Arbeitsmarkt: SPÖ Arbeitslosigkeit sinkt; ÖVP warum bleibt Rot-Blau untätig?

Eisenstadt, 1. 3. 2017 –

Halbes Jahr sinkende Arbeitslosigkeit im Burgenland setzt sich im Februar fort

KO Hergovich: „Um 444 weniger Inländer arbeitslos als vor einem Jahr!“

Die aktuellen Arbeitslosenzahlen für das Burgenland im Februar zeigen zum 6. Mal in Folge eine sinkende Arbeitslosigkeit. „Seit einem halben Jahr sinkt die Zahl der Arbeitslosen im Burgenland – im Februar um 2,3 %. Damit ist das Burgenland auch weiterhin besser unterwegs als der Österreich-Durchschnitt“, erklärt SPÖ-Arbeitsmarktsprecher Klubobmann Robert Hergovich. Das Land leiste seinen Beitrag, damit mehr Arbeitsplätze geschaffen werden, so Hergovich: „Alleine im Rahmen der Investitionsoffensive fließen vom Land 235 Millionen Euro 2017 in Wirtschaft, Wachstum und Beschäftigung.“

Im Detail zeigt die AMS-Statistik ein Sinken der Arbeitslosigkeit in fast allen Altersgruppen im Burgenland, so Hergovich: „Bei den Unter-25-Jährigen ist die Arbeitslosigkeit sogar um 12,5 % gesunken. Nur mehr leicht gestiegen ist die Zahl der arbeitslosen Über-50-Jährigen um 1,1 % – aber unser Ziel ist es, auch hier die Arbeitslosigkeit zu senken.“ Während die steigende Zahl der arbeitslosen Ausländer weiterhin ein Sorgenkind am Arbeitsmarkt bleibt, sind um 444 weniger Inländer im Burgenland arbeitslos als vor einem Jahr. „Es ist sehr positiv, dass nun wieder auch Inländer verstärkt von neuen Arbeitsplätzen profitierten. Diesen Trend wollen wir mit der ‚SOKO Bau‘ und dem Kampf gegen Lohn- und Sozialdumping weiter verstärken“, erklärt der SPÖ-Klubchef.


Arbeitsmarkt: Warum bleibt Rot-Blau untätig?

„Die Arbeitslosenquote hat sich im Vergleich zum Vormonat leicht verbessert, ist aber immer noch auf einem Höchststand. Scheinbar ignoriert die Landesregierung die schwierige Lage am Arbeitsmarkt, vor allem für Frauen“, sagt Klubobmann Christian Sagartz.

Die Arbeitslosenquote hat sich im Feber im Burgenland weiter verbessert und ist um 2,3% auf 13.111 Arbeitslose zurückgegangen. „Das ist positiv zu bewerten und beweist die ausgezeichnete Vermittlungsarbeit des Arbeitsmarktservices Burgenland. Insgesamt sind inklusive Schulungsteilnehmern knapp über 15.000 Burgenländerinnen und Burgenländer arbeitslos. Das ist weiterhin ein sehr hoher Wert und die rot-blaue Landesregierung hat den 1000 Arbeitslosen nichts entgegenzusetzen“, mahnt Sagartz.

2016 ist im Vergleich zum Vorjahr die Arbeitslosenrate österreichweit bei den Frauen deutlich angestiegen, um 3,6%, während sie bei den Männern um 2,0% gesunken ist. Im Burgenland ist dieser Trend noch deutlicher zu sehen. „Wo bleiben die frauenspezifischen Arbeitsmarktprogramme? Warum bleibt Rot-Blau, vor allem Frauenlandesrätin Dunst, untätig?“, fragt Klubobmann Christian Sagartz. „SPÖ und FPÖ pfeifen auf die Sorgen der Arbeitslosen. Unsere Konzepte liegen der Landesregierung vor, sie müsste sie nur umsetzen: Wir wollen die Arbeitszeit flexibilisieren, Prämien und Überstunden steuerfrei stellen und mittels Bürokratie-Abbau die Wirtschaft entlasten. So könnte die Arbeitslosigkeit nachhaltig gesenkt werden.“

 

 

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