SPÖ: Skiwochenende, Wir liegen richtig!

Kukmirn, 15. 1. 2016 –

Erfolgreiches Schiwochenende im südlichen Burgenland

An diesem sonnigen Wochenende war der Ansturm im Ski- und Wanderclub Kukmirn ausgesprochen groß. Rund 400 Kids nahmen an der von der Familienlandesrätin Verena Dunst initiierten gratis Schiaktion teil. Bereits im Alter von zwei Jahren hatten die Kinder die Möglichkeit, zum ersten Mal auf Gleitern die Schipiste zu bewältigen. Zudem spendete das Familienreferat „Po-Rutschen“, welche sich die Kinder auch nach Hause nehmen durften. Es gab unzählige glückliche Gesichter und die Stimmung war sehr positiv. „Als Familienlandesrätin ist es mir ein großes Anliegen, Familien die Möglichkeit zu geben, gemeinsam mit ihren Liebsten Spaß zu haben. Solche Ereignisse bieten die Gelegenheit, gemeinsam Zeit zu verbringen und miteinander zu lachen. Das sind die schönen Momente im Leben, die in Erinnerung bleiben und das Leben lebenswert machen“, so Familienlandesrätin Verena Dunst.

spö

Obmann Rudolf Mirth, LRin Verena Dunst, Harald Unger, GV Margot Bösenhofer, GR Franz Hütter, GR Ute Lagler mit Kindern

Die Voraussetzung für diese gratis Aktion war die Vorlage des Burgenländischen Familienpasses. Vor Ort haben 83 Familien die Möglichkeit genutzt und sich diesen gelöst. Der Burgenländische Familienpass steht den Familien als Vorteils- und Servicekarte zur Verfügung und bietet zahlreiche Preisnachlässe und Informationsvorteile in Geschäften und Betrieben, bei Freizeit- und Sporteinrichtungen.


SPÖ Burgenland: Wir liegen richtig!

LH Niessl: „Wir freuen uns, dass Bundeskanzler Christian Kern viele Forderungen der SPÖ Burgenland im Plan A übernommen hat“

Beim heutigen Landesparteivorstand begrüßte Landeshauptmann und Landesparteivorsitzender Hans Niessl die Forderungen von Bundeskanzler Christian Kern in seinem „Plan A“. Besonders bei der Schaffung von Arbeitsplätzen bekommt er von der SPÖ Burgenland volle Unterstützung. „Die SPÖ zieht an einem Strang, wenn es um neue Arbeitsplätze und den Kampf gegen Arbeitslosigkeit geht“, so Niessl. Das Burgenland leistet schon jetzt mit einer Rekordwirtschaftsförderung und der höchsten Investitionsquote aller Bundesländer einen starken Beitrag für mehr Jobs.

spö

LGF Christian Dax, LH Hans Niessl

Das Burgenland ist am Arbeitsmarkt oft früher als andere Bundesländer von neuen Entwicklungen betroffen. „Es ist sehr positiv, dass wir auch bei der Forderung nach dem Schutz besonders betroffener Branchen auf die Unterstützung des Bundeskanzlers zählen können. Gerade die Ostregion und in erster Linie das Burgenland ist von einem besonderen Druck am Arbeitsmarkt betroffen. Wir haben über 16% Tagespendler aus dem Ausland. Das hat kein anderes Bundesland“, so der Landeshauptmann.

Der Vorschlag des Bundeskanzlers, bei neuen Billigarbeitskräften aus dem Ausland zu prüfen, ob in besonders von Arbeitslosigkeit betroffenen Branchen diese Stellen auch aus dem Inland besetzt werden können, entspricht der Forderung aus dem Burgenland. Das Lohnniveau in der Slowakei liegt etwa bei 20 % des Österreichischen, in Ungarn bei 30 % und in Slowenien bei 52 %. „Bei diesem Billiglohn-Wettbewerb können wir nicht mitmachen. Stattdessen wollen wir mehr Burgenländerinnen und Burgenländer in Beschäftigung bringen und eine Lohnspirale nach unten verhindern“, so Niessl.

Das Land Burgenland setzt zudem wichtige Impulse für mehr Beschäftigung. Alleine 2017 werden insgesamt 235 Millionen Euro, jeder 5. Euro im Landesbudget, in Wirtschaft, Beschäftigung und Wachstum investiert. „Die Beschäftigungsimpulse des Landes haben dazu beigetragen, dass das Burgenland auch im vergangenen Jahr wieder mit +2,4 % das höchste Wirtschaftswachstum aller Bundesländer und den 7. Beschäftigungsrekord in Folge verzeichnen konnte“, so Niessl.

>>Steuerparadies Burgenland
Einen weiteren wichtigen Aspekt, der noch nicht bekannt war, verkündete Landeshauptmann Hans Niessl. „Das Burgenland ist ein kleines Steuerparadies. Die Landes- und Gemeindesteuern pro Kopf betragen im Burgenland im Schnitt gerade einmal 445 Euro. So wenig, wie sonst nirgends. Das ist den „Gebarungsübersichten 2015“ von Statistik Austria zu entnehmen“, so Niessl. Legt man Einnahmen von Ländern und Gemeinden aus „eigenen Steuern“ auf die Bevölkerung um, kommt man in Niederösterreich auf den zweitniedrigsten Wert: 502 Euro. Es folgen Kärnten und Oberösterreich mit 539 Euro.

>>Vorhaben des neuen Landesgeschäftsführers
Der neue SPÖ Landesgeschäftsführer Christian Dax präsentierte bei der Pressekonferenz nach dem Landesparteivorstand seine Vorhaben und Visionen. Er will auf den derzeitigen Wandel in unserer Gesellschaft rechtzeitig reagieren. Stammwähler gehen zurück, Wechselwähler sind am Vormarsch. Die Parteiorganisationen funktionieren nicht mehr wie in der Vergangenheit. „Wir müssen Altbewährtes und die vorhandene Erfahrung mit neuen und kreativen Ideen zusammen bringen. Ich sehe es als meine Kernaufgabe, die SPÖ Burgenland fit für die Zukunft machen! Wir brauchen sowohl strukturelle als auch personelle Neuerungen“, so Dax.

Dax will vor allem die Kommunikation verbessern. „Es ist mir ein Anliegen, dass alle Freundinnen und Freunde über die Abläufe in der Organisation bestens informiert sind. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Diskussionskultur innerhalb der Partei – wir müssen diese so offen wie möglich gestalten. Auch bei der Entscheidungsfindung werden wir vermehrt auf Transparenz setzen“, so der neue Landesgeschäftsführer.

Dax setzt auch auf die junge Generation. Er will die Partei dahingehen öffnen. „Wir müssen den Menschen vor allem das Gefühl vermitteln, dass wir die Anliegen auch ernst nehmen. Dazu braucht es dann natürlich auch einer Transparenz bei der Entscheidungsfindung. Ich möchte den Menschen die Abläufe in der Politik näher bringen. Jeder soll wissen, warum eine Entscheidung in der jeweiligen Form getroffen wurde. Darüberhinaus wird es im Roten Haus wieder regelmäßig einen Tag der offenen Tür geben“, so Dax.

Auch in die politische Kultur will der neue Landesgeschäftsführer einen neuen Stil bringen. „Ich möchte hier neue Wege gehen. Letzten Endes sind wir alle gemeinsam für die Zukunft des Burgenlandes verantwortlich. Ich werde aktiv das Gespräch mit allen im Burgenland vertretenen Parteien suchen. Wir müssen wieder inhaltlich diskutieren und einander mit Anstand und Respekt begegnen. Die Partei mit den besseren Angeboten wird sich ohnehin durchsetzen“, so Dax abschließend.

 

 

Share Button

Schreibe einen Kommentar