Regional: Mattersburg, Eisenstadt

Mattersburg, 23. 3. 2017 –

Rechnungsabschluss 2016: Gute Finanzlage ermöglicht hohe Investitionen in die Infrastruktur

Bei der Gemeinderatsitzung am Mittwoch, 22. März, stand der Rechnungsabschluss für das Jahr 2016 im Mittelpunkt. Die Mandatare der SPÖ sowie der ÖVP stimmten geschlossen für die Annahme, Grüne und ein Abgeordneter der Liste Zukunft Mattersburg dagegen.

Der Rechnungsabschluss 2016 der Stadtgemeinde Mattersburg knüpft nahtlos an die sehr guten Ergebnisse der letzten Jahre an und weist trotz hoher Investitionen 2016 weiterhin eine gute Finanzlage aus. An Gesamteinnahmen standen im Ordentlichen Haushalt 13,768 Millionen Euro (Im Vergleich 2015: 13,7 Millionen Euro) und im Außerordentlichen Haushalt 3,094 Millionen Euro (2015: 1 Million Euro) zur Verfügung. Am Jahresende bestanden keine offenen Verpflichtungen seitens der Gemeinde.

ma

1,164 Millionen Euro Finanzspitze

Die Freie Finanzspitze beträgt 1,164 Millionen Euro. „Dieser Betrag ist seit Jahren zufriedenstellend hoch, das ist sehr positiv“, so Finanzstadtrat Hubert Lang. Die Finanzspitze spiegelt die Finanzierungsmöglichkeiten einer Gemeinde wider. Die größten Investitionsposten waren der Ausbau und die Modernisierung des Kindergarten Walbersdorf, das Haus der Musik und der Kanalbau. Bedingt durch den hohen Investitionsaufwand hat sich der Schuldenstand im Vergleich zum Vorjahr leicht erhöht. „Dem stehen aber große Investitionen in die Infrastruktur gegenüber. Wir haben auch im vergangenen Jahr eine gute Arbeit geleistet und unsere Aufgaben sparsam, wirtschaftlich und zweckmäßig erfüllt. Mit der Umsetzung wichtiger Infrastrukturprojekte haben wir in die Zukunft investiert – ohne dabei die Finanzen aus dem Blick zu verlieren. Notwendige Investitionen haben wir zu einem großen Teil an die regionale Wirtschaft vergeben und so zum Erhalt von Arbeitsplätzen beigetragen. Bei den Leistungen für die Bürger und die Vereine hat es keine Kürzungen gegeben“, zieht Bürgermeisterin Ingrid Salamon Bilanz.

 

Bevölkerung und Wirtschaft schätzen den Standort Mattersburg

Die hohe Standortqualität von Mattersburg als Wohn- und Wirtschaftsstandort spiegelt sich in der Entwicklung des wichtigsten Einnahmepostens, der Ertragsanteile, so wie bei den eigenen Gemeindeabgaben, vor allem bei der Kommunalsteuer, wider. „Investitionen in die Infrastruktur gehören zu den entscheidenden Zukunftsinvestitionen die den Erfolg, die Qualität und die Stärke eines Standortes ausmachen. Wir schaffen die Rahmenbedingungen dafür, dass sich Betreibe und die Menschen wohlfühlen in Mattersburg. Die Entwicklung gibt uns Recht“, fasst Lang zusammen.


Park-Privileg für Mattersburger Politiker abgeschafft

„Politiker durften in Mattersburg bislang gratis parken. Auf Antrag der ÖVP wurde dieses Park-Privileg gestern abgeschafft“, freut sich Vizebürgermeister Michael Ulrich.

Die SPÖ erhielt in der gestrigen Gemeinderatssitzung die Chance zur Abschaffung der Politiker-Privilegien. „Diese Chance wurde genutzt, ich gratuliere der SPÖ zur Einsicht. Nun wollen wir aber auch die Maßnahmen für besseres Parken anpacken“, betont der ÖVP-Vizebürgermeister.

„Leider steht die SPÖ-Absolute bei Verbesserungen beim Thema Parken weiterhin auf der Bremse. Wir wollen, dass sich Anrainer einen Parkplatz längerfristig mieten dürfen, dass die Gemeinde eine Fläche für Dauerparker zur Verfügung stellt und die gebührenpflichtige Kurzparkzone am Samstag aufgelöst wird. Unsere Vorschläge für besseres Parken wären ein Werbeeffekt für unsere Stadt“, so Michael Ulrich: „Im Wettbewerb mit den Einkaufszentren am Stadtrand, wo Gratis-Parken durchgehend möglich ist, müssen für die Innenstadt besondere Anstrengungen unternommen werden. Leider hat die SPÖ-Absolute diese Verbesserungen im Gemeinderat erneut niedergestimmt.“


Mattersburger Volksschulkinder planen Kinderspielplatz

Der Kinderspielplatz beim Europlatz in Mattersburg wird erneuert und ausgebaut. Noch vor dem Sommer soll die neue Spielstätte beim Matersburger Nachwuchs für Spiel und Spaß sorgen. Das Besondere daran: Die Erstklässler der Volksschule Mattersburg planen den Spielplatz selbst nach ihren Wünschen und Vorstellungen. In den letzten Wochen wurde von den kleinen Planern eifrig an den Details des künftigen Spielplatzes gefeilt. „Es macht einfach nur Spaß zu sehen, wie die Schülerinnen und Schüler mit großem Eifer und mit großer Begeisterung ans Werk gehen und ihrer Phantasie freien Lauf lassen, wenn sie ihre Vorstellungen einbringen können und mitgestalten dürfen“, freut Volkschuldirektorin Rafaela Strauß.

ma

Die Kinder der ersten Klassen der Volksschule in Mattersburg präsentieren mit den Pädagoginnen ihre „Pläne“ für den Spielplatz

Jedes Kind konnte auf einer Zeichnung darstellen, was seiner Meinung am künftigen Kinderspielplatz nicht fehlen sollte. Unter den Highlights des künftigen Spielplatzes sind eine Spielburg, eine Nestschaukel, Rutschen, ein Klettergitter und eine Reckstange. Sogar bei den Farben der Spielgeräte dürfen die Kinder aus der angebotenen Palette ihre Wahl treffen.

„Die Kinder miteinzubeziehen ist eine tolle Idee. Ich möchte mich bei den Pädagoginnen und ganz besonders bei den Schülerinnen und Schülern für ihr Engagement und ihren Einsatz danken“, so Bürgermeisterin Ingrid Salamon. „Die Zeichnungen der Kinder werden in den nächsten Wochen im Rathaus ausgestellt. Wer mag, kann gerne vorbeikommen und die Arbeiten betrachten.“

Die Fertigstellung des Spielplatzes ist noch vor dem Sommer geplant. Auch bei der Eröffnung werden die Bilder der Volkschulkinder zu sehen sein.


SPÖ Eisenstadt: Mehr Raum für unsere Kinder – Die Infrastruktur muss mitwachsen!

Seit einiger Zeit ist bekannt, dass es in Eisenstadt Engpässe bei Kindergarten-und Schulplätzen gibt. Der Zuzug in Eisenstadt ist enorm, man muss jetzt endlich handeln, es darf auf keinen Fall dazu kommen, dass in unserer Stadt für Kinder kein Platz vorhanden ist. Im Rahmen der Mitmach-Aktion „Sag´s dem Günter“ gab es diesbezüglich auch viele Nachrichten von besorgten Eltern. „Wir wollen nicht, dass es einmal so weit kommt, dass wir vielleicht Volksschulkinder oder Kindergartenkinder in Container unterbringen müssen. Das wäre eine Schande. Es muss hier endlich Vorsorge getroffen werden und ausreichend Raum für unsere Kinder geschaffen werden. Eisenstadt wächst, die Infrastruktur muss mitwachsen. Wir werden nicht locker lassen und uns hierfür weiterhin einsetzen“, betont LAbg. Vbgm. Günter Kovacs.

spö

 

 

Share Button

Schreibe einen Kommentar