Verteidigungsministerium immer noch säumig bei Eigenschutzausrüstung unserer Soldaten?

Mit einer aktuellen parlamentarische Anfrage zum Zustand der persönlichen Schutzausrüstung der Soldaten im Assistenzeinsatz (11527/J) fordert FPÖ Abgeordneten Christian Hafenecker MA von Verteidigungsminister Doskozil Antworten zur aktuellen Ausrüstung unserer im Einsatz stehenden Soldaten. Ob im Auslandseinsatz, Grenzsicherungseinsatz oder im Sicherheitspolizeilichen Einsatz zur Bewachung von Botschaften in Wien, alle unsere Soldaten haben ein Recht auf eine zeitgemäße und aktuelle Eigenschutzausrüstung.

1. Wird seitens Ihres Ressorts eine Verbesserung der Schutzausrüstung der im Assistenzeinsatz stehenden Soldaten geplant?
2. Wenn ja, in welcher Form konkret und beinhaltet diese auch
Stichschutzwesten bzw. stichschutzfeste Handschuhe, falls nein warum nicht?
3. Wie schätzen Sie das von Einreisewilligen ausgehende Gefährdungspotenzial für die Soldaten des AssE im Detail ein?
4. Wie viele Übergriffe auf im Assistenzeinsatz stehende Soldaten gab es seit 1. Jänner 2015?
5. Wie viele Übergriffe auf uniformierte Soldaten passierten seit 1. Jänner 2015?
6. In welchen Verwaltungsbezirken fanden diese jeweils statt?

Wenn man Soldaten in den Einsatz schickt, müssen sie auch ordnungsgemäß ausgerüstet sein!

Die FGÖ-Bundesheergewerkschaft (FGÖ-BHG) fordert seit Jahren bessere Eigenschutzmaßnahmen für die Soldaten im Einsatz. Lesen Sie dazu einen umfassenden Artikel der FGÖ-BHG auf CCM-TV, welcher die Vorfälle und Forderungen der letzten Jahre im März 2016 zusammenfasste. (verlinkt)

Unsere Soldaten sind nach wie vor gefährdet wie ein aktueller Angriff auf Soldaten in Frankreich zeigt

Ein Soldat eröffnete am Freitagvormittag des 03 02 17 vor dem weltberühmten Kunstmuseum Louvre das Feuer auf einen Mann, der ihn mit einer Machete angegriffen und dabei „Allahu Akbar“ gerufen hatte. krone.at: „Als ihn Soldaten aufhalten wollten, habe er sich aber mit einer Machete und unter lauten Rufen auf die Militärpatrouille gestürzt. Zuerst hätten die Soldaten noch versucht, den Mann mit Nahkampftechniken zu stoppen, dies sei aber nicht gelungen. Daraufhin habe ein anderer Soldat fünf Schüsse auf den Angreifer abgegeben, erklärte Polizeipräfekt Michel Cadot.“

Quelle: http://www.krone.at/welt/paris-machetenangriff-durch-schuesse-gestoppt-allahu-akbar-schreie-story-552212

Mehr Grenzkontrollen, mehr Militär, mehr Befugnisse fürs Militär!

Harte Strafen und weniger Bewegungsfreiheit für abgelehnte Asylwerber: Der Regierungspakt bringt eine weitere Militarisierung der Migration im Rahmen der Asylschiene.

Mehr Macht fürs Heer: Möglich werden soll das durch mehr gemischte Patrouillen von Polizei und Bundesheer im Rahmen des Assistenzeinsatzes, aber auch durch den Einsatz von Helikoptern an den Binnengrenzen. Angehörige des Bundesheeres sollen die Polizei bei der Registrierung und Zurückweisung von Asylsuchenden unterstützen und sollen der Polizei Fahrzeuge und Aufspürtechnik zur Verfügung stellen. Auch bei der Kontrolle von Zugwagons und Lkws sollen Heeresbedienstete einspringen. Quelle: derstandard.at/2000051814989/Migration-Mehr-Militaer-mehr-Haerte-mehr-Strafen

Beitragsstartfoto: Besuch der Soldaten durchBundesminister  Hans Peter Doskozil  anlässlich Botschaftsbewachung Wien am 10 08 2016 – www.bundesheer.at – PUSCH

Freie Gewerkschaft Österreich – FGÖ Bundesheergewerkschaft (FGÖ-BHG) – Pressereferent Herbert UNGER

Die Eigenschutzmaßnahmen für Soldaten müssen erhöht werden – Stichschutzausrüstung sofort zuweisen!

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