SPÖ Frauen Bilanz 2016 Vorschau 2017

Eisenstadt, 10. 2. 2017 –

 

Die SPÖ Frauen luden zu einem Rückblick auf das Jahr 2016 und einem Ausblick auf das Jahr 2017 ein. Thematisiert wurden für 2016 die 16 Tage gegen Gewalt, die Erhöhung des Pensionsantrittsalters, die Anhebung der Ausgleichszulage, die Änderung des Sicherheitspolizeigesetzes und andere Punkte.

Für 2017 ist geplant mehr Frauen für politische Ämter zu begeistern. Um Frauen anzuregen werden Filme gedreht und veröffentlicht, in denen Frauen in politischen Ämtern erzählen warum sie in diese Ämter ausüben und was Neueinsteigerinnen erwartet. Das neue Kinderbetreuungsgeldkonto kam dabei genauso zur Sprache wie der internationale Frauentag und andere Veranstaltungen.


SPÖ Frauen präsentierten ihre Schwerpunkte für das erste Halbjahr 2017 und blicken auf das Jahr 2016 zurück

Frauenwahlkampagne, Plan A, neues Kinderbetreuungsgeldkonto – viele gute und wichtige Ansätze im Interesse aller Burgenländerinnen

Landesfrauenvorsitzende LRin Verena Dunst und die Bezirksfrauenvorsitzenden informierten über die Vorhaben in den kommenden Monaten. „Mit den anstehenden Gemeinderatswahlen im Herbst ist einer unserer Arbeitsschwerpunkte für das erste Halbjahr schon seit langem fixiert: Wir wollen noch mehr Frauen in der Politik sehen. Mit unserer Kampagne, die wir unter das Motto „Weil ich’s kann“ gestellt haben, wollen wir Frauen motivieren, sich politisch zu engagieren. Frauen gehen anders an Fragestellungen heran und bringen andere Sichtweisen ein. Diese Blickwinkel braucht es, um erfolgreiche Politik für alle Bürgerinnen und Bürger einer Gemeinde zu machen!“, so Verena Dunst.

Im vergangenen Jahr haben u.a. die Änderung im Sicherheitspolizeigesetz und der beschlossene Ausbau der Ganztagsschulen deutliche Verbesserungen für die Lebenssituation von Frauen bewirkt. Das ist ebenso vom neuen Kinderbetreuungsgeldkonto, das mit 1. März in Kraft tritt, zu erwarten. Deutlich zurückgewiesen haben die SPÖ Frauen den Vorstoß von Finanzminister Schelling, das Frauenpensionsantrittsalter bereits vorzeitig zu harmonisieren.

Großen Anklang finden bei den Frauenvertreterinnen auch die im Plan von Bundeskanzler Kern enthaltenen frauenpolitischen Schwerpunktsetzungen. „Plan A von Bundeskanzler Kern ist in erster Linie auch ein Plan A für die Frauen, da er neben einem Mindestlohn von 1500 Euro oder einem Lohntransparenzgesetz auch eine Beschäftigungsgarantie für Ältere vorsieht“, so Landesfrauenvorsitzende Verena Dunst.

 

Mindestlohn, Bildung und F.I.T

Auch Regierungskollegin und Bezirksfrauenvorsitzende von Eisenstadt, Astrid Eisenkopf bekräftig in ihrem Statement: „Mit dem Punkt Mindestlohn wurde eine wichtige Forderung der SPÖ Frauen in den Plan A aufgenommen. Vor allem Frauen würden sehr von Einführung eines Mindestlohnes in Höhe von 1500 Euro profitieren. Die Umsetzung schafft Lohngerechtigkeit und ist ein wichtiger Schritt für die Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern.“

Wichtig sei es auch, weiterhin Maßnahmen zu ergreifen, um Frauen für das Erlernen technischer Berufe zu interessieren. „Hier ist in den letzten Jahren bereits viel unternommen worden, die Anstrengungen gehören jedoch weiter intensiviert. Insbesondere das Interesse an MINT-Berufen – also Berufen in den Bereichen Mathematik, Informatik, Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie Technik – muss forciert werden. Damit erwerben Frauen berufliche Qualifikationen, die ihnen eine Beschäftigung in besser bezahlten Branchen ermöglichen“, führt Landtagsabgeordnete und Bezirksfrauenvorsitzende von Oberwart, Doris Prohaska aus. Im Bildungsbereich ist die Forcierung der Ganztagsschule nicht nur aus Sicht der Bildungspolitik, sondern auch im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu begrüßen. Damit bietet sich die Chance, die hohe Teilzeitbeschäftigungsquote der Frauen weiter zu reduzieren.

 

Vereinbarkeit Beruf und Familie

Das Burgenland ist bei der Betreuungsquote der 3 bis 5-jährigen Kinder im österreichischen Vergleich Spitzenreiter. Im Bereich der unter 3-jährigen findet es sich an zweiter Stelle. „Die von Bundeskanzler Kern im Plan A festgehaltene Krippenmilliarde wird bei der Erhöhung dieser Quote einen wertvollen Beitrag leisten“, so LAbg. Edith Sack, Bezirksfrauenvorsitzende im Bezirk Neusiedl. Genauso wichtig ist es aber, die Väter bei der Kindererziehung stärker in die Pflicht zu nehmen. Mit dem Papa-Monat ist hier ein weiterer Schritt in die richtige Richtung getan. Nur so kann das langfristige Ziel einer gerechteren Verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit realisiert werden.

„Wir haben uns in den kommenden Wochen und Monaten viel vorgenommen. Und weil wir´s können, werden wir alles daran setzen, noch weitere Frauen davon zu überzeugen, dass weibliche Sichtweisen künftig noch stärker in der politischen Arbeit sichtbar werden müssen“, so Landesfrauenvorsitzende Verena Dunst abschließend.

Der nächste wichtige Termin für die burgenländischen Frauen ist der Internationale Frauentag am 8. März, unter anderem werden die SPÖ Frauen aktiv die Kommunikation mit den Burgenländerinnen suchen und auch heuer einen Live-Chat anbieten.

 

 

 

 

 

 

Hier geht es zum Video auf YouTube

 

Share Button

Schreibe einen Kommentar