Karriere in der Wirtschaft, Traumberuf Kindergartenhelferin

Diese Karrierechancen bietet die Wirtschaft

Die Wirtschaftskammer Burgenland, die Berufsschulen und der Landesschulrat intensivieren ihre Zusammenarbeit, um jungen Menschen einen optimalen Start in die Berufswelt zu ermöglichen.

Rund 840 junge Menschen – 5 Prozent mehr als im Vorjahr – haben sich 2016 im Burgenland für eine Lehre entschieden. Somit ist das Burgenland im Vergleich zu den anderen Bundesländern Österreichs das einzige, das keinen Rückgang an Lehrlingen zu verzeichnen hatte. Die Bemühungen um die Lehre zeigen bereits erste Früchte.

Derzeit werden im Burgenland 2.592 junge Menschen in 808 burgenländischen Lehrbetrieben ausgebildet. Mit zahlreichen Informationsveranstaltungen, moderner Bildungsinfrastruktur sowie umfangreichen Beratungs- und Serviceangeboten möchte man gemeinsam die Vorteile, Voraussetzungen und Karrierechancen einer Lehrausbildung aufzeigen. Ziel ist es, den Schülern die Vielfalt der Lehrberufschancen im Land zu präsentieren, die Interessen der Jugendlichen zu wecken und bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz zu unterstützen.

Die Wirtschaftskammer Burgenland unterstützt Jugendliche bei der Suche nach dem richtigen Lehrberuf und der optimalen Lehrstelle mit einem umfassenden Beratungs- und Serviceangebot. Bei den Veranstaltungen „Profis am Werk“ und „Profis von Morgen“ erleben die Kinder und Jugendlichen die Berufe hautnah und können somit erste Erfahrungen im jeweiligen Lehrberufe sammeln“, so der Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk, DI (FH) Gerhard Köppel.

„Die duale Ausbildung ist die qualifizierte Basis für die Facharbeiterausbildung im Burgenland. Das burgenländische Schulwesen unterstützt durch eine hochqualitative Berufsorientierung diese Form der beruflichen Qualifizierung.

Daher ist eine enge Kooperation zwischen Wirtschaft und Schule die beste Grundlage Lehrlingsnachwuchs zu bekommen“, so Landesschulratspräsident Mag. Heinz Josef Zitz.

„Ein wichtiges Ziel in der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft ist es, mehr Jugendliche für Tourismusberufe zu begeistern. Eine Lehre im Tourismus ist attraktiv und wird international geschätzt. Sie bietet spannende und abwechslungsreiche Beschäftigungsmöglichkeiten. Daher unterstützen wir alle gemeinsamen Maßnahmen, wie „Profis am Werk“, und die Sommercamps „Profis von Morgen“, wo wir mit jungen Menschen die Tourismusberufe vorstellen“, so der Obmann der Fachgruppe Gastronomie, Kommerzialrat Ernst Horvath.

„Der Lehrberuf Einzelhandel ist mit 376 Lehrlingen nach wie vor mit Abstand der beliebteste Lehrberuf im Burgenland. Damit sich der Handel auch in Zukunft als attraktive Lehre behauptet, hat sich die Sparte Handel mit den Herausforderungen der digitalen Welt auseinandergesetzt. Dazu zählen technische Innovationen, die Zusatzausbildung „digitaler Verkauf“ und das Angebot des neuen Lehrberufes „e-Commerce Kaufmann““, erklärt die Obfrau der Sparte Handel im Burgenland, Kommerzialrätin Andrea Gottweis, MSc.

 

„Profis am Werk“ 2017

„Profis am Werk“ war schon in den letzten 3 Jahren ein Fixpunkt in der Zusammenarbeit von Wirtschaft und Schulen. Rund 1.400 Kinder und Jugendliche waren im Vorjahr beim umfangreichen Programm dabei.

Die Berufsschulen und die Wirtschaftskammer laden am 23. März 2017 in die Berufsschule Eisenstadt und dem WIFI Eisenstadt sowie am 30. März 2017  in die Berufsschule Pinkafeld zum „Tag der offenen Tür“ ein.

In Eisenstadt haben Kinder und Jugendliche am 23. März die Möglichkeit, sich gleich an zwei Standorten über mögliche Berufschancen zu informieren.

  • In der Berufsschule Eisenstadt werden alle Lehrberufe, die dort ausgebildet werden, von Lehrern und Vertretern der Wirtschaftskammer präsentiert.
  • Auch im WIFI Burgenland in Eisenstadt werden Gastausteller der Berufsschulen Mattersburg, Oberwart und Pinkafeld technische Lehrberufe präsentieren.

 

Auch das Programm in der Berufsschule Pinkafeld wurde erweitert. Am 30. März wird über ein breites Lehrangebot informiert und alle Lehrberufe vorgestellt die in den burgenländischen Berufsschulen ausgebildet werden.

„Aufgrund des Erfolges im Vorjahr sind auch heuer die Gastaussteller der Berufsschulen Mattersburg und Oberwart mit interessanten Programmen vor Ort. Interessierte Jugendliche und Eltern können den Lehrlingen nicht nur über die Schulter schauen, sondern sich auch über Berufsbilder, Ausbildungsmöglichkeiten und den Lehrlingsalltag informieren“, lädt Berufsschuldirektor Ing. Wilhelm Pfeiffer ein.

 

„Profis von morgen“ 2017

Unter dem Namen „Profis von morgen“ können Jugendliche im Alter von

10 – 14 Jahren in zwei Sommercamps – Eisenstadt und Pinkafeld – herausfinden, welches Potenzial in ihnen steckt. Unter professioneller Anleitung der Lehrkräfte werden Werkstücke erstellt oder kreative und kundenorientierte Talente erkundet.

Bei den beiden Camps gibt es neben einem spannenden Freizeitprogramm auch Besuche bei regionalen Betrieben. Die Camps finden in den Zeiträumen von 16. – 21.7. und 23. – 28.7.2017 statt.

„Jeder erlernte und abgeschlossene Beruf ist ein Gewinn – für den Jugendlichen, aber natürlich auch für das Unternehmen. Basis für den Erfolg ist die gute Ausbildung und vor allem die Leidenschaft zum Beruf! So entwickeln sich die Jugendlichen zu selbstbewussten „Fachkräften von morgen“. Sehr gerne unterstützt die Sparte Gewerbe und Handwerk der Wirtschaftskammer Wien die Initiative „Profis von morgen“ und ermöglicht 10 Wiener Schülern die Teilnahme an einem Sommercamp in Eisenstadt oder Pinkafeld“, so Mag. (FH) Maria Smodics-Neumann, Obfrau Sparte Gewerbe und Handwerk, Wirtschaftskammer der Wien.

 

Ausbildung nach Sparten

Beinahe jeder zweite Lehrling absolviert seine Ausbildung in einem Gewerbe- und Handwerksbetrieb. Mit 1.128 Lehrlingen steht diese Sparte traditionell an der Spitze, gefolgt von den Branchen Handel mit 333 Lehrlingen und Industrie mit 207 Lehrlingen, dem Tourismus mit 207 Lehrlingen und der Sparte Information und Consulting mit 22. Im Jahr 2016 bildeten insgesamt 853 Betriebe im Burgenland 2.592 Lehrlinge aus.


 

Traumberuf Kindergartenhelferin

Im WIFI Oberwart haben kürzlich 14 Teilnehmerinnen ihre Ausbildung zur geprüften Kindergartenhelferin erfolgreich absolviert.

14 Absolventinnen verwirklichten mit der Teilnahme an der Ausbildung zur geprüften Kindergartenhelferin im WIFI Oberwart ihren Berufstraum. Den strahlenden Neo-Kindergartenhelferinnen wurden kürzlich ihre Zeugnisse überreicht.

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Die Absolventinnen Ema Arthofer aus Güttenbach, Sandra Bedek aus Oberdrosen, Eva Berger aus Pinkafeld, Madeleine Dunst aus Hartberg, Silvia Handler aus Kirchschlag, Verena Hetfleisch aus Unterwart, Petra Horvath aus Frankenau – Unterpullendorf, Lisa-Maria Kaiser aus Rechnitz, Ines Karger aus Pinkafeld, Nicole Nikitscher aus Heiligenkreuz, Angelika Pinzker aus Ritzing, Sejla Sabic aus Kukmirn, Daniela Schaden aus Buchschachen und Silke Zieser aus Litzelsdorf.03

Die 210 Lehreinheiten umfassende Ausbildung beinhaltet Persönlichkeitsbildung, entwicklungspsychologische und didaktische Elemente sowie ein Praktikum. Weitere Schwerpunkte dieser Ausbildung sind Outdoorpädagogik, Achtsamkeit in der Kleinkindpädagogik, Integration sowie Medienpädagogik.

„Für den Beruf Kindergartenhelferin sind soziale Kompetenzen, psychische und physische Stabilität sowie Kooperations-, Kommunikations- und Teamfähigkeit Voraussetzungen. Die Teilnehmer erwerben in der Ausbildung für die Arbeit im Kindergarten notwendige fundierte pädagogische Basisqualifikation und können damit gut gerüstet in dieses interessante und verantwortungsvolle Berufsfeld einsteigen“, so WIFI-Institutsleiter Ing. Jochen Bognar.

Die nächsten Ausbildungslehrgänge starten am 21. Februar im WIFI Oberwart und am 22. Februar im WIFI Eisenstadt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eisenstadt, 3. 2. 2017

 

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