Die FPÖ lehnt eine höhere Dieselbesteuerung strikt ab

Eisenstadt, 3. 4. 2017 –

VP-Steindl und die Dieselerhöhung –
VP bleibt weiterhin auf Placebo-Pfad

Eine Volkspartei, die gegen das Volk arbeitet.

In der heutigen Kronen Zeitung (Burgenland-Ausgabe, S. 17)  bekräftigt der VP-Landtagsabgeordnete Franz Steindl die Uneinigkeit in seiner Partei und unterstreicht die Ablehnung der einseitigen Besteuerung von Dieselfahrzeugen.

LAbg. Karin Stampfel, FPÖ

Agrarsprecherin LAbg. Karin Stampfel gegenüber dem Freiheitlichen Pressedienst:
„Es ist schon wahrlich ein Vergnügen zu sehen, wie uneinig sich diese Partei untereinander ist und daher wundert es mich nicht, dass man auch politisch nichts weiterbringt. Ein Placebo nach dem anderen und heute die nächste Meldung. Bereits im Dezember 2015 besiegelte ÖVP-Minister Andrä Rupprechter beim Rat der EU-Umweltminister faktisch das Aus für Dieselfahrzeuge in Österreich. Dass sich der Umweltminister jetzt für eine Erhöhung der Dieselsteuer einsetzt, ist vor diesem Hintergrund zwar konsequent, inhaltlich jedoch grundfalsch und ein enormer Schaden für die österreichischen Autofahrer und den Wirtschaftsstandort. Österreich hat beim PKW bereits jetzt die zweithöchste Abgabenquote in der EU.“

„Jeder zweite Österreicher benutzt ein Dieselfahrzeug, davon hundertausende Pendler und da komme ich schon zum ausschlaggebenden Punkt. Die geplante Besteuerung der ÖVP trifft vor allem die burgenländische Bevölkerung, da wir den größten Pendleranteil österreichweit aufweisen.“, sagt Stampfel, „und all unsere Dieselfahrer will die ÖVP nun bestrafen. Nicht mit uns. Die FPÖ lehnt eine höhere Dieselbesteuerung strikt ab.“

FP-Stampfel erklärt weiters: „Die ÖVP Burgenland soll dem Placebo-Dasein endlich entschwinden und wieder ordentliche Politik für die Burgenländer machen. Das wäre sie ihren Wählern schuldig. Steindl bekräftigt mit diesem Artikel wieder, dass es hier rein um Aufmerksamkeits-Hascherei geht, aber nichts dahinter ist. Es ist einfach nur scheinheilig, da genau seine Partei für das Sterben von gut 2/3 aller Bauern in den letzten 20 Jahren verantwortlich ist. Hier plötzlich davon zu sprechen, die Bauern retten zu wollen und gegen die Forderung des eigenen Bundesministers zu wettern, zeigt schon, dass sich der Bürger nicht viel an Umsetzung erwarten darf.“

 

 

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