Die Schülerunion glänzt mit haltlosen Aussagen

Eisenstadt, 21. 2. 2017 –

Burgenländische Schulen sind führend beim Einsatz neuer, spannender Technologien

Prohaska: „Hohe Qualifikation der Lehrerinnen und Lehrer widerlegt die haltlosen Aussagen der Schülerunion.“

LAbg. Doris Prohaska, SPÖ

Die Schülerunion hat 50% der Pädagoginnen und Pädagogen unterstellt, dass sie mit Beamern nicht sachgerecht umgehen könnten und der Unterricht deshalb nicht spannend sei. SPÖ-Bildungssprecherin LAbg. Doris Prohaska zeigt für diese pauschale Untergriffigkeit und auch für viele andere Behauptungen und Forderungen der Schülerunion kein Verständnis: „Ich lasse mir unsere Kolleginnen und Kollegen nicht schlecht reden. Gerade die Pädagoginnen und Pädagogen im Burgenland bereiten sich hochqualifiziert auf den Unterricht vor, um den Schülerinnen und Schülern eine bestmögliche Ausbildung zu ermöglichen.“ Rational erklärbar seien die Vorwürfe nicht, denn die Fakten sprechen für sich, meint Prohaska: „Alleine im letzten Studienjahr haben sich mehr als 1.600 burgenländische Lehrerinnen und Lehrer an Fortbildungsbildungsveranstaltungen im Bereich der Informationstechnologie an der Pädagogischen Hochschule Burgenland weiterqualifiziert. Dazu sind wir Lehrerinnen und Lehrer auch entsprechend verpflichtet. Außerdem setzt gerade das Burgenland verstärkt auf Digitalisierung um den Unterricht zeitgemäß und spannend zu gestalten.“

Die IT-Infrastruktur in den burgenländischen Klassenräumen hat sich mit Einführung von skooly und LMS, vor über 10 Jahren, stark weiterentwickelt und daher gehören Active-Boards sowie Beamer zum Standard der burgenländischen Schulen. An den burgenländischen Schulen werden außerdem 6.623 Stand PCs, 1.791 Notebooks und 924 Tablets (Stand Frühjahr 2016) für den Unterricht eingesetzt. „Diese Zahlen dokumentieren den hervorragenden Einsatz der elektronischen und internetbasierten Lehr- und Lernmethoden und unterstreichen nochmals, dass die burgenländischen Schulen hinsichtlich der derzeitigen Lehrplananforderungen bestens ausgestattet sind“, so Prohaska.

Im Burgenland findet aktuell das österreichweit erste Pilotprojekt für ein digitales Schulbuch in Mathematik statt. Das Burgenland ist auch führend bei der Initiative eEducation Austria des Bildungsministeriums mit den meisten angemeldeten Bildungseinrichtungen. „Die Innovationen an den burgenländischen Schulen werden nicht nur von den Lehrerinnen und Lehrern, sondern auch von Schülerinnen und Schülern begeistert angenommen. Die Schülerunion wäre gut beraten, diesen gemeinsamen Weg nicht durch Schlechtreden und Anpatzen zu behindern“, so die SPÖ-Bildungssprecherin.

>>> Schülerunion glänzt durch Abwesenheit

Mit dem Jugendlandtag bestehe im Burgenland ohnehin bereits jetzt ein starkes Forum für Jugendliche, um ihre Ideen in die Politik einzubringen, so Prohaska: „Die Forderung nach mehr Rechten für die Schülerunion erscheint ohnehin eher vorgeschoben, wenn man weiß, dass die Schülerunion etwa im Kollegium des Landesschulrats meist mit Abwesenheit glänzt. Die Schülerunion besetzt dort zwei beratende Sitze, die nur selten bei Sitzungen in Anspruch genommen werden.“

 

Hier finden Sie die Aussagen der Vertreter der Schülerunion:

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