Biologische Landwirtschaft im Burgenland

Eisenstadt, 16. 3. 2017 –

An die 1.000 Biobetrieben des Burgenlandes bewirtschaften gegenwärtig eine Gesamtackerfläche rund 45.000 ha Ackerland. Somit werden bereits an die 27 % der Ackerfläche des Burgenlandes biologisch bewirtschaftet. Die Weingarten-Biofläche beträgt ca. 1.700 ha.

 lwk

„Die Burgenländische Landwirtschaftskammer und BIO Austria Burgenland arbeiten seit vielen Jahren eng zusammen. Die Unterstützung und Begleitung der Landwirte ist uns immer ein großes Anliegen gewesen. Die Zahlen zur biologischen Landwirtschaft tragen diesem Bemühen auch Rechnung. An die 1.000 Betriebe bewirtschaften um die 50.000 ha Gesamtfläche (Acker, Grünland, Spezialkulturen) biologisch. Besonders hervorzuheben ist, dass es im Burgenland den höchsten Bio-Ackerflächenanteil im Intensivackerbaugebiet von ganz Österreich gibt.“, freut sich Präsident Franz Stefan Hautzinger anlässlich der Vollversammlung von Bio Austria Burgenland am Donnerstag, dem 16. März 2017 in Pamhagen.

 

„Wie bei anderen agrarischen Produkten gilt es auch bei Bioprodukten auf die Herkunft zu achten. Denn Bio ist nicht gleich Bio. Bei ausländischen Produkten mit langen Transportzeiten und -wegen leidet häufig die Frische und die Umwelt wird zusätzlich belastet. Der Kauf von Obst und Gemüse, welches häufig quer durch Europa transportiert oder gar aus anderen Kontinenten importiert wird, kann nicht im Sinne des biologischen Prinzips sein. Gerade in der heutigen Zeit wird von Seiten des Konsumenten immer mehr auch auf Herkunft und Nachhaltigkeit der Produktion geachtet“, sagte Hautzinger.

 

„Die Seminarbäuerinnen der Burgenländischen Landwirtschaftskammer sind aktiv daran beteiligt, den Konsumentinnen und Konsumenten in Kursen und Kochveranstaltungen den Wert von hochqualitativen, gesunden heimischen Lebensmitteln vorzuführen. Den Landwirten bringt die Bio-Beratung der Landwirtschaftskammer aber auch den Konsumentenwunsch nach mehr Bio-Lebensmittel nahe. Schließlich entscheiden ja die Konsumenten durch ihr Kaufverhalten, ob die von der Beratung forcierte Produktion am Markt Erfolg hat“, so Präsident Hautzinger abschließend.

 

 

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