Darabos begrüßt Eurofighter Strafanzeige

Eisenstadt, 17. 2. 2017 –

Der ehemalige Verteidigungsminister Norbert Darabos begrüßt die Strafanzeige gegen Airbus in der Causa Eurofighter. Die von ihm 2012 eingerichtete Task Force bringt nun ein Ergebnis zu Tage, bei dem er eine „gewisse Genugtuung“ verspürt.

Eurofighter

„Ich habe von Anbeginn meiner Tätigkeit als Minister gegen den Beschaffungsprozess der Eurofighter gekämpft. Aufgrund der damaligen sachlichen Grundlagen war ein Ausstieg jedoch nicht möglich“, sagt Darabos.

Anlass zur Gründung der Task Force war die Festnahme des italienischen Managers Gianfranco Lande, der die Briefkastenfirma Vector Aerospace LLP gegründet haben soll. Daraufhin wurde 2012 von Darabos eine Kommission eingerichtet, die im Wirkungsbereich des Verteidigungsministeriums Korruptionsvorwürfe untersucht und aufdecken sollte, ob die Republik Österreich bei der Beschaffung der Eurofighter geschädigt wurde. „Mit Einberufung der Kommission habe ich den ersten Schritt für die Aufdeckung von „unsauberen“ Geschäften gesetzt. Der U-Ausschuss, unter der Leitung von Peter Pilz konnte nicht das zu Tage bringen was er sich gewünscht hatte. Dass ich die Kommission initiiert habe, daran wird sich Pilz ja hoffentlich noch erinnern können“, sagt Darabos.

„Die Ergebnisse sind nun wie sie sind und dass gegen die Firma Airbus (vormals EADS) Anklage erhoben wurde, begrüße ich. Zum damaligen Zeitpunkt war es noch nicht ersichtlich, ob es die Möglichkeit gibt zurückzutreten. Der erzielte Vergleich mit der Firma Airbus, brachte den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlen in Österreich eine Ersparnis von insgesamt 370 Mio. Euro. Das ist die größte Ersparnis, die ein Minister in der 2. Republik je realisiert hat“, so Landesrat Norbert Darabos. „Der Vergleich war damals ein Erfolg und dazu stehe ich zu 100%“, sagt der Ex-Verteidigungsminister.

 

 

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