Die ÖVP will in der Politik mitreden

Eisenstadt, 17. 2. 2017 –

Nachgefragt: Politik zum Mitreden

Die Volkspartei Burgenland befragt ihre Mitglieder regelmäßig zu aktuellen Themen. Mehr als 530 Personen beantworteten im Jänner Fragen aus den Bereichen Soziales, Arbeit, Kommunalpolitik und Finanzen.

Mit mehr als 90 Prozent zeigen die Befragten der Volkspartei, dass sie mit ihrem Themenschwerpunkt „Für die Fleißigen“ im Land auf große Zustimmung stößt. Nahezu alle Teilnehmer der Umfrage befürworten mehr Eigenverantwortung und Unterstützung der Fleißigen, jene die Tag für Tag arbeiten gehen. „Die fleißigen Menschen, ob Unternehmer oder Mitarbeiter, brauchen spürbar mehr Geld!“ unterstreicht LGF Christoph Wolf.

Damit einher geht die Forderung nach der Flexibilisierung der Arbeitszeiten: 83 Prozent zeigen sich über die Vorstellung, bei Bedarf mehr Stunden am Tag zu arbeiten, erfreut, um anschließend ihre Freizeit besser nutzen zu können. Die Mitglieder der Volkspartei wollen ihre Arbeitszeiten individuell einteilen, Überstunden nach Bedarf machen und dafür die Freizeit besser einteilen können.

Um alle Fleißigen besser zu belohnen, sollen Leistungsprämien und Überstunden steuerfrei werden. 83 Prozent der Befragten begrüßen diesen Vorschlag der Volkspartei Burgenland.

Vollverschleierung, Familienbeihilfe und Mindestsicherung

Die ÖVP gab den Takt zum Thema „Vollverschleierung“ vor und auch 84 Prozent der Befragten stimmten für ein Burka-Verbot an öffentlichen Plätzen. „Erfolgreiche Integration erfordert Anpassung. Auch unsere Mitglieder sind der Meinung, dass eine Vollverschleierung die Integration erschwert. Jeder in Österreich muss akzeptieren, dass Frauen und Männer gleichberechtigt sind“, hält Wolf fest.

Dem Konzept der Volkspartei Burgenland zur Mindestsicherung wurde in allen Punkten mit deutlicher Mehrheit von den Befragten zugestimmt.

  • 60 Prozent sind dafür, die Mindestsicherung zu senken und Arbeitsanreize zu schaffen, sowie die Mindestsicherung bei 1.500 Euro für Familien zu deckeln.
  • Bezieher der Mindestsicherung sollen mehr Sachleistungen statt Geldleistungen bekommen, hier stimmen 75 Prozent dafür.
  • Große Zustimmung gibt es auch beim Punkt Zuwanderer und Mindestsicherung: 72 Prozent sprechen sich für eine fünf Jahre durchgehende Aufenthaltsdauer in Österreich aus, um Mindestsicherung beziehen zu dürfen.
  • Für die Anpassung der Sozialleistungen stimmen ebenfalls 95 Prozent. Das Ergebnis zeigt deutlich: Die Familienbeihilfe für im Ausland lebende Kinder muss gekürzt werden.

Junge Menschen und Frauen in der Kommunalpolitik

Die Volkspartei Burgenland steht für eine junge und moderne Politik. „Die Arbeit mit der Jugend lebt von Veränderung und dabei ist es wichtig, am Ball zu bleiben und die ständig ändernden Interessen der jungen Menschen aufzugreifen“, ist sich Wolf sicher. Bei den jungen Menschen zu diesem Thema nachgefragt, gab die Mehrheit an, sich für Politik zu interessieren, sie wünsche sich jedoch mehr Akzeptanz und Gehör durch die ältere Generation.

Frauen erbringen täglich enorme Leistungen in Beruf und Familie. Bei der Umfrage zeigte sich deutlich, dass Frauen grundsätzlich an der Arbeit in der Politik interessiert sind. Zeitmangel, Gleichberechtigung und Akzeptanz sind Gründe, die gegen ein politisches Engagement sprechen. Hier will die Volkspartei Burgenland ansetzen, um auch für Frauen die geeigneten Rahmenbedingungen für die Arbeit in der Politik zu schaffen.

Die Finanzen im Burgenland

Das Burgenland hat im Punkt Finanzen viele offene Baustellen. Die rot-laue Landesregierung ist hierfür verantwortlich und liefert genügend Beispiele. Einen Überblick über die aktuellen Finanzskandale findet man nun auf unserer Homepage.

Zu zwei dieser Finanzskandale befragt, zeigt sich deutlich, was die ÖVP-Mitglieder über die finanzielle Lage im Burgenland denken: 80 Prozent fordern den Ausstieg aus den Zins-Swaps und 93 Prozent fordern die Landesregierung auf, das Budget langfristig zu sanieren.

övp

 

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