Sei keine Dreckschleuder

Eisenstadt, 27. 3. 2017 –

Gemeinsam für eine saubere Umwelt

Bewusstseinskampagne „Sei keine Dreckschleuder – Straßengräben sind keine Mülldeponie“ geht heuer bereits in die achte Saison

Aufklärung, Sensibilisierung und nachhaltige Bewusstseinsbildung stehen im Mittelpunkt der Kampagne „Sei keine Dreckschleuder – Straßengräben sind keine Mülldeponie“, die auf Initiative des Landes Burgenland, der Landesumweltanwaltschaft und des ORF Burgenland in Zusammenarbeit mit dem Burgenländischen Müllverband (BMV) heuer bereits in ihre achte Saison geht. Auch in diesem Jahr soll sie die Verkehrsteilnehmer aufmerksam machen und an ihre Eigenverantwortung appellieren, keinen Müll aus dem Auto zu werfen, denn jedes Jahr landen Abfälle, achtlos weggeworfen oder illegal entsorgt, auf den burgenländischen Straßen, in Straßengräben, auf Rastplätzen oder Wegrändern. Das verursacht neben der optischen Belästigung und der Umweltverschmutzung auch sehr hohe Kosten für eine dementsprechend sachgerechte Entsorgung.

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BMV Geschäftsführer Johann Janisch, ORF-Landesdirektor Mag. Werner Herics, Straßenbaureferent Landesrat Helmut Bieler und Landesumweltanwalt w. Hofrat Mag. Werner Zechmeister propagierten die Initiative „Sei keine Dreckschleuder – Straßengräben sind keine Mülldeponie“, die in ihre bereits achte Saison geht

„Auf Burgenlands Straßen landet jährlich Müll, dessen Entsorgung rund eine Million Euro kostet. Für diese Müllsammlungen ist in besonders stark betroffenen Straßenmeistereien jährlich ein Arbeitsaufwand von durchschnittlich 1.600 Arbeitsstunden erforderlich. In den vergangenen Jahren konnte kein signifikanter Rückgang des Müllaufkommens beobachtet werden. Es ist jedoch auch ein Erfolg, dass die Menge des Abfalls nicht gestiegen ist. Diese längerfristig gedachte Aktionismus-Initiative soll deshalb auch im achten Jahr Aufmerksamkeit erregen, ein Umdenken einleiten und eine dauerhafte Bewusstseinsbildung bei den Menschen herbeiführen“, betonte Straßenbaureferent Landesrat Helmut Bieler, der die diesjährige Kampagne von „Sei keine Dreckschleuder – Straßengräben sind keine Mülldeponie“ am 27. März 2017 im Rahmen eines gemeinsamen Pressegesprächs mit ORF-Landesdirektor Mag. Werner Herics und Landesumweltanwalt w. Hofrat Mag. Werner Zechmeister vorgestellte.

Der ORF Burgenland wird diese Aktion von 27. März bis 2. April und von 3. bis 9. Juli 2017 im Hörfunk- und im TV-Programm mit 52 Hörfunk- und 22 TV-Spots sowie einer redaktionellen Berichterstattung in den drei Medien TV, Radio und Internet unterstützen. ORF-Landesdirektor Mag. Werner Herics: „Für den ORF Burgenland als regional öffentlich-rechtlicher Nahversorger ist es eine wichtige Kernaufgabe, Themen, wie Nachhaltigkeit und Umweltschutz immer wieder anzusprechen und bewusst zu machen.“ Auch die Besucher aus dem umgrenzenden Ausland werden mit Hinweistafeln auf diese Aktion hingewiesen. Dazu werden in slowenischer, ungarischer und slowakischer Sprache Tafeln an den burgenländischen Grenzübergängen errichtet.

Der „entsorgte“ Kühlschrank im Wald, die Plastikflasche im Straßengraben und die Verpackungsreste der Jause am Rastplatz – die Müllvermeidungskampagne „Sei keine Dreckschleuder“ macht seit 2010 auf diese Missstände aufmerksam, appelliert an die Eigenverantwortung jedes Einzelnen und will nachhaltiges Bewusstsein schaffen. „Zu den Aufgabenbereichen der Landesumweltanwaltschaft Burgenland gehört auch der Schutz der Umwelt. Es freut mich deshalb, dass die Kooperationspartner Landesrat Bieler, die Baudirektion des Amtes der Burgenländischen Landesregierung, BMV und ORF diese Kampagne seit Jahren begleiten. Das Erfolgs-Projekt wird auch heuer ein weiteres Mal durchgeführt. Unsere Wohlstandsgesellschaft wird leider immer mehr auch zur Wegwerfgesellschaft. Mit dem Aufzeigen von Umweltsünden soll bei der Bevölkerung ein Bewusstsein für den Gedanken der Abfallvermeidung und ordentlichen Sammlung geschaffen werden, denn der Umweltschutz geht uns alle an“, so Landesumweltanwalt Mag. Werner Zechmeister.

 

 

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