Ferienbeginn und Ferienbetreuung im Burgenland

Mattersburg, 9. 2. 2017 –

Ferienbeginn im Burgenland

 Besonders zu Beginn der Ferienzeit versucht die Polizei durch präventive Maßnahmen die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Deshalb werden zur Hauptreisezeit verstärkt Verkehrskontrollen durchgeführt.

Am kommenden Wochenende, 10. bis 12. Februar 2017, wird wegen des Ferienbeginns im Burgenland ein höheres Verkehrsaufkommen erwartet. Damit die Reisenden auch sicher ihr Urlaubsziel erreichen, wird die Polizei eine erhöhte Präsenz zeigen. Zu diesem Zweck werden dieses Wochenende die burgenländischen Straßen von ca. 140 Beamtinnen und Beamten überwacht.

Durch erhöhte Fahrzeug-, Lenker-, Geschwindigkeits- und Abstandskontrollen sowie besondere Beachtung von Alkohol- und Suchtmittelmissbrauch der Fahrzeuglenker wird versucht, die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Gleichzeitig werden LKW-Kontrollen nach Bestimmungen der Lenk- und Ruhezeiten, Gewichts- und Ladungssicherung sowie Gefahrengutkontrollen und Kontrollen des Wochenendfahrverbotes durchgeführt.


Beruf und Familie unter einen Hut bringen

Ferienbetreuung im Burgenland

„Ich bin erfreut über die ´Förderung der Ferienbetreuung im Burgenland´ für das Jahr 2017. Es geht um die Bewältigung des Spannungsfeldes zwischen Beruf und Familie. Für viele erwerbstätige Eltern, vor allem für AlleinerzieherInnen stellt die Betreuung ihrer Kinder in den Schul- und Kindergartenferien ein großes Problem dar. Zur Entlastung der Eltern fördert das Land Burgenland die Ferienbetreuungsaktionen wo ein Betrag in der Höhe von Euro 42.500 zur Verfügung gestellt wurde, “ so Familienlandesrätin Verena Dunst.

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Familienlandesrätin Verena Dunst mit Vanessa Felber, Eisenstadt, und Georg Enzinger, Loipersbach

Familie und Arbeitswelt sind zwei der wichtigsten Lebensbereiche. Sie miteinander zu vereinbaren ist für Eltern oft eine tagtägliche Herausforderung. Ohne rettenden Oma-Opa-Schutzschirm wird der Spagat zwischen Familie und Beruf, zwischen Kindern und Karriere, vor allem in der Schul- und kindergartenfreien Zeit zur Hochseilakrobatik.

Mit einer Kinderbetreuungsquote von 97,7 % bei den Drei- bis Sechsjährigen ist das Burgenland Spitzenreiter in der Kinderbetreuung. Noch immer stellt jedoch die Kinderbetreuung in den Ferien eine große – auch finanzielle – Belastung für viele Eltern, vor allem für AlleinerzieherInnen, dar. Fünf Wochen Urlaub der Eltern stehen 13 Wochen Ferien gegenüber. Eine umfassende Kinderbetreuung in den Ferien ohne fremde Hilfe ist für viele deshalb eine Herausforderung.

Familienlandesrätin Verena Dunst hat im Juni 2014 mit der damals neuen Ferienbetreuungsrichtlinie einen wichtigen Schritt für eine wesentliche Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf gesetzt. Diese Maßnahme unterstützt einerseits die Eltern finanziell wie organisatorisch. Andererseits ist sie für die VerantwortungsträgerInnen in den Gemeinden und Vereinen ein Ansporn, sich in der Ferienbetreuung neu oder verstärkt zu engagieren und so den ortsansässigen Familien mit einem leistbaren Ferienbetreuungsangebot ein Stück mehr an Lebensqualität zu bieten.

„Die Ferienbetreuung bietet für viele Familien eine Möglichkeit, in den Ferienzeiten Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. Jährlich werden immer mehr Anträge auf Förderung der Ferienbetreuung eingereicht. Im Jahr 2016 waren es über 60 Anträge. Jedes Jahr zeichnen wir „Burgenlands beste Ferienbetreuung“ aus. Mit diesem Preis wollen wir das Engagement von burgenländischen Vereinen und Gemeinden würdigen, die mit ihren Betreuungsangeboten in den Ferienmonaten einen wesentlichen Beitrag zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie leisten“, so Familienlandesrätin und Initiatorin Verena Dunst.

Die Sieger des diesjährigen Wettbewerbs „Burgenlands beste Ferienbetreuung“ wurden von Familienlandesrätin Verena Dunst am 27.10.2016 im Landtagssitzungssaal ausgezeichnet. Den ersten Preis erhielt der Hort Mischendorf (Preisgeld 1.500 Euro).

Gefördert werden Gemeinden und Vereine, die eine Ferienbetreuung im Burgenland anbieten. Die Richtlinie gilt für alle Ferien, wenn an mindestens vier aufeinanderfolgenden Arbeitstagen eine Ferienbetreuungsaktion angeboten wird.

 

 

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