3. 3. 2017 – Politikerranking – Top Medienpräsenz vom 24. 2. – 2. 3. 2017

Mattersburg, 3. 3. 2017 –

Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 24.02.2017 bis 02.03.2017 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.

pr

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete vergangene Woche die verstorbene Frauen- und Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser (SPÖ).

Sabine Oberhauser hatte am Donnerstag nach zweijährigem Ringen den Kampf gegen ihre Krebserkrankung verloren. Der Bundespräsident und die Regierungsspitze hatten die traurige Nachricht Donnerstagabend nur wenige Stunden vor Beginn des Opernballs erhalten.

Nationalratspräsidentin Doris Bures würdigte am Mittwoch in einer kurzen Ansprache im Nationalrat die „über alle Parteigrenzen hinweg geschätzte“ Ministerin, die mit nur 53 Jahren ihren „tapferen Kampf gegen den Krebs“ verloren hat. Oberhauser sei eine „leidenschaftliche Politikerin und liebenswerte Frau“ gewesen, sagte Bures über die Parteikollegin, die dem Nationalrat von Oktober 2006 bis zur Berufung ins Gesundheitsministerium im September 2014 angehörte. Die sozialdemokratischen Abgeordneten hatten als Zeichen der Trauer rote Nelken angesteckt.

Die offizielle Trauerfeier für die Gesundheitsministerin findet am Sonntag, den 5. März in der Feuerhalle Wien-Simmering statt.

Als Neueinsteiger der Woche positionierte sich Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) auf Position elf im Ranking.

Das von Schelling angekündigte Aus für den Handwerkerbonus ab 2018 stößt auf Unverständnis. Während Schelling den Zweck des Bonus, die Wirtschaft anzukurbeln, als erfüllt betrachtet, sieht die Wirtschaftskammer in der Förderung ein wirkungsvolles Werkzeug gegen den Pfusch. So werde nach bisherigen Zahlen die Förderung auch sehr gut angenommen, sagte die Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk, Renate Scheichelbauer-Schuster. Der Präsident der Wirtschaftskammer Tirol, Jürgen Bodenseer, sprach sich gar dafür aus, die Förderung zu verdoppeln.

Auch der Schuldenschnitt bei der früheren Hypo Alpe Adria sorgt jetzt im Budget für Handlungsbedarf. Finanzminister Schelling hat kürzlich eine sogenannte Mittelverwendungsüberschreitung im Ausmaß von 3,4 Milliarden Euro verfügt, wie das Ressort dem „Standard“ bestätigte. Das Geld fließt in Form eines Zuschusses an die Bundesgesellschaft Abbag, die bei der Befriedigung der Heta-Gläubiger eine wichtige Rolle einnimmt.

Schelling begrüßte auch den Vorschlag von SPÖ-Kanzleramtsminister Thomas Drozda, die Besetzung von Aufsichtsräten durch die Staatsholding Öbib in ihren Beteiligungen zu reformieren: „Nach dem Schwenk der SPÖ können wir die Novellierung schon am Dienstag im Ministerrat beschließen“, teilte er dem „Kurier“ mit. Durch die angedachte Änderung könnte in die Aufsichtsräte der teilstaatlichen Firmen OMV, Telekom Austria, Post und Casinos Austria künftig ein Vertreter der Republik einziehen.

 

 

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