erklärte weiters, dass er die Kennzeichentafel abmontiert, das Verbandzeug aus dem Pkw genommen und sich zu Fuß nach Hause begeben hat. In der Wohnung konnten die beiden Kennzeichentafeln und die Verbandspackung von den erhebenden Beamten vorgefunden werden.

Ein mit dem Lenker des Fahrzeuges durchgeführter Alkotest verlief positiv. Der Lenker, der nicht im Besitze eines Führerscheinen war, wird nach den Bestimmungen des Strafgesetzbuches zur Anzeige gebracht.

Der Zugsverkehr war in der Zeit von 04.25 bis 08.07 Uhr eingestellt. Es wurde in dieser Zeit ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.

 

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