Feinstaub und Stickoxide machen krank, Grenzwerte im Jänner an jedem 2. Tag überschritten

Die erlaubten Grenzwerte bei Feinstaub wurden im Jänner 2017 an allen sechs Messstellen im Burgenland durchschnittlich an jedem zweiten Tag überschritten.

Der Spitzenreiter bei der Feinstaubbelastung war Kittsee. Hier wurde der Grenzwert an 17 Tagen im Jänner überschritten. In Jennersdorf waren es 15 Tage, in Lutzmannsburg 14 Tage, in Eisenstadt 12 Tage, in Oberschützen 9 Tage und in Illmitz 8 Tage.

Eisenkopf gefordert: Feinstaub und Stickoxide machen krank

GRÜNE fordern dringend Maßnahmen von SP-Landesrätin

Durch die Wettersituation der letzten Woche liegen die Feinstaubwerte an allen Messstellen im Burgenland über den Grenzwerten.
Eine neue Regelung die die Situation im Burgenland verbessern sollte, ist seit langem geplant. Auch Personalmangel ist ein Grund dafür, dass die so genannte Immissionsschutzverordnung noch nicht fertig ist und erst im Oktober in Kraft tritt. Wolfgang Spitzmüller von den Grünen: „Das ist verantwortungslos. Es geht um unsere Gesundheit. Die Stickoxide und hohen Feinstaubwerte hätte Landesrätin Eisenkopf längst ernst nehmen müssen.“
Hauptverursacher von Feinstaub sind Industrie, Heizen und der Verkehr und da vor allem die Diesel-PKW, dazu kommt beim Diesel noch der Ausstoß der besonders giftigen Stickoxide. Spitzmüller fordert daher mittelfristig: „Wir brauchen ein günstiges Jahres-Öffi-Ticket für das ganze Burgenland, wie schon in Wien, Vorarlberg und Tirol umgesetzt. Mehr Angebot bei Öffis und Stromtankstellen für E-Autos werden die Luftqualität wesentlich verbessern!“
 1. 2. 2017
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