Aus für Zigarettenautomaten?

Tabakprodukterichtlinie 2 ist eine Produkt- und keine Präsentationsrichtlinie

Der kürzlich im Morgenjournal veröffentlichte Beitrag mit dem Titel „Zigarettenautomaten vor dem Aus?“ hat eine rege Diskussion zu diesem Thema in Gang gesetzt. Die Tabaktrafikanten fordern daher Klarheit für den Erhalt der Automaten.

wko

„Von einem Aus für Zigarettenautomaten kann definitiv nicht gesprochen werden“, so der Obmann der Tabaktrafikanten, Hannes Dragschitz.

Das Tabakgesetz regelt die Vorgaben nicht nur für die Zigarettenpackungen, sondern auch für Werbemittel und für Zigarettenautomaten. Auslöser dieser aktuellen Thematik waren die schriftlichen Ausführungen des Berliner Justizsenates, die natürlich entsprechend zu prüfen sind.

„Unsere Position ist nach wie vor, dass es sich bei der Tabakprodukterichtlinie 2 (TPD2) um eine Produkt- und keine Präsentationsrichtlinie handelt, wie dies in einigen europäischen Ländern der Fall ist. Unter diesem Aspekt sind aus unserer Sicht keine Abänderungsmaßnahmen am Zigarettenautomaten erforderlich“, betont Dragschitz und fordert die Beibehaltung der Zigarettenautomaten. „Die Automaten sind für viele unserer Mitglieder ein zweites Standbein zur Absicherung ihrer Existenz. Seit Jahren sind wir das Aushängeschild für negative Veränderungen. Jetzt brauchen wir schnellstmöglich Klarheit für den Erhalt der Automaten. Wir stehen dazu laufend in Kontakt mit dem Gesundheitsministerium.“

 

Im Burgenland werden von den 266 Trafikanten insgesamt 144 Tabakautomaten betrieben.

 

 

 

 

Mattersburg, 6. 2. 2017 –

 

Share Button

Schreibe einen Kommentar