Grüne finden keinen Uhudler

Eisenstadt, 1. 3. 2017 –

GRÜNE: Wurde Uhudler im landwirtschaftlichem Bericht vergessen?

Spitzmüller stellt Anfrage zu Uhudler an Agrar-Landesrätin Dunst

Wieviel Uhudler wird im Burgenland pro Jahr produziert? Wieviele Reben werden neu gepflanzt? Welche Sorten werden wo angebaut? Wieviel wurde geerntet? Diese Fragen müsste der so genannte „Grüne Bericht“ beantworten, der auf stattlichen 238 Seiten über Landwirtschaft, Wein, Obst- und Gemüseanbau, Tierproduktion, aber auch die Forstwirtschaft im Burgenland, Auskunft gibt. Aber in diesem Bericht wurde anscheinend der Uhudler vergessen. „Der Uhudler gehört zum Burgenland und er ist ein wesentlicher Teil der Landwirtschaft und des Tourismus im Süd-Burgenland. Auch Landesrätin Dunst betont immer seine Wichtigkeit für das Südburgenland. Umso verwunderlicher ist es, dass er in ihrem GRÜNEN Bericht nicht vorkommt,“ sagt Landtagsabgeordneter Wolfgang Spitzmüller von den GRÜNEN. Der klassische Wein wird ausführlichst behandelt, man erfährt zB. dass 497,63 ha Weißburgunder ausgepflanzt sind.

Das Wort Uhudler kommt im Grünen Bericht 2015 genau ein einziges Mal vor, wenn es um die amerikanische Rebzikade geht, ein Schädling der auch den Uhudler befällt. „Ein Wein der für die Region Süd-Burgenland identitätsstiftend ist und wichtige wirtschaftliche Impulse setzt bekommt keine Erwähnung. Ich werde in einer Anfrage an die Landesrätin den Hintergrund dazu erfragen“, sagt Spitzmüller. Die GRÜNEN fordern außerdem, dass der Uhudler im Grünen Bericht 2016 behandelt wird. Wie bei anderen Rebsorten kann man dann über den Uhudler wesentliche Daten und Fakten nachlesen und Entwicklungen erkennen.

Hier geht es zum Grünen Bericht 2015

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