SPÖ: Vorsicht Internetbetrug!, Beschäftigungsrekord

Eisenstadt, 17. 1. 2017 –

KonsumentenschützerInnen warnen: Pseudo-Rechnungen für Nutzung von Erotikhotline im Umlauf

Herr K. aus dem Mittelburgenland fiel aus allen Wolken, als er vergangene Woche eine Rechnung eines tschechischen Unternehmens erhielt. Angeblich hätte er im Dezember 2016 eine Erotikhotline in Anspruch genommen und sollte dafür nun 90 Euro zuzüglich 45 Euro Mahn- und Verzugskosten bezahlen. Da Herr K. eine derartige Serviceleistung jedoch nie in Anspruch genommen hatte, wandte er sich an die KonsumentenschützerInnen des Amts der Burgenländischen Landesregierung. Nach kurzer Recherche stellten die KonsumentenschützerInnen fest, dass dieses Unternehmen weder in Tschechien noch in Österreich existiert. Auch die auf der Rechnung angegebene Telefonnummer führte nur zu einem Anrufbeantworter einer Internetagentur.

„Sollten Sie eine derartige Rechnung oder Mahnung erhalten, einen solchen Service aber nicht bezogen haben, begleichen Sie die Forderung nicht“, empfiehlt Konsumentenschutzlandesrätin Verena Dunst.

Bei Fragen zu dubiosen Rechnungen zögern Sie nicht und kontaktieren Sie die KonsumentenschützerInnen beim Amt der Burgenländischen Landesregierung unter der Telefonnummer 057-600/2346.


Beschäftigungsrekord im Burgenland – Von der Utopie zur Realität

100.929 Beschäftigte: So viele Arbeitsplätze wie noch nie in der Geschichte des Landes wurden im Jahr 2016 verzeichnet. Arbeitsmarktlandesrat Norbert Darabos sieht darin die Bestätigung der offensiven Beschäftigungspolitik des Landes: „Wir sind gut unterwegs. Vor 20 Jahren hätte sich noch niemand gedacht, dass wir im Burgenland in so kurzer Zeit, über 100.000 Beschäftigte verzeichnen können. Damals eine utopische Zahl – heute Realität.“

Aber nicht nur im Bereich der Beschäftigung weist der burgenländische Arbeitsmarkt Rekorde auf, auch im Rückgang der Arbeitslosenzahlen, verzeichnet das Land im Jahr 2016 Erfolge. Im Dezember konnte das Burgenland bereits zum vierten Mal in Folge sinkende Arbeitslosenzahlen bei gleichzeitiger Steigerung der Beschäftigten verzeichnen. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote konnte im Jahr 2016 sogar um 0,6% gesenkt werden.

Drei von sieben Bezirken im Burgenland können im Jahr 2016 einen Rückgang der Arbeitslosigkeit verzeichnen. Die Arbeitslosenstatistik in Mattersburg zeigt ein Minus von 3,5% an Arbeitslosen, Oberpullendorf ein Minus von 1,3 % und Jennersdorf ein Minus von 1,5%.

Jugendbeschäftigung weiterhin stabil
Besonders positiv ist die Entwicklung für junge Menschen bis 24 Jahre. Die Jugendarbeitslosigkeit hat sich im letzten Jahr stabilisiert, die Zahl der Lehrstellensuchenden ist sogar um 15,7 % gesunken.

Sozialbudget sichert nachhaltige Jobs
„Trotz positiver Entwicklungen am Arbeitsmarkt ist die Situation für Jobsuchende immer noch schwierig, deshalb hat das Land seine Aktivitäten im Beschäftigungsbereich verstärkt. Das Sozialbudget 2017 sichert knapp 2.500 Arbeitsplätze“, so Darabos. Insgesamt finanziert das Land die Ausbildung von knapp 800 Lehrlingen in burgenländischen Lehrwerkstätten und in landesnahen Unternehmen.
Zählt man Lehrlinge, VerwaltungspraktikantInnen und Beschäftigte in Altenwohn – und Pflegeheimen, Kinder – und Jugendhilfeeinrichtungen, sowie Behinderteneinrichtungen zusammen, erhöht sich die Zahl um knapp 3.450 nachhaltige und sichere Arbeitsplätze. „Damit setzen wir das Sozial – und Gesundheitsbudget von knapp einer halben Milliarde Euro in zweifacher Hinsicht wertvoll ein“, zeigt sich Arbeitsmarktlandesrat Darabos erfreut. „Zum einen bekommen pflegebedürftige Menschen, Behinderte und Kinder- und Jugendliche, die Hilfe, die ihnen zusteht und zweitens werden Arbeitsplätze geschaffen und nachhaltig abgesichert.“ In den 3.450 Arbeitsplätzen sind auch knapp 100 Arbeitsplätze für behinderte Menschen enthalten.

 

 

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