3. 2. 2017 – Polizei News

pn

Tätliche Auseinandersetzung in Asylheim

Der am 30. Jänner 2017 mit lebensgefährlichen Stichverletzungen in ein Krankenhaus eingelieferte Mann konnte nun von Kriminalbeamten des Stadtpolizeikommandos Eisenstadt befragt werden. Er befindet sich noch in stationärer Behandlung, der 24-jährige Täter ist wie bereits berichtet, in Haft.

Ein Streit zwischen den beiden Männern, der bereits am Vormittag des 30. Jänner 2017 begonnen und sich dann wieder aufgelöst hatte, flammte in den frühen Abendstunden neuerlich auf und endete mit einem tätlichen Angriff. Der 24-Jährige rammte den 26-Jährigen ein ca. 30 cm langes Küchenmesser insgesamt vier Mal in den Rücken, wobei auch die Lunge getroffen und er mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Spital gebracht werden musste.

Täter und Opfer kamen im Herbst 2015 nach Österreich. Sie befinden sich seit drei Monaten in einem gemeinsamen Zimmer, das auch noch von einem Afghanen und einem Mann aus Bangladesch bewohnt wird, in der Asylunterkunft in Eisenstadt.

Zwischen den beiden Iranern kam es bereits seit geraumer Zeit zu Streitigkeiten, die schon mehrmals in tätlichen Auseinandersetzungen geendet haben. Anzeigen darüber liegen nicht auf. Der 24-Jährige (spätere Täter) bezichtigte den 26-Jährigen des Alkohol- und Drogenmissbrauches. Den 26-Jährigen störte der vom 24-Jährigen verursachte Lärm in Zimmer.

Am 30. Jänner 2017 gerieten beide bereits am Vormittag in Streit, weil der 24-Jährige vom 26-Jährigen Geld verlangte, das er ihm angeblich einige Tag zuvor geborgt hatte.

Am Abend hielten sich beide in ihrem Zimmer auf, als einige Freunde zu ihnen kamen. Dies hat den 26-Jährigen gestört. Es kam zum Streit mit dem 24-Jährigen, der 26-Jährige verließ daraufhin das Zimmer und ging in einen anderen Raum. Nachdem die Freunde dieses Zimmer verlassen hatten, nahm der 24-Jährige dort sein Abendessen zu sich. Plötzlich kam der 26-Jährige in diesen Raum, beschimpfte den 24-Jährigen, worauf es vorerst zu einer Rangelei kam. Der 24-jährige zückte ein Messer und stach auf seinen Kontrahenten ein.

Mittlerweile wurde auch andere Bewohner auf die Auseinandersetzung aufmerksam, kamen in das Zimmer und brachten den lebensgefährlich Verletzten zum Eingangsbereich. Anschließend verständigte ein Mitarbeiter des Asylheimes Polizei und Rettung.

Beim Eintreffen der Beamten saß der Täter ruhig und gefasst im Büro der Heimleitung. Er ließ sich widerstandslos festnehmen.


Verkehrsunfall in Welten

Gestern, gegen 14:05 Uhr, ereignete sich in Welten, Bezirk Jennersdorf, ein Verkehrsunfall. Ein 24-jähriger Grazer (Paketzusteller) lenkte den Kastenwagen im Gemeindegebiet von Welten auf dem Gamperlberg Richtung Schwabengraben. In einer Rechtskurve kam er ins Schleudern, nach links von der Fahrbahn ab und kippte mit der linken Seite in den Straßengraben. Er befreite sich selber aus dem KFZ und verständigte die Rettung, die ihn in ein Krankenhaus brachte. Es lag keine Alkoholisierung vor. Die Fahrbahn war schneeglatt, jedoch mit Splitt gestreut. Feuerwehren aus Welten, Windisch-Minihof und Mühlgraben bargen das Fahrzeug.


Großer Erfolg: Ermittler des Bezirkspolizeikommandos Neusiedl/See klären 57 Einbruchsdiebstähle in Wien, Niederösterreich und Burgenland

Die burgenländische Polizei konnte eine ausländische Einbrecherbande ausforschen. Dieser aus mindestens fünf Personen bestehenden Bande werden 57 Einbruchsdiebstähle in Wien, Niederösterreich und Burgenland angelastet. Drei Täter konnten festgenommen werden!
„Ich gratuliere den beteiligten Kriminalbeamten zu diesem großen Erfolg. Dank ihrer intensiven Ermittlungsarbeit konnten sie eine bundesländerübergreifende Einbruchsserie stoppen und eine internationale Tätergruppe ausheben“, dankte der Bundesminister für Inneres, Mag. Wolfgang Sobotka.

Zwei Tatverdächtige – sie stammen aus einer von der Slowakei agierenden Tätergruppe –  drangen am 13. Oktober 2016 in eine Wohnhausanlage in Neusiedl am See ein. Dort brachen sie einige Kellerabteile auf und stahlen mehrere Elektrowerkzeuge (Bohrmaschinen, Winkelschleifer, Stichsägen, etc.). Beim anschließenden Abtransport des Diebesgutes wurden die Täter von Zeugen beobachtet. Nach kurzer Flucht wurde ein 34-jähriger slowakischer Staatsangehöriger als Tatverdächtiger von den Zeugen angehalten und anschließend von den Polizeikräften festgenommen. Im Zuge der Einvernahme des Mannes zeigte sich dieser zur Straftat geständig und nannte dabei weitere Komplizen, unter anderem auch einen 32-jährigen Slowaken, der ebenfalls an der Tat in Neusiedl am See beteiligt war.

Nach den intensiven polizeilichen Ermittlungen und Auswertungen der Tatortspuren durch die Ermittler des Bezirkspolizeikommandos Neusiedl am See konnten den beiden an der Tat in Neusiedl am See Beteiligten weitere Einbruchsdiebstähle in Autos, Wohnungen, Häuser, Kellerabteile und Tiefgaragen zugeordnet werden. Weiters wurden noch andere Tatverdächtige, nämlich ein 34-jähriger slowakischer und ein 27-jähriger schweizer Staatsangehöriger sowie eine noch unbekannte slowakische Staatsangehörige als vermeintliche Mittäterin für mindestens 57 Einbruchsdiebstähle in den Bezirken Neusiedl am See, Bruck an der Leitha, Wien-Umgebung, Mistelbach und Wien ausgeforscht. Diese Straftaten wurden von den Tatverdächtigen teilweise einzeln oder im Zusammenwirken verschiedener Tätergruppierungen begangen. Die Verdächtigen haben sich zu einer kriminellen Vereinigung zusammengeschlossen, wobei deren Vorhaben darauf ausgerichtet war, fortlaufend Straftaten in Österreich zu begehen. Durch die wiederkehrende Verübung dieser strafbaren Delikte verschaffte sich die ausländische Tätergruppe eine fortlaufende Einnahmequelle. Das gestohlene Gut wurde teilweise weiter verhehlt oder zur Erlangung der finanziellen Mittel, die zur Bestreitung des Lebensunterhaltes dienten, an Unbekannte weiterverkauft. Durch diese Straftaten entstand den Geschädigten ein finanzieller Schaden von etwa € 58.000,-.

Ein weiteres flüchtiges Bandenmitglied, der 37-jährige Tatverdächtige, wurde am 20. November 2016 auf Grund eines internationalen Haftbefehles in der Slowakei festgenommen. Er befindet sich gemeinsam mit dem 34-jährigen Täter in einer Justizanstalt. Der 27-jährige schweizer Tatverdächtige – hier fand die Festnahme am 13. Oktober 2016 in Neusiedl am See statt – wurde auf freiem Fuß angezeigt. Hinsichtlich des 32-jährigen slowakischen Täters wird ausgeführt – diesem wird eine Vielzahl an Tatbeteiligungen angelastet – dass er mittels internationalen Haftbefehls europaweit gesucht wird. Hinweise zu dieser Person – siehe beigefügtes Lichtbild – mögen an die Kriminaldienstgruppe des Bezirkspolizeikommandos Neusiedl am See unter 059133/1130 310 oder an jede andere Polizeidienststelle erfolgen.

Es ergeht das Ersuchen um Veröffentlichung des Lichtbildes.

pn


Zwei Schlepper festgenommen (Bez. Neusiedl am See)

An der Grenzübergangsstelle Nickelsdorf wurden vorgestern zwei Schlepper auf frischer Tat erwischt.

Am 01. Februar 2017, um 14:25 Uhr, wurde im Zuge der Grenzkontrolle beim Grenzübergang Nickelsdorf, Autobahn A4, ein Pkw angehalten und einer Kontrolle unterzogen.

Der in Deutschland zugelassene Pkw wurde von einem 39-jährigen libanesischen Staatsangehörigen gelenkt und als Beifahrer fungierte ein 42-jähriger Staatenloser. Die in Deutschland wohnhaften wiesen sich mit gültigen deutschen Reisedokumenten aus.

Auf der Rücksitzbank des Fahrzeuges befanden sich vier syrische Staatsangehörige (ein 42-jähriger Mann, eine 34-jährige Frau und zwei (zwei und acht jährige Kinder). Die angehaltenen Personen konnten sich nicht ausweisen bzw. nicht die für die Einreise bzw. deren Aufenthalt im Bundesgebiet erforderlichen Dokumente vorweisen. Diese vier syrischen unrechtmäßig aufhältigen Fremden wurden in die Registrierstelle der Polizeiinspektion Nickelsdorf verbracht, wo sie einen Asylantrag stellten. Die weitere Amtshandlung wurden sie ins Competence Center Eisenstadt überstellt.

Im Zuge der polizeilichen Befragungen führten die geschleppten Personen aus, dass sie vom Fahrer und Beifahrer zur österreichisch/ungarischen Grenze gebracht wurden. Die der gewerbsmäßigen Schlepperei verdächtigten Personen wurden gemäß den Bestimmungen der Strafprozessordnung vorläufig festgenommen.

Seitens der Staatsanwaltschaft wurde gegen den 42-jährigen Staatenlosen die Untersuchungshaft verhängt. Der 39-jährige Fahrzeuglenker wurde auf freiem Fuß angezeigt.

 

 

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