Regional: Vernetzungsplattform, Mattersburg, Unterfrauenhaid

Mattersburg, 10. 3. 2017 –

Heimischen Lebensmitteln den Vorrang geben – landesnahe Betriebe als Vorreiter!

Bewusst Burgenland – Vorrang für Lebensmittel aus der Region in öffentlichen Küchen

Im Herbst 2015 wurde mit dem Beschluss der entsprechenden Gesetzesnovelle, das Bestbieterprinzip auch bei Lebensmitteln wie Eier, Milch, Butter, Fleisch, Obst und Gemüse anzuwenden, der Weg geebnet. Durch darauf folgende entsprechende Beschlüsse im Landtag gingen diese Vorgaben auch im Burgenland in die Umsetzungsphase. Die Agrarabteilung der Burgenländischen Landesregierung, die Burgenländische Landwirtschaftskammer und die Wirtschaftskammer Burgenland haben sich in einem gemeinsamen Projekt vorgenommen, vorhandene Ressourcen zu bündeln, Angebot und Nachfrage besser zu koordinieren und Anbieter und Abnehmer intensiver zu vernetzen.

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Hofrat Dr. Engelbert Rauchbauer, Mag.(a) Elise-Marie Hütterer, Franziska Huber (Wirtschaftskammer), Landesrätin Verena Dunst, Präsident Ök.-Rat Franz Stefan Hautzinger (Bgld. Landwirtschaftskammer), Dr. Andreas Reiner (Burgenland Holding)

Ein regionaler Einkauf stärkt heimische Betriebe, sichert Arbeitsplätze und bringt zusätzlich noch einen positiven Klimaeffekt.

„In einer zunehmend vernetzten und globalisierten Welt ist die regionale Herkunft von Produkten von steigender Bedeutung. Die Ausrichtung nach regionalen Qualitätskriterien bei der öffentlichen Beschaffung ist ein wichtiger Schritt der gemeinsam mit den Betroffenen in Angriff genommen wurde“, sagte Präsident Hautzinger anlässlich der Vorstellung der regionalen Vernetzungsplattform.

„Heimische Bauern und Bäuerinnen produzieren Lebensmittel von höchster Qualität unter strengsten Auflagen. Tierschutz und hohe Produktionsstandards sind gelebte Praxis auf unseren Bauernhöfen. Der Kauf heimischer Produkte stärkt die lokale Wirtschaft und erhöht so die regionale Wertschöpfung. Durch geringere Transportwege innerhalb der Regionen wird zusätzlich ein Beitrag zu einem positiven Klimaeffekt geleistet“ so Präsident Hautzinger weiter.

„Durch die Vernetzung von Produzenten und landesnahen Betrieben nehmen diese Betriebe Vorbildfunktion in Hinblick auf gelebte Regionalität ein. Es wird ein wichtiges Signal zur Stärkung der regionalen und qualitätsorientierten Wirtschaft sowie unserer heimischen Bäuerinnen und Bauern gesetzt“, stellte Präsident Hautzinger abschließend fest.


Erbrecht

Der ÖVP-Seniorenbund Mattersburg-Walbersdorf organisierte in der Vorwoche eine Informationsveranstaltung zu den Themen Erbrecht und Vermögensübergabe. Notar Johannes Kaipel und die Vermögensexperten Gabriela Pusitz und Michael Tomasek referieren dazu vor rund 70 Zuhörern im Florianihof.

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Michael Tomasek, Gabriela Pusitz, Johannes Kaipel, Seniorenbund-Obfrau Gitti Schiebendrein und Vbgm. Michael Ulrich (v.l.)

 

Delphina

Am Weltfrauentag vor einem Jahr wurde das Frauen-Fitnessstudio Delphina in Mattersburg eröffnet. Zum ersten Geburtstag wurde am 8. März gefeiert: Bei einem tollen Rahmenprogramm wie einer smovey Trainingsvorführung, diversen Produktproben und einem Vortrag zum Thema „Sport und Leichtigkeit“ amüsierten sich neue und bestehende Kundinnen und Gäste aus der Bezirkshauptstadt.


Unterfrauenhaider Volkspartei macht sich stark für Salzstreuung statt Streusplitt

In Unterfrauenhaid wird beim Winterdienst Streusplitt verwendet. Der Einsatz von Streusplitt bei Schneefall und insbesondere bei eisigen Verhältnissen ist wenig effizient und nicht sinnvoll.

Die Fraktion der Unterfrauenhaider Volkspartei regt wie in der Vergangenheit wieder an, ab nächsten Winter auf den Gemeindestraßen Streusalz anstelle von Streusplitt zu verwenden. Die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass die Splittstreuung oft nach kurzer Zeit keine Wirkung mehr hat, da sich der Splitt durch den Verkehr an den Straßenrändern ablagert. Der Splitt erzeugt zudem Feinstaub und wird eigentlich nur ein paar Tage im Winter bei Schneefall oder glatten Fahrbahnen eingesetzt. Demgegenüber erzeugt er aber wochenlang Feinstaub bis der Splitt beseitigt wird. Schon alleine deswegen wäre es von Vorteil, wenn in Zukunft von der Streusplitt abgesehen wird. Weiters beschädigt er Autos, verlegt die Kanalisation, wirkt bei Glätte nicht so gut wie Salz und muss außerdem wieder kostenintensiv von den Straßen entfernt werden.

„Bei der Verwendung von Streusplitt überwiegen die Nachteile gegenüber von auftauenden Streumittel. Wenn z.B. ein paar Zentimeter Neuschnee fallen, bewirkt die Salzstreuung eine umgehend schneefreie und schneller auftrocknende Fahrbahn. Der Einsatz auftauender Streumittel wie Salz wäre auf den Straßen daher vorzuziehen“, so Vbgm. Thomas Niklos.

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