10 Jahre Jugendtaxi

Eisenstadt, 18. 1. 2017 –

Größte Mobilitäts- und Verkehrssicherheitsinitiative feiert „10 Jahre Jugendtaxi“


Landesregierung unterstützt Burgenländisches Erfolgsmodell auch weiterhin

Im Jänner 2007 startete die Taxiinnung gemeinsam mit der Landesregierung das „Jugendtaxi Burgenland“. Mittlerweile beteiligen sich schon 108 burgenländische Gemeinden an der Initiative. Bereits 250.000 ermäßigte Taxigutscheine wurden von den Gemeinden an die Jugendlichen ausgegeben. Ein unschätzbarer Beitrag zur Erhöhung der Mobilität und Verkehrssicherheit! „Herzliche Gratulation der Taxiinnung, den Gemeinden und den Sponsoren zu diesem Vorzeigeprojekt. Jeder Euro ist hier gut investiert, um die Verkehrssicherheit unserer Jugendlichen zu gewährleisten. Wir werden auch weiterhin dieses Projekt unterstützen“, so Landeshauptmannstellvertreter Johann Tschürtz und Jugendlandesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Initiator des Projektes und Obmann der burgenländischenTaxiinnung Patrick Poten, Spartenobmann für Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer Burgenland, Martin Horvath und den Vertretern der Sponsoren Vorstandsdirektor der Energie Burgenland, Dr. Alois Ecker sowie Dr. Rudolf Könighofer, Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank Burgenland, heute Mittwoch in Eisenstadt.  

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Größte Mobilitäts- und Verkehrssicherheitsinitiative feiert „10 Jahre Jugendtaxi“ v.l. Landeshauptmann-Stellvertreter Johann Tschürtz, Jugendlandesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf, Dr. Alois Ecker, Patrick Poten, Martin Horvath und Dr. Rudolf Könighofer

Die Wirtschaftskammer Burgenland hat im Jänner 2007 gemeinsam mit dem Landesjugendreferat und dem Verkehrsreferat der Burgenländischen Landesregierung das Projekt „Jugendtaxi Burgenland“ ins Leben gerufen. Im Rahmen dieses Projekts werden ermäßigte Taxigutscheine von den Gemeinden an die Jugendlichen ausgegeben. Träger der Aktion sind die burgenländischen Gemeinden und die Taxiunternehmer. „Das Jugendtaxi ist ein wichtiges Mobilitätsangebot, um Jugendlichen vor allem an ausgehstarken Freitagen und Wochenenden eine sichere Heimfahrt zu ermöglichen. Gerade im ländlichen Raum brauchen wir eine derartige flexible Möglichkeit der Fortbewegung. Auch in Sachen innerörtliche Mobilität hat das Burgenland bereits eine Art Vorreiterrolle eingenommen und gezeigt, dass ein flexibles Verkehrssystem auch innerorts funktionieren kann. Das Jugendtaxi ist hier sicherlich eine tolle Ergänzung, sodass die Jugend ihre Wege über die Ortsgrenzen hinweg ebenfalls sicher und vor allem zeitlich unabhängig erledigen kann“, erklärt Landeshauptmann-Stellvertreter Johann Tschürtz.

Landesregierung unterstützt Erfolgsmodell – Jugendtaxi ist sicher und flexibel
Das Vorzeigeprojekt ist einzigartig in Europa und soll österreichweit ausgeweitet werden. Unterstützt wird das Erfolgsmodell Jugendtaxi auch vom Landesjugendreferat und der Verkehrsabteilung der Burgenländischen Landesregierung. „Seit 10 Jahren ist das „Jugendtaxi“ eine wichtige Mobilitätsinitiative für die Jugendlichen in unserem Land und auch ein wichtiges Instrument zur Erhöhung der Verkehrssicherheit im Land. Mein großer Dank gilt allen Kooperationsgemeinden, die diese Projekte finanziell fördern und damit der Jugend eine sichere und flexible Mobilität zu ihren Freizeitaktivitäten ermöglichen“, so Jugendlandesrätin Mag. Astrid Eisenkopf.

Abwicklung mit wenig Bürokratie
Die Ausgabe der mit 5 Euro dotierten Jugendschecks übernimmt die Gemeinde, die durch einen Gemeindestempel den Jugendscheck quasi aktiviert. Dieser dient dann als Zahlungsmittel für die Fahrt mit einem burgenländischen Taxiunternehmen. Der Jugendscheck ist nach der Ausgabe durch die Gemeinde im ganzen Burgenland gültig und kann für eine Fahrt bei allen 110 burgenländischen Taxiunternehmen als Zahlungsmittel verwendet werden. Abgerechnet wird zwischen Taxiunternehmern und Gemeinden.


Im Jänner 2007 startete die Taxiinnung gemeinsam mit der Landesregierung das „Jugendtaxi Burgenland“. Mittlerweile beteiligen sich schon 108 burgenländische Gemeinden an der Initiative. Bereits 250.000 ermäßigte Taxigutscheine wurden von den Gemeinden an die Jugendlichen ausgegeben. Ein unschätzbarer Beitrag zur Erhöhung der Mobilität und Verkehrssicherheit!

Alles begann während einer Autofahrt von Klagenfurt nach Eisenstadt. Patrick Poten und Bernhard Dillhof, Obmann und Geschäftsführer der burgenländischen Taxiinnung, waren auf dem Heimweg von einer Tagung der Wirtschaftskammer, als die Idee des „Jugendtaxi“ geboren wurde. Schon längere Zeit waren die Beiden mit Wünschen von Eltern und Bürgermeistern konfrontiert, wie man ein kostengünstiges „Shuttle-System“ für „jugendliche Nachtschwärmer“ am Wochenende einrichten könnte, um deren Verkehrssicherheit als auch Mobilität zu erhöhen. Mittlerweile hat sich dieses Projekt zur größten Mobilitäts- und Verkehrssicherheitsinitiative Österreichs entwickelt.

Burgenländisches Erfolgsmodell

Die Wirtschaftskammer Burgenland hat im Jänner 2007 gemeinsam mit dem Landesjugendreferat und dem Verkehrsreferat der Burgenländischen Landesregierung das Projekt „Jugendtaxi Burgenland“ ins Leben gerufen. Im Rahmen dieses Projekts werden ermäßigte Taxigutscheine von den Gemeinden an die Jugendlichen ausgegeben. Träger der Aktion sind die burgenländischen Gemeinden und die Taxiunternehmer. „Wir sind vom Erfolg der Aktion überwältigt!“, freut sich Spartenobmann Martin Horvath. „Die Akzeptanz bei den Jugendlichen ist enorm. Ein großer Dank gilt vor allem den teilnehmenden Gemeinden, die bereits 250.000 Jugendschecks an ihre Jugendlichen ausgegeben haben. Der Jugendscheck bringt den Benützern wirklich mehr unabhängige und sichere Mobilität zu einem fairen Preis. Dieses Projekt ist auch einzigartig in Europa und dient als Vorbild für ähnliche Projekte in ganz Österreich. Ich darf allen Beteiligten – Land, Gemeinden, Taxiinnung, Sponsoren – zu diesem Vorzeigeprojekt herzlich gratulieren“.

Landesregierung unterstützt Projekt

Auch das Landesjugendreferat und die Verkehrsabteilung der Burgenländischen Landesregierung unterstützen dieses Projekt.

 

Landeshauptmann-Stellvertreter Tschürtz: Jeder Euro gut investiert

„Das Jugendtaxi ist ein wichtiges Mobilitätsangebot, um Jugendlichen vor allem an ausgehstarken Freitagen und Wochenenden eine sichere Heimfahrt zu ermöglichen. Verkehrsunfälle sind die mit Abstand häufigste Todesursache der 15- bis 24-Jährigen. Rund 37 Prozent der Unfälle mit Jugendlichen ereignen sich am Freitag und Samstag, wir fördern daher diese Initiative weiterhin.

Ich darf allen Beteiligten – Land, Gemeinden, Taxiinnung, Sponsoren – zu diesem Vorzeigeprojekt herzlich gratulieren. Denn eines dürfen wir nicht vergessen – jeder Euro ist hier gut investiert, um die Verkehrssicherheit unserer Jugendlichen zu gewährleisten. Gerade im ländlichen Raum brauchen wir eine derartige flexible Möglichkeit der Fortbewegung. Auch in Sachen innerörtliche Mobilität hat das Burgenland bereits eine Art Vorreiterrolle eingenommen und gezeigt, dass ein flexibles Verkehrssystem auch innerorts funktionieren kann. Das Jugendtaxi ist hier sicherlich eine tolle Ergänzung, sodass die Jugend ihre Wege über die Ortsgrenzen hinweg ebenfalls sicher und vor allem zeitlich unabhängig erledigen kann“, erklärt Landeshauptmann-Stellvertreter Johann Tschürtz.

 

Landesrätin Eisenkopf: Jugendtaxi ist sicher und flexibel

„Seit 10 Jahren ist das „Jugendtaxi“ eine wichtige Mobilitätsinitiative für die Jugendlichen in unserem Land und auch ein wichtiges Instrument zur Erhöhung

der Verkehrssicherheit im Land. Mein großer Dank gilt allen Kooperationsgemeinden, die diese Projekte finanziell fördern und damit der Jugend eine sichere und flexible Mobilität zu ihren Freizeitaktivitäten ermöglichen“, so Landesrätin Mag. Astrid Eisenkopf.

Raiffeisen – langjähriger Unterstützer des Jugendtaxis
Raiffeisen unterstützt das Jugendtaxi und den Verein Mobiles Burgenland seit 2011. „Wir freuen uns über die erfolgreiche Entwicklung der Initiative Jugendtaxi. Waren es zu Beginn unserer Kooperation 50 Gemeinden, in denen das Jugendtaxi angeboten wurde, hat sich diese Zahl mittlerweile mehr als verdoppelt. Herzliche Gratulation an die Verantwortlichen! Nähe, Vertrauen, Sicherheit sind die Kernwerte von Raiffeisen, nach denen wir auch unsere Sponsortätigkeit für die Region und das Land ausrichten. Die Kooperation mit dem Verein Mobiles Burgenland entspricht unseren Werten in einem hohen Ausmaß und verstärkt auch den neuen Werbeslogan „Regional. Digital. Überall.“
Mit dem Raiffeisen Club zu den Events und mit dem Jugendtaxi sicher nach Hause: Der Raiffeisen Club unterstützt zahlreiche Festivals, Konzerte und Events im Burgenland. Die Tickets dazu können zumeist in den 133 Raiffeisen Bankstellen im Burgenland erworben werden. Dieses Angebot wird von unseren Kunden, die auch von vergünstigten Preisen profitieren können, und zahlreichen Burgenländerinnen und Burgenländern sehr gerne in Anspruch genommen. Mit dem Jugendtaxi Burgenland wird dafür Sorge getragen, dass einerseits die Mobilität der Jugendlichen im Burgenland gewährleistet ist, und andererseits ein unterhaltsamer Abend auch ein sicheres Ende findet. Deshalb war es für Raiffeisen naheliegend dieses erfolgreiche Projekt zu unterstützen“, erklärt Dr. Rudolf Könighofer, Generaldirektor Raiffeisenlandesbank Burgenland, seine Motivation, sich für das Jugendtaxi einzusetzen.

Energie Burgenland als Partner

Das Projekt „Jugendtaxi“ ist ein Herzeigeprojekt des Landes und für die Energie Burgenland besonders unterstützenswert, da die Jugendlichen im Burgenland aufgrund der ländlichen Struktur ein großes Mobilitätsbedürfnis haben. „Wir freuen uns über die erfolgreiche Entwicklung des Jugendtaxis und sind stolz, langjähriger Partner des Vereins Mobiles Burgenland zu sein. Es sorgt für Sicherheit und das ist für uns ein wichtiger Wert“, sagt Energie Burgenland Vorstandsdirektor Dr. Alois Ecker. Dieses Projekt hilft allen Generationen: Die Jungen sind am Wochenende sicher unterwegs, Eltern und Großeltern sind entspannt. „Als burgenländischer Leitbetrieb sehen wir es als unsere gesellschaftliche Verpflichtung an, wichtige Initiativen im Land zu unterstützen“, so Ecker.

Abwicklung mit wenig Bürokratie

Die Ausgabe der mit 5 Euro dotierten Jugendschecks übernimmt die Gemeinde, die durch einen Gemeindestempel den Jugendscheck quasi aktiviert. Dieser dient dann als Zahlungsmittel für die Fahrt mit einem burgenländischen Taxiunternehmen. „Wie viele Jugendschecks eine Gemeinde an die Jugendlichen ausgibt, bleibt natürlich ihr überlassen“, erklärt Patrick Poten, Obmann der burgenländischen Taxiinnung, „ebenso ob und wie hoch sie einen Eigenanteil für die Jugendlichen anlegt.“

Der Jugendscheck ist nach der Ausgabe durch die Gemeinde im ganzen Burgenland gültig und kann für eine Fahrt bei allen 110 burgenländischen Taxiunternehmen als Zahlungsmittel verwendet werden. Abgerechnet wird zwischen Taxiunternehmern und Gemeinden..

Das Projekt Jugendtaxi leistet den höchsten Beitrag zur Verkehrssicherheit in unserem Bundesland. Statistisch gesehen sind die wenigsten Alkoholunfälle mit jugendlichen Burgenländerinnen und Burgenländern in den Bezirken, in denen dieses einzigartige Projekt mit vielen Partnergemeinden präsent ist.

„Der Bezirk Jennersdorf zum Beispiel ist mit Jugendtaxi-Gemeinden flächendeckend versorgt und musste in den letzten fünf Jahren keinen jugendlichen Alkoholtoten beklagen. Ein Grund mehr für diese positive Entwicklung ist sicherlich auch, dass die Verfügbarkeit der Taxis an 365 Tagen von 0 – 24 Uhr möglich ist“, resümiert Obmann Patrick Poten. „Wir haben vor, diese Idee in den nächsten Jahren weiter auszubauen. Ich bedanke mich bei Politik und Sponsoren, die mithelfen, dieses Projekt so erfolgreich umzusetzen. Vielen Dank!“.

Diese 108 Gemeinden setzen auf das Jugendtaxi:

  • Bezirk Neusiedl am See
    Andau, Apetlon, Deutsch Jahrndorf, Edelstal, Gattendorf, Gols, Halbturn, Illmitz, Jois, Kittsee, Mönchhof, Neudorf, Neusiedl/See, Nickelsdorf, Pamhagen, Parndorf, Podersdorf, Potzneusiedl, St. Andrä am Zicksee, Weiden am See, Zurndorf
  • Eisenstadt/Bezirk Eisenstadt Umgebung
    Breitenbrunn am Neusiedler See, Donnerskirchen, Eisenstadt, Großhöflein, Hornstein, Loretto, Oggau, Purbach am Neusiedler See, Rust, Schützen am Gebirge, Siegendorf, Steinbrunn, Stotzing, Wulkaprodersdorf, Zagersdorf, Zillingtal
  • Bezirk Mattersburg
    Antau, Marz, Pöttsching, Rohrbach bei Mattersburg, Wiesen, Zemendorf-Stöttera
  • Bezirk Oberpullendorf
    Großwarasdorf, Lackenbach, Lutzmannsburg, Neckenmarkt, Oberloisdorf, Oberpullendorf, Raiding, Ritzing, Unterrabnitz

    Bezirk Oberwart
    Badersdorf, Bad Tatzmannsdorf, Bernstein, Deutsch Schützen, Jabing, Kohfidisch, Litzelsdorf, Loipersdorf-Kitzladen, Mariasdorf, Markt Allhau, Markt Neuhodis, Mischendorf, Oberdorf, Oberschützen, Rechnitz, Schachendorf, Schandorf, Stadtschlaining, Unterwart, Weiden bei Rechnitz, Wiesfleck, Wolfau

  • Bezirk Güssing
    Bildein, Bocksdorf, Burgauberg, Eberau, Gerersdorf-Sulz, Großmürbisch, Güssing, Güttenbach, Hackerberg, Heiligenbrunn, Heugraben, Kukmirn, Moschendorf, Neuberg, Ollersdorf, Rohr, Stinatz, Strem, Tobaj, Wörterberg
  • Bezirk Jennersdorfalle Gemeinden
    Deutsch Kaltenbrunn, Eltendorf, Heiligenkreuz im Lafnitztal, Jennersdorf, Königsdorf, Minihof-Liebau, Mogersdorf, Mühlgraben, Neuhaus am Klausenbach, Rudersdorf, St. Martin an der Raab, Weichselbaum

Jugendtaxi: Jugendliche erfolgreich mobil machen

„Das Projekt ‚Jugendtaxi‘ hat die Mobilitätssituation der burgenländischen Jugendlichen deutlich verbessert. Sicherheit und Flexibilität stehen dabei im Vordergrund“, freut sich Jugendsprecher Patrik Fazekas anlässlich des 10-jährigen Jubiläums.

Die Jugend im Burgenland hat ein immer größer werdendes Mobilitätsbedürfnis und das vor allem an den Wochenenden. Das Projekt „Jugendtaxi“ steht für sichere und flexible Mobilität und beweist eindrucksvoll, wie die Mobilitätssituation der Jugendlichen optimiert werden kann. Discobusse sind schön und gut, aber Jugendliche im Burgenland wollen stets flexibel und unabhängig sein.

„Die Verkehrssicherheit unserer Jugend muss oberstes Gebot sein. Wir wollen die Ausweitung dieses Projektes forcieren, denn es ist wichtig, dass die Verkehrssicherheit gesteigert und die Lebenssituation der Jugend entscheidend verbessert wird“, fordert Fazekas und freut sich: „Der Zuwachs an Kooperationsgemeinden in den vergangenen Jahren zeigt, wie erfolgreich dieses Projekt ist.“ Das Ziel muss sein, dass dieses Angebot flächendeckend in allen burgenländischen Gemeinden zur Verfügung steht. „Die Gemeindereferentin Astrid Eisenkopf ist gefordert, die Gemeinden für das Projekt ‚Jugendtaxi‘ zu sensibilisieren“, so Fazekas abschließend.

 

 

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