ÖVP gesteht Versäumnisse im Südburgenland ein!

Eisenstadt, 21. 2. 2017 –

Christian Ries

Christian Ries, FPÖ

Der FPÖ Landesparteisekretär Christian Ries reagiert auf die Ankündigungen der ÖVP im Zuge ihres Südburgenland-Kongresses. Viele der „völlig neuartigen“ Ideen zur Förderung der Entwicklung des Südburgenlandes sind bereits in Umsetzung, andere sind schlicht nicht umsetzbar und reines Marktgeschrei und stellen keine ernsthaften Forderungen dar. Im Grunde gesteht die ÖVP damit eigene Versäumnisse ihrer jahrzehntelangen Regierungs(un)tätigkeit ein.

Der Landesparteisekretär der FPÖ Burgenland, Christian Ries, äußert sich zu angeblicher Untätigkeit der rot-blauen Landesregierung, in Bezug auf die ökonomische Weiterentwicklung des Südburgenlands.

„Als ÖVP die rot-blaue Landesregierung als „untätig“ in Sachen Südburgenland zu verunglimpfen, ist schon ein besonderes Gustostückerl. Im Grunde geißelt sie damit eigene Versäumnisse in ihrer jahrzehntelangen Regierungsarbeit. Das sollte der ÖVP bewusst sein, die sich in der Vergangenheit nicht zuletzt als Verhinderer des Südburgenland-Managers einen Namen machte “, so Ries.

„Es ist ja an einer Ideenfindung überhaupt nichts auszusetzen, denn jede Initiative die die Menschen im Südburgenland miteinbindet, ihre nähere Heimat ökonomisch weiter zu entwickeln, betrachten wir grundsätzlich als positiv – wenn sie ehrlich gemeint ist. Aber hier werden auch Forderungen aufgestellt, deren Umsetzung gar nicht möglich ist und auch gegen den Gleichheitsgrundsatz verstoßen würden“, so Ries, der sich damit auf die Forderung von Bundesrätin Hackl bezieht, die für das Südburgenland 20% mehr Wohnbauförderung fordert. „Unsinnig ist noch die freundlichste Formulierung zu der ich mich durchringen kann. Da werden die Südburgenländer tüchtig verschaukelt und das haben sie sich nicht verdient“, meint Ries.

Auch bei anderen Forderungen sind die Ansätze der ÖVP wenig innovativ. Ries dazu: „Die Breitbandoffensive ist im Gang und der Löwenanteil der burgenländischen Mittel gehen in das Südburgenland. Der Baubeginn der S7 steht ins Haus und wird wichtige Impulse für die Region bringen. Die Sicherstellung der Nahversorgung ist seit Jahrzenten eine Herausforderung und wird es auch bleiben, das ist nichts Neues.“

Ries abschließend: „Die ÖVP kann und soll sich als Opposition einbringen, keine Frage. Druck lassen wir uns nicht machen, den erlegen wir uns selbst auf, in Fragen das Südburgenland betreffend und auch in anderen Sachfragen. Unmögliche Forderungen zu stellen, die noch dazu inhaltlich unergründbar sind, darf sich die ÖVP vorbehalten. Den Südburgenländern werden sie aber nichts bringen.“

 

 

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