13. 3. 2017 – Polizei News

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54 – jähriger Burgenländer wurde tot aufgefunden

Am Nachmittag des 11. März 2017 wurde im Oberwarter Gewerbegebiet West, die Leiche eines 54 – jährigen Mannes bei Baggerarbeiten entdeckt. Der Tote, der äußerlich kaum Verletzungen aufweist, konnte identifiziert werden. Die bisher durchgeführten Erhebungen ergaben, dass der Südburgenländer vor etwa drei Wochen zuletzt gesehen wurde und zurückgezogen lebte. Von der Staatsanwaltschaft Eisenstadt wurde die Obduktion des Leichnams angeordnet. Die Obduktion wird voraussichtlich am Montagvormittag in Wien durchgeführt.

Am heutigen Tag wurde die Obduktion des 54-jährigen Mannes aus dem Bezirk Oberwart durchgeführt. Aufgrund der festgestellten Verletzungen kann ein Fremdverschulden ausgeschlossen werden.

Er hat sich die Verletzungen beim Sturz aus der Höhe von etwa 10 Metern zugezogen. Der Leichnam wurde von der Staatsanwaltschaft zur Beerdigung frei gegeben.


Verkehrsunfall in Steinbach

Bei einem Verkehrsunfall in Steinbach, Bezirk Oberpullendorf,  wurden heute Morgen zwei Fahrzeuglenker verletzt. Ein 24-jähriger Mann aus dem Bezirk Neunkirchen, NÖ, lenkte seinen PKW auf der Bundesstraße B55 Richtung Pilgersdorf. Auf der Landestraße L345 fuhr zur selben Zeit eine 20-Jährige aus dem Bezirk Oberpullendorf. Im Kreuzungsbereich erfolgte der Zusammenstoß. Beide Lenker wurden vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Die Feuerwehr Steinbach barg die beiden KFZ. Es lagen keine Alkoholisierungen vor. Der Verkehrsunfall hatte kurzfristige Behinderungen zur Folge.


 Bei drei Hausdurchsuchungen Suchtgift gefunden

Suchtgiftermittler der Polizei Oberwart fanden im Laufe des 10. März 2017 bei zwei Hausdurchsuchungen Suchtgift und verbotene Waffen. Zunächst durchsuchten die Polizisten zwei Wohnungen im Bezirk Oberwart. In der ersten Wohnung trafen sie den 27-jährigen Wohnungsinhaber, dessen Freundin (ebenfalls 27 Jahre alt und Mitbewohnerin) sowie eine 16-Jährige Bekannte an. Es wurden an beiden Adressen im Bezirk Oberwart 17 Gramm Speed, eine verbotene Waffe in Form eines Schlagringes, etwa 500 Euro Bargeld, ein Sparbuch mit einer Einlage im mittleren, vierstelligen Eurobereich sowie Silberschmuck gefunden. Bei der zweiten Unterkunft handelt es sich um das Elternhaus der 27-Jährigen, die dort aber nur mehr sporadisch aufhältig ist. Alle drei waren größtenteils geständig und wurden festgenommen. Das Pärchen gab an, seit einem Jahr etwa 110 Gramm Cannabis, 45 Stück XTC-Tabletten sowie 5 LSD Trips gewinnbringend weitergegeben zu haben. Im Zuge der Vernehmungen gaben sie auch ihre Lieferanten bekannt. In der Wohnung (ebenfalls im Bezirk Oberwart) dieses 18-Jährigen und dessen 17-jähriger Freundin wurden sieben Gramm Speed, drei Stück XTC, geringe Mengen an Ketamin und Heroin, 520 Euro Bargeld sowie eine verbotene Waffe in Form eines Elektroschockers, der als Lippenstift getarnt war, sichergestellt. Beide zeigten sich ahnungslos und waren nicht geständig. Sie stehen jedoch im Verdacht in den letzten 12 Monaten, etwa 250 Gramm Speed, 120 Stück XTC-Tabletten, 90 LSD Trips sowie geringe Mengen an Ketamin, Kokain und Heroin verkauft zu haben. Alle fünf wurden bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Die Ermittler identifizierten bereits 12 Konsumenten aus dem Bezirk Oberwart.


 Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss

Heute Nacht, gegen 01:15 Uhr, kam es im Gemeindegebiet von Draßmarkt, Bezirk Oberpullendorf, zu einem Verkehrsunfall. Eine 39-jährige Frau aus dem Bezirk Oberpullendorf lenkte ihren PKW auf der Landesstraße L233, von Draßmarkt kommend, Richtung Neutal. Am Beifahrersitz saß ihr 36-jähriger Lebensgefährte (ebenfalls aus dem Bezirk Oberpullendorf). Nach Angaben der Lenkerin überquerte ein Reh die Fahrbahn und sie versuchte diesem auszuweichen. Dabei geriet sie ins Schleudern, kam rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Telefonmasten. Das KFZ überschlug sich in weiterer Folge und blieb am Dach im Straßengraben liegen. Beide wurden vom Rettungsdienst in das Krankenhaus verbracht. Ein Alkotest mit der Lenkerin ergab eine Alkoholisierung und ihr Führerschein wurde abgenommen. Ein Reh wurde im Unfallbereich nicht gefunden. Die Feuerwehr Draßmarkt barg den Unfallwagen.


Einbruch in Siegendorf

Bisher unbekannte Täter brachen in der Nacht zum 11.3.2017 im Gemeindegebiet von Siegendorf, Bezirk Eisenstadt-Umgebung, von einem Bagger, der auf einem Parkplatz abgestellt war, Werkzeugkisten auf. Daraus entnahmen mehrere Werkzeuge, die sie zum gewaltsamen Eindringen in zwei Geschäftslokale verwendeten. Der Schaden liegt im mittleren vierstelligen Eurobereich.

Nachdem die Täter in zwei Geschäftslokale eingedrungen waren, durchsuchten sie die Räume nach Bargeld und stahlen eine Kellnerbrieftasche sowie weiteres Bargeld, das sich in diversen Läden der Anrichten befand. Als sie in einem Nebenraum versuchten, Glücksspielautomaten aufzubrechen, lösten sie einen Alarm aus, wodurch die Polizei verständigt wurde. Sie dürften jedoch das Eintreffen der Streifenwagen bemerkt haben und flüchteten. Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb ohne Erfolg.

 


Bei Einbruch Alarm ausgelöst – Täter flüchteten ohne Beute

Unbekannte Täter brachen am Vormittag des 12.3. 2017 in ein Lebensmittelgeschäft in Oberschützen, Bezirk Oberwart ein, wurden jedoch durch die Alarmauslösung gestört und mussten ohne Beute flüchten. Eine Fahndung wurde eingeleitet.

Der Filialleiter wurde gegen 10:43 Uhr mittels Handy über die Alarmauslösung informiert und erstattete sofort die Anzeige. Die Täter hatten zwei Einkaufwägen mit Süßigkeiten und Spirituosen gefüllt und zum Abtransport bereitgestellt. Im Büro des Geschäftes versuchten sie einen Stahltresor aufzubrechen, mussten ihr Vorhaben jedoch abrupt beenden und flüchten, weil binnen kürzester Zeit Beamte der Polizeiinspektion Bad Tatzmannsdorf vor Ort waren. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief negativ.


Verstärkte Verkehrskontrollen am 10. und 11. März 2017

Die Landesverkehrsabteilung Burgenland führte am vergangenen Wochenende verstärkte Verkehrskontrollen durch. Diesmal wurde jedoch nicht die Nacht, sondern die Zeit zwischen 08:00 Uhr und 18:00 Uhr gewählt. Einem Lenker musste der Führerschein abgenommen werden, ein Fahrer hatte die im Ortsgebiet von Oberwart erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h um 51 km/h überschritten. Anzeige wird erstattet, Führerscheinentzugsverfahren eingeleitet.

In die Schwerpunktaktion, die mit dem Ziel durchgeführt wurde, die Verkehrssicherheit im Burgenland weiter zu heben und Unfälle zu verhindern, waren auch die spezifischen Fachbereiche der Autobahnpolizeiinspektionen eingebunden. Es waren insgesamt 35 Polizisten im Einsatz, wobei sich der Einsatzbereich über das gesamte Bundesland erstreckte. Besonderes Augenmerk wurde jedoch auf das hochrangige Straßennetz sowie auf Transitrouten gelegt. Kontrolliert wurden vermehrt Schwerfahrzeuge, geachtet wurde auch besonders auf Verkehrsdelikte, die in der Unfallstatistik die Hauptunfallursache darstellen.

Dazu gehören:

  • Geschwindigkeitsüberschreitungen
  • Nichteinhalten des Sicherheitsabstandes (Abstandmessungen)
  • Ablenkung und Unachtsamkeit (z.B. Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung)
  • Alkohol- und Suchtmittelmissbrauch von KFZ-Lenkern
  • Schwerverkehrskontrollen (technische Mängel, Wochenend-Fahrverbot, Lenk- und Ruhezeitkontrollen, Über- bzw. Beladung der LKW, etc.)

Am 11.03.2017 wurde beim Grenzübergang Nickelsdorf ein mit Lithium,-Ionen-Batterien beladener ungarischer LKW von der Fahrt von Ungarn kommend mit Zielland Deutschland angehalten und kontrolliert. Dabei wurde festgestellt, dass der Lenker nicht im Besitze einer Gefahrengutlenkerausbildung war und außerdem der Transport nicht als Gefahrengut deklariert war. Unter anderem fehlten die erforderlichen Begleitdokumente. Dem Lenker wurde die Weiterfahrt untersagt und zur Anzeige gebracht. Es musste ein Ersatzlenker sowie ein Ersatzfahrzeug geordert werden, um den Transport weiter zu führen.

Obwohl zahlreiche Anzeigen erstattet und Organstrafverfügungen eingehoben werden mussten, ist es zu keinen weiteren nennenswerten Überschreitungen gekommen.

 

 

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