SPÖ: Arbeitslosigkeit sinkt, ÖVP: keine Trendwende

Arbeitslosigkeit sinkt auch im neuen Jahr

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LR Mag. Norbert Darabos, SPÖ

Die Arbeitsmarktlage im Burgenland konnte im Jahr 2016, im Gegensatz zur gesamtösterreichischen Lage, weitgehend stabil gehalten werden. Im Jänner 2017 kann das Burgenland bereits zum fünften Mal einen Rückgang der Arbeitslosigkeit, um 1,2 % im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen, und das inklusive SchulungsteilnehmerInnen und trotz der anhaltend kalten Temperaturen. Investitionen der KRAGES in die heimische Wirtschaft und der burgenländische Handwerkerbonus machen dies möglich.

 

 

„Trotz des eisigen Jänners, konnte auch diesen Monat ein Rückgang der Arbeitslosigkeit erzielt werden. Das Land Burgenland setzt im Bereich der Arbeitsmarktpolitik zahlreiche Maßnahmen und investiert viel Geld, um diesen Trend auch weiterhin fortzusetzen“, erklärt Arbeitsmarktlandesrat Norbert Darabos.

Investitionen der KRAGES und Handwerkerbonus bekämpfen die Winterarbeitslosigkeit
Die KRAGES, als einer der größten Arbeitgeber im Land, sorgt nicht nur für Arbeitsplätze, sondern investiert auch jährlich 10 Mio. Euro in die Strukturen der burgenländischen Krankenhäuser – 80% davon gehen an burgenländische Firmen. Das kommt nicht nur der Wirtschaft zu Gute, sondern schafft auch Arbeitsplätze.

Um speziell die Winterarbeitslosigkeit zu bekämpfen, hat Landeshauptmann Hans Niessl den Burgenländischen Handwerkerbonus ins Leben gerufen. Nach der sehr erfolgreichen Aktion 2016 mit fast 1.300 Förderanträgen, die Investitionen von rund 10 Millionen Euro ausgelöst haben, konnten zahlreiche BurgenländerInnen, speziell im Bau- und Baunebengewerbe, auch in den Wintermonaten ihren Job behalten.

„14.023 arbeitslose Menschen im Burgenland sind aber noch immer um 14.023 zu viel. Hinter dieser Zahl stehen Menschen, und hinter jeder Zahl steckt ein anderes Schicksal. Das Land ist bemüht, die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu schaffen, dass jeder Burgenländer und jede Burgenländerin in Beschäftigung kommt“, sagt Darabos.


Arbeitsmarkt: Keine Trendwende in Sicht

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LAbg. Mag. Christian Sagartz, BA, Klubobmann

„Jeder Arbeitslose ist einer zu viel – es braucht daher dringend konkrete Initiativen der rot-blauen Landesregierung für die Schaffung von Arbeitsplätzen. Ohne Maßnahmen der Landesregierung, ist noch lange keine Trendwende in Sicht“, erklärt Klubobmann Christian Sagartz mit Blick auf die aktuellen Arbeitslosenzahlen.

Das Burgenland kann einen leichten Rückgang der Arbeitslosenzahlen im Jänner 2017 verbuchen. „Wir profitieren weiterhin vom günstigen Bundestrend. Es gibt aber noch immer tausende Arbeitslose im Burgenland. SPÖ und FPÖ haben diesen unzähligen Arbeitslosen nichts entgegenzusetzen. Auch die Schulungsteilnehmer haben wieder zugenommen“, warnt Sagartz.

Die ÖVP kann einen Erfolgsschritt verbuchen: „Nach jahrelanger Blockade der SPÖ, konnte die Bundes-ÖVP nun die Forderung nach Flexibilisierung der Arbeitszeiten umsetzen. Das entlastet den Arbeitsmarkt langfristig. Wo aber bleiben die Akzente von Rot-Blau im Burgenland? Wir brauchen ein Paket zur Entlastung von Klein- und Mittelbetrieben. Denn die kleinen Geschäfte, Nahversorger und Lehrbetreibe schaffen und sichern nachhaltig Arbeitsplätze, vor allem im ländlichen Raum“, so Sagartz abschließend.

 

 

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