Faschingskrapfen backen um Kindern Freude zu machen

Eisenstadt, 22. 2. 2017 –

Die Landwirtschaftliche Fachschule in Eisenstadt lud zum gemeinsamen Krapfenbacken

Mit frischen, selbst gebackenen Krapfen überraschten Agrarlandesrätin Verena Dunst und LWK-Präsident Ök.-Rat Franz Stefan Hautzinger die Kinder des Kindergartens in der Gölbeszeile in Eisenstadt. Die süßen Köstlichkeiten wurden kurz davor in der Küche der Landwirtschaftlichen Fachschule in Eisenstadt von Schülerinnen und Schülern und unter der Assistenz von Landesrätin Verena Dunst und LWK-Präsident Franz Stefan Hautzinger zubereitet und herausgebacken.

spö lwk

Agrarlandesrätin Verena Dunst LWK-Präsident, Ök.-Rat Franz Stefan Hautzinger und Direktor MMag. Markus Prenner verteilten mit Oliver Weiss, Katharina Grabner und Gabriel Vogel die frisch gebackenen Köstlichkeiten an die Kinder des Kindergartens in der Gölbeszeile in Eisenstadt. Im Bild mit Anja, Lena, Pauli und Nikolai

„Der Krapfen ist ein wichtiger Teil der kulinarischen Tradition in unserem Land. Er ist schon lange nicht mehr nur der süße Botschafter des Faschings, sondern hat mittlerweile während des ganzen Jahres Saison. Auch wenn es schon einiger Fertigkeit und Backkunst bedarf, um einen Krapfen zu erzeugen, so ist er doch so etwas wie ein traditionelles Alltagsgebäck, welches mit seinem freundlichen Staubzuckergesicht auch symbolisch für die Fröhlichkeit des Faschings steht“, so Agrarlandesrätin Verena Dunst.

„Frisch zubereitet und aus natürlichen Zutaten aus der Region, so schmecken nicht nur Faschingskrapfen am besten“, sagt der Präsident der Burgenländischen Landwirtschaftskammer, Franz Stefan Hautzinger. Herstellung und Konsum von regionaltypischen und saisonalen Lebensmitteln würden „bäuerliche Betriebe und damit eine flächendeckende Landwirtschaft mit inländischer Ernährungssouveränität sichern“. Ziel sei es, die Menschen fortlaufend auf burgenländische Genussprodukte hinzuweisen.

12 bis 13 Krapfen pro Kopf im Jahr
Der jährliche Durchschnittskonsum an Krapfen pro Österreicher liegt laut Landwirtschaftskammer bei 12 bis 13 Stück. Rund 100 Millionen Stück werden jährlich über Handel und Bäckereien vertrieben.

Für diese 100 Millionen Krapfen benötigt man rund 2.500 Tonnen Mehl, 400 Tonnen Zucker, 400 Tonnen Butter, 200 Tonnen Hefe, 25 Tonnen Salz, 12.500 Hektoliter Milch, 25 Millionen Eier, 5 Millionen Zitronen, 700 Hektoliter Rum und 1.000 Tonnen Marmelade, vorwiegend Marillenmarmelade. Im Südburgenland wird auch Uhudlermarmelade verwendet.
Dunst und Hautzinger rufen das heimische Gewerbe und die Lebensmittelindustrie dazu auf, bei der Produktion von Backwaren heimische Zutaten zu verwenden.

 

Share Button

Schreibe einen Kommentar