ÖVP Masterplan Integration, Südburgenland

Eisenstadt, 22. 2. 2017 –

Masterplan Integration: Maßnahmen statt Angstmacherei

Deutsch- und Wertekurse, Vollverschleierungsverbot und ein verpflichtendes Integrationsjahr. „Diese Maßnahmen sind für eine erfolgreiche Integration von Flüchtlingen notwendig. Rot-Blau hat bei diesem Thema viel zu lange weggeschaut“, so Klubobmann Christian Sagartz in einer Reaktion auf die Aussagen von Landesrat Darabos zum Masterplan Integration.

Monatelang blieb die rot-blaue Landesregierung in der Integrationsdebatte untätig. Ein Konzept zur Integration von Flüchtlingen fehlte. Jetzt wurde ein rot-blauer Masterplan präsentiert. „Rot-Blau hat zu lange gewartet. Erst auf Drängen der ÖVP hat die Landesregierung die Wichtigkeit in diesem Thema festgestellt“, meint Sagartz und verweist auf die Vorschläge von ÖVP-Minister Kurz: „Außenminister Sebastian Kurz hat die richtigen Antworten für eine erfolgreiche Integration von Flüchtlingen: Vollverschleierungsverbot im öffentlichen Raum als klares Signal zur Verhinderung einer Gegengesellschaft, Ausbau von Deutsch- und Wertekursen und ein Integrationsjahr mit Verpflichtung zur gemeinnützigen Arbeit.“


Starke Kräfte im Südburgenland

Starke Gemeinden sind der Volkspartei Burgenland ein echtes Anliegen. Damit sich das Burgenland weiterhin gut entwickelt, will die Volkspartei Burgenland für eine Stärkung des ländlichen Raumes kämpfen. Nur mit ausreichend finanziellen Mitteln sind die Gemeinden in der Lage, ihr Umfeld selbst zu gestalten und zu erhalten.

övp

1 Reihe, vorne: Bgm. Hans Unger (Oberschützen), Bgm. Daniel Ziniel (Badersdorf), Landesparteiobmann Thomas Steiner, Bgm. Karin Kirisits (Hackerberg), Bgm. Mario Faustner (Heugraben), Bgm. Bernhard Hirczy (Jennersdorf)
2 Reihe, v.l.: Bgm. Wolfgang Eder (Burgauberg-Neudauberg), Bgm. Manuel Weber (Rudersdorf), Bgm. Johann Trinkl (Heiligenbrunn), Landesgeschäftsführer Christoph Wolf, Bgm. Bernd Strobl (Ollersdorf)

„Die Volkspartei Burgenland steht für starke und selbstbestimmte Gemeinden, die den Menschen ein gutes Lebensumfeld bieten können. Wir als ÖVP Burgenland schlagen daher ein umfassendes Paket für Burgenlands Gemeinden vor. Das sind unsere Ideen für starke Gemeinden“, erklärt Thomas Steiner.

  • Kommunale Verträglichkeitsprüfung: Der gesamte Rechtsbestand des Landes und die Finanzströme zwischen Land und Gemeinden sind einer kommunalen Verträglichkeitsprüfung zu unterziehen. Es geht der ÖVP darum, die Gemeinden nicht weiter zu belasten, sondern eine Entlastungsoffensive und eine kommunale Investitionsoffensive zu starten.

 

  • Landesumlage zweckbinden: Wir setzen uns für ein Gemeinde-Investitionspaket ein, das die regionale Wirtschaft fördert. Die Landesumlage soll abgeschafft oder zumindest zweckgebunden in die Kommunen zurückfließen. Damit bleibt das Geld in der Region, Unternehmen werden gestärkt und Arbeitsplätze werden geschaffen und gesichert.

 

  • Ärztemangel bekämpfen: Das Land soll an junge Ärzte Stipendien vergeben. An diese Stipendien wäre dann etwa die Verpflichtung verknüpft, fünf Jahre als Arzt im Burgenland zu arbeiten. So wollen wir den Hausarzt in jeder Gemeinde erhalten.

Die Volkspartei Burgenland unterstützt hier natürlich auch das Südburgenland, denn es ist in vielen Wirtschaftsbereichen gegenüber anderen Landesteilen benachteiligt. „Wir fordern eine Dezentralisierung der Dienststellen in der Landesverwaltung, damit mehr Jobs in den Regionen vergeben werden“, so Landesparteiobmann Thomas Steiner abschließend.

Gemeinderatswahlen 2017: Vor Ort. Verlässlich. Volkspartei

Die Vorbereitungen zu den diesjährigen Gemeinderatswahlen laufen bei der Volkspartei Burgenland auf Hochtouren. Die Landesparteileitung als Organisation präsentiert sich kampagnenfähiger und technisch moderner, um so die ÖVP-Funktionäre bei der Wahl noch besser zu unterstützen. „Wir stehen für einen modernen und zeitgemäßen Auftritt der Partei und greifen den ÖVP-Mandataren bestmöglich mit unseren Serviceleistungen und Unterstützungsangeboten durch Regionalmanager und die Landespartei unter die Arme“, sagte Christoph Wolf.

Auch der Generationenwechsel ist in der Volkspartei voll im Gange: Nach langer Amtszeit wurden Bürgermeister-Wechsel durchgeführt, in vielen Gemeinden gibt es neue Vizebürgermeister.

Ort Bürgermeister alt Amtszeit Bürgermeister neu
Badersdorf Bgm. a.d. Heiden Franz 24 Jahre Bgm. Ziniel Daniel
Oberschützen Bgm. a.d. Toth Günter 15 Jahre Bgm. Unger Hans
Burgauberg-Neudauberg Bgm. a.d. Glaser Franz 30 Jahre Bgm. Eder Wolfgang
Hackerberg Bgm. a.d. Grandits Emil 26 Jahre Bgm. Kirisits Karin
Heiligenbrunn Bgm. a.d. Schrantz Gerhard 25 Jahre Bgm. Trinkl Johann
Heugraben Bgm. a.d. Bauer Josef 25 Jahre Bgm. Faustner Mario
Rohr im Bgld. Bgm. a.d. Ofner Hermann 25 Jahre Bgm. Kremsner Gernot
Jennersdorf Bgm. a.d. Thomas Wilhelm 25 Jahre Bgm. Hirczy Bernhard
Rudersdorf Bgm. a.d. Tauss Franz 20 Jahre Bgm. Weber Manuel

 

„Wir sind sehr stolz auf den Generationenwechsel im Bürgermeisteramt und wollen heute unsere neuen, starken und jungen Kräfte vor Ort im Südburgenland präsentieren“, so Christoph Wolf abschließend.

Die neuen Bürgermeister/in haben die Herausforderung in ihren Gemeinden angenommen und blicken äußerst positiv in die Zukunft. Von ihrer Bevölkerung sehr gut aufgenommen sind sich alle Kollegen einig: Der Beruf als Bürgermeister ist einer der schönsten, man ist so nahe am Menschen, arbeitet zusammen und kann direkt vor Ort etwas bewegen.

 

 

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