Vorstandsklausur der Grünen

Eisenstadt, 27. 1. 2017 –

GEMEINDERATSWAHL 2017 – DAS BURGENLAND WIRD GRÜN

grüne

Regina Petrik & Anita Malli

Zum Auftakt des Wahlkampfjahres 2017 begibt sich der Vorstand der Grünen Burgenland in Klausur. Im Landesbüro in Eisenstadt werden die Weichen für die kommenden Wochen und Monate gestellt.

 

2017: Mehr Antritte als 2012

Derzeit sind die Grünen in 17 Gemeinden vertreten; 2012 gab es in 19 Gemeinden grüne Listen. Heuer rechnen die Grünen mit mehr Antritten als noch im Jahr 2012. Bei der Landesversammlung im Herbst wurden drei neue Gemeindegruppen anerkannt: Bruckneudorf, Gols und Pinkafeld. Die Gruppen arbeiten an einem Wahlprogramm und planen ihre Aktivitäten für die kommenden Monate.

„AktivistInnen kommen auch aus Enttäuschung über die SPÖ zu uns, die mit Rot-Blau im Burgenland einen Tabubruch begangen hat. Sie gründen entweder eigene Gruppen oder docken bei bestehenden Gruppen und Grün-AktivistInnen an. Gemeinsam wollen sie sich für gutes Miteinander und eine nachhaltige zukunftsfähige Politik in der Gemeinde einsetzen“, sagt Anita Malli, Landesgeschäftsführerin der Grünen.

Wieder neue Gruppen: Anerkennung durch Vorstand

In der Klausur am Freitag werden wieder neue Gemeindegruppen vom Vorstand der Grünen Burgenland anerkannt. Anträge von AktivistInnen aus Podersdorf, Kittsee, Neufeld an der Leitha und Winden liegen vor. Die Gruppe Nickelsdorf nimmt nach einer längeren Pause ihre Arbeit wieder auf. „Wir führen derzeit viele Gespräche mit Interessierten aus dem ganzen Burgenland. Die Bereitschaft in der eigenen Gemeinde aktiv zu werden und sich für Grüne Themen einzusetzen im im Vergleich zu 2012 deutlich gestiegen. Das ist eine sehr positive Entwicklung“, sagt Malli.

Darum ist es gut, wenn Grüne im Gemeinderat vertreten sind

Das bringen Grüne im Gemeinderat:

  • Mehr Kontrolle und Transparenz
  • Mehr Umwelt und Klimaschutz
  • Mehr Kooperation und Solidarität
  • Mehr zukunftsorientierte Planung

Konkret machen Grüne GemeinderätInnen jetzt schon Vorgänge in der Gemeinde transparent. Sie informieren in ihren Blogs und sozialen Netzwerken (wie etwa Facebook) über die Gemeinderatssitzungen, machen transparent, was in der Gemeinde geschieht. So kämpfen sie gegen Freunderlwirtschaft und schlampige Entscheidungen.

Umweltpolitik in der Gemeinde

Eine interne Umfrage hat gezeigt, dass Umweltthemen in der Gemeinde auch den künftigen KandidatInnen wieder ein großes Anliegen sind. „Das Thema Umwelt finden wir etwa bei der giftfreien Pflanzenpflege, der Umstellung auf stromsparende LED-Lampen, bei der Straßenbeleuchtung oder illegalen Müllablagerungen. Dies beschäftigt nicht nur unsere KandidatInnen, sondern auch viele BürgerInnen“, sagt Regina Petrik, Landessprecherin der Grünen Burgenland. Zu diesen Themen gibt es auch interne Schulungen zur Vorbereitung der GemeinderätInnen auf ihre Aufgabe.

Zukunftsorientierte Planung

Neben dem großen Bereich der Umweltpolitik in der Gemeinde ist auch die zukunftsorientierte Planung ein wesentlicher Bereich für Grüne in den Gemeinden.
„Wir Grüne denken auch an morgen. Daher ist es uns ein großes Anliegen bei der Flächenwidmung genau hinzusehen. Täglich werden im Burgenland mehrere Fußballfelder zugebaut. Die Gemeinden tragen hier eine große Verantwortung für die Bodenversiegelung“, sagt Regina Petrik. Seitens der Grünen AktivistInnen in den Gemeinden gibt es hier ein großes Interesse und eine hohe Sensibilität für das Thema. „Was wie verbaut werden darf, liegt im Entscheidungsbereich des Gemeinderats. Hier genau hinzusehen und die Entscheidungen bei fragwürdigen Flächenumwidmungen wie etwa bei Einkaufszentren oder Umwidmungen von Grün- in Bauland an die Bevölkerung zu kommunizieren ist uns ein großes Anliegen“, sagt Petrik.

Grüne für Kooperation von Sozialinitiativen und Gemeinden

Gerade bei sozialen Themen und Initiativen darf nicht Parteipolitik im Vordergrund stehen, sondern Zusammenarbeit, Kooperation und Solidarität. Dafür stehen wir Grüne auch in den Gemeinden.

 

 

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