Südburgenland: ÖVP hat 7 Ideen, SPÖ betont das gemeinsame

Eisenstadt, 24. 2. 2017 –

7 konkrete Ideen für das Südburgenland

„Das Südburgenland ist ein tolles Land. Es gibt aber große Herausforderungen. Daher haben wir als starke Alternative 7 konkrete Ideen für das Südburgenland erarbeitet“, sagen Landesparteiobmann Thomas Steiner und Klubobmann Christian Sagartz beim heutigen Finale des Südburgenland-Kongresses in Großpetersdorf.

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Die ÖVP-Bezirksparteiobleute des Südburgenlands Walter Temmel, Bernhard Hirczy und Michaela Resetar mit Thomas Steiner und Christian Sagartz

Die Volkspartei Burgenland hat eine Broschüre erarbeitet, die in den nächsten Tagen im Südburgenland verschickt wird. Das sind unsere 7 Ideen für das Südburgenland:

  • Wohnbauförderung erhöhen
  • Unternehmenssteuer senken
  • Geldtopf für Risikoprojekte schaffen
  • Nahversorger fördern
  • Hausarzt in den Gemeinden erhalten
  • Breitband wie Stromleitungen in jeden Haushalt legen
  • Mobilität stärken und Infrastruktur ausbauen

„Die Herausforderungen sind beachtlich: Abwanderung, zu wenige Arbeitsplätze und im Vergleich zu anderen Regionen schlechtere Infrastruktur. Die rot-blaue Landesregierung schaut aber weg“, kritisiert Thomas Steiner. „Mit unseren 7 konkreten Ideen haben wir schnell umsetzbare Projekte auf den Verhandlungstisch gelegt. Denn wir sind die starke Alternative für alle Regionen im Burgenland!“

In mehreren Veranstaltungen hat der ÖVP-Landtagklub Menschen aus dem Südburgenland zu ihren Meinungen und Anliegen befragt. Daraus wurden die 7 konkreten Ideen entwickelt. „Danke all jenen, die sich beim Südburgenland-Kongress eingebracht haben. Am Erfolg des Südburgenlands arbeiten wir gemeinsam die nächsten Jahre weiter: Wir machen Druck auf die Landesregierung, wir geben Gas fürs Südburgenland, wir packen gemeinsam für die Region an und wir entwickeln unsere 7 Ideen weiter. Gemeinsam wollen wir unseren Plan für das Südburgenland umsetzen“, so Christian Sagartz.


SPÖ Burgenland: Gemeinsam für das Südburgenland

LGF Dax: „Ich freue mich, dass die ÖVP mit uns gemeinsam das Südburgenland voranbringen will.“

spoeErfreut über den Schwenk der burgenländischen Volkspartei beim Thema „Südburgenland“ zeigt sich SPÖ Landesgeschäftsführer Christian Dax. Bei den ‚7 Ideen für das Südburgenland’ seien viele Anknüpfungspunkte mit der SPÖ, so Dax. „Ich hoffe, es ist auch im Sinne der ÖVP, jetzt gemeinsam mit der SPÖ das Südburgenland voranzubringen und nicht doch noch ein politisches Hick-Hack daraus zu machen, denn das Südburgenland ist viel zu wichtig“, so der Südburgenländer Dax.

Die SPÖ Burgenland hat den Weg für eine gute Zukunft des Südburgenlandes bereits geebnet. Viele wichtige Projekte sind schon in Umsetzung: Die jahrelangen Verhandlungen um den Bau der S7 konnten abgeschlossen werden, in den Vorzeigebetrieb Lenzing in Heiligenkreuz werden große Summen investiert, genauso wie in die Umsetzung zahlreicher Bauprojekte wie z.B. das Krankenhaus Oberwart.

Einer der wichtigsten Bereiche ist der Ausbau des Breitbandinternets, denn dieser bringt wirtschaftliche und soziale Vorteile für die südburgenländischen Gemeinden und gewährleistet damit eine weitere positive Entwicklung der gesamten Region. Knapp 7 Millionen Euro fließen bis 2020 in den Breitbandausbau im Burgenland, davon rund 75 Prozent in den Landessüden. Bis 2019 werden 13 südburgenländische Gemeinden „on Air“ gehen.

Den ÖVP-Vorschlag zur Steuersenkung von Süd-Betrieben hält Dax für spannend. „Ich freue mich schon auf die konkreten Pläne und hoffe, dass diese dann auch realisierbar sind“, so Dax.

Den Plan zur Steigerung der Wohnbauförderung um 20 % für Südburgenländer, sieht Dax skeptisch. „Für uns sind alle Burgenländer gleich viel wert. Ein ‚Zweiklassensystem‘ bei der Wohnbauförderung muss verhindert werden. Darüber hinaus ist diese Forderung aufgrund des Gleichheitsgrundsatzes auch nicht umsetzbar“, so Dax. „Hier kommt wieder ein bisserl der Populismus durch.“ Abschließend verweist Dax auf bereits bestehende Initiativen wie z.B. den „Gemeindecall“ bei der Wohnbauförderung und hofft, dass noch viele südburgenländische Gemeinden Projekte einreichen.

 

 

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