SPÖ: Ferien Messe Wien, Rainbows Burgenland hilft, Masterplan zur Integration

Wien, 13. 1. 2017 –

Ferien-Messe Wien als touristische Fanmeile

Starker Auftritt des Burgenlandes in die Urlaubssaison 2017

Getreu dem Werbeslogan „Die Sonnenseite Österreichs“ präsentiert sich das Burgenland im glänzenden Design und mit den besten Urlaubsangeboten vom 12. bis 15. Jänner 2017 auf der Ferien-Messe Wien, der größten Publikumsmesse Österreichs. Der Burgenlandstand platzte am heutigen Eröffnungstag aus allen Nähten. Beim traditionellen VIP-Empfang und Rundgang am Burgenlandstand gaben sich die Spitzen der burgenländischen Politik, der Kultur, des Tourismus und der Wirtschaft ein Stelldichein. Hunderte Besucher sorgten für ein großes Gedränge. „Mitte Dezember des Vorjahres konnten wir im Burgenland erstmals die 3 Millionen Nächtigungsmarke knacken. Mit erstmalig über 3 Millionen Nächtigungen wurde ein neuer Meilenstein im burgenländischen Tourismus gesetzt. Das ist ein ganz großer, gemeinsamer Erfolg aller Tourismusbetriebe, aller MitarbeiterInnen und aller Tourismus-Verantwortlichen im Land. 2016 war aber auch insgesamt gesehen im Burgenland ein Jahr der Rekorde, denn wir hatten auch erstmals im Jahresschnitt mehr als 100.000 Beschäftigte und das höchste Wirtschaftswachstum aller Bundesländer. Mit einem Umsatz von über 1 Milliarde Euro ist der Tourismus zu einem der wichtigsten Wirtschaftsbereiche geworden. Deshalb hat die Ferien-Messe in Wien für das Burgenland seit jeher einen hohen Stellenwert und ist auch eine ganz wichtige Plattform für unser Tourismusland“, betonte Landeshauptmann Hans Niessl, Geschäftsführender Präsident von Burgenland Tourismus, beim Empfang.

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Landeshauptmann Hans Niessl, Landesrat MMag. Alexander Petschnig, Tourismusdirektor Mario Baier und „Kräuterhexe“ Uschi Zezelitsch am heutigen Eröffnungstag auf der „Ferien-Messe Wien“ beim bereits traditionellen VIP-Empfang auf dem Burgenlandstand

Auch Tourismuslandesrat MMag. Alexander Petschnig zeigte sich vom Burgenland-Auftritt begeistert und meinte: „Es ist für den burgenländischen Tourismus äußerst wichtig, sich mit seinen kulinarischen Partnern professionell auf der größten Publikumsmesse Österreichs zu präsentieren und positive Effekte zu erzielen, denn die Ferien-Messe ist für Burgenland Tourismus seit Jahren Auftakt und gleichzeitig Höhepunkt der Messesaison. Das Inland zählt für die ÖsterreicherInnen nach wie vor zum beliebtesten Reiseziel. Davon profitiert auch das Burgenland. Mit unseren Festspielen, der einzigartigen Naturlandschaft, aber auch den Thermen und nicht zuletzt den hervorragenden burgenländischen Weinen und der Kulinarik steht das Burgenland ganz hoch im Kurs. Damit sollte es uns auch 2017 erfolgreich gelingen, das Interesse am Tourismusland Burgenland zu wecken und den Tagesgast als Nächtigungsgast zu gewinnen.“

Auf Österreichs führender Publikumsmesse für Tourismus präsentiert sich das Burgenland im einheitlichen, attraktiven Erscheinungsbild und macht Lust auf Urlaub im Burgenland. Auf über 600 m2 Ausstellungsfläche stellen touristische Partner das burgenländische Angebot zu den Themensäulen Natur, Kultur, Wellness & Gesundheit, Sport sowie Wein & Kulinarik vor. Partner aus dem Kulinarik-Bereich sorgen für das leibliche Wohl der Besucher und geben mit Top-Weiß- und Rotweinen, Golser Sekt und Bier, Pannonischem Cider, „Xunder Xandl“- Fruchtsäften, Produkten der Leithaberger Edelkirsche, Kaffee der „Coffeeshop Company“ und feinstem „Tschürtz“-Schinken einen Vorgeschmack auf kulinarische Genüsse. Burgenland Tourismus nutze zudem die Gelegenheit und präsentierte „Kräuterhexe“ Uschi Zezelitsch erstmals als Natur-Botschafterin für das Burgenland der Öffentlichkeit. Sie ist österreichischen und deutschen FernsehzuschauerInnen als Co-Moderatorin der ORF-Gartensendung „Natur im Garten“ wohlbekannt und wird künftig Burgenland Tourismus zum Thema Natur mit ihrem Expertenwissen und ihrer Bekanntheit unterstützen.

Ein Besuch am Burgenlandstand zahlt sich in mehrfacher Hinsicht aus, denn täglich um 17.00 Uhr gibt es viele wertvolle Preise zu gewinnen. Die Verlosung findet auf der Bühne am Burgenlandstand statt. Auf die Gewinner warten Urlaube im „Land der Sonne“, Thermeneintritte, Karten von den burgenländischen Festspielanbietern, Kulinarik-Pakete sowie eine Fahrt mit dem Burgenland-Heißluftballon „Sunny“. Noch bis Sonntag werden am Burgenlandstand, Halle B, Stand Nr. 0430, die Highlights für das neue Tourismusjahr vorgestellt.


Rainbows-Burgenland hilft

Familienlandesrätin Verena Dunst: Familien wird in schwierigsten Situationen Unterstützung angeboten

Familienlandesrätin Verena Dunst unterstützt den Verein Rainbows-Burgenland, der Familien in stürmischen Zeiten hilft – bei Trennung, Scheidung oder Tod naher Bezugspersonen. „Familie ist und bleibt das Fundament unserer Gesellschaft! Familie ist der engste und wichtigste soziale Raum nachdem sich alle sehnen – Eltern wie Kinder. Denn in diesem Raum erfährt der Mensch Geborgenheit, Vertrauen und Nähe. Und wenn das zusammenbricht, dann brauchen die Kinder Hilfe“, so Familienlandesrätin Dunst.

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Familienlandesrätin Verena Dunst, Landesleiterin Uli Bülow

„Rainbows“ ist ein Projekt der Caritas Eisenstadt. Das Team besteht aus erfahrenen GruppenleiterInnen und ExpertInnen, die Familien – Eltern, Kinder und Jugendliche – bei Sterbefällen naher Bezugspersonen begleiten. Auch im Falle einer Scheidung oder Trennung unterstützt Rainbows aktiv beide Elternteile, damit auch nach der Trennung beide ihre Rolle als Elternteil leben können. Alleinstehende und Eltern erhalten nach Todesfällen besondere und individuelle Unterstützung und Entlastung. „Wir wollen den Kindern in dieser stürmischen Zeit Halt geben und ihnen in ihrer neuen Lebenssituation Perspektiven aufzeigen. In unseren kleinen, Gruppen für Kinder und Jugendliche nach Trennung oder Scheidung können wir auf jedes einzelne Kind mit seiner speziellen Familiensituation entsprechend eingehen“, sagt Uli Bülow, die Landesleiterin von RAINBOWS-Burgenland.

Im Burgenland gab es im Jahr 2015 520 Ehescheidungen. Die Gesamtscheidungsrate ist im Burgenland wie in allen Bundesländern seit 1995 gestiegen und liegt 2015 bei 43 Prozent. Das heißt, dass fast jede zweite Ehe geschieden wird. Dazu kommen noch jene Kinder, deren Eltern nicht verheiratet waren und die in der Statistik nicht aufscheinen. Dadurch leiden Kinder unter Trennungsschmerz. An dieser Stelle setzt Rainbows an. Kinder und Jugendliche, die vom Tod eines geliebten Menschen betroffen sind, können in Einzel- und Familienbegleitungen ihre Trauer und ihre Gefühle ausdrücken und wiederum Sicherheit und Orientierung gewinnen. So entwickeln sie Perspektiven für die Zukunft und können den Verlust in ihr Leben integrieren.

Durch begleitende Elterngespräche und Beratung für Eltern rund um Trennung, Scheidung sowie in Obsorge- und Kontaktrechtsstreitigkeiten werden Eltern für die Erlebniswelt der Kinder und Jugendlichen sensibilisiert, ihre Ressourcen werden gestärkt und es werden konkrete Unterstützungsmöglichkeiten vermittelt.

„Kinder leiden unter der Trennung. Sie sind es gewohnt, Eltern zu haben. Und wenn das nicht mehr der Fall ist, stürzt für die betroffenen Kinder die Welt ein, sie wollen Papa und Mama auf einem Ort haben. Daher rufe ich die Eltern auf, nicht zu vergessen, dass es um das Kindeswohl, um das gemeinsame Kind geht. Deswegen finde ich die Arbeit von Rainbows so wichtig und bedanke mich für ihren Einsatz“, so Familienlandesrätin Verena Dunst abschließend.

Neue RAINBOWS-Gruppen für Kinder und Jugendliche zwischen 4 und 12 Jahren, deren Eltern sich getrennt haben, starten im März in Eisenstadt, Neusiedl/See, Oberpullendorf, Oberwart, Pinkafeld, Güssing und Jennersdorf.

Für Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren werden spezielle YOUTH-Gruppen angeboten!
Weitere Informationen und Anmeldung:
RAINBOWS-Burgenland – ein Projekt der Caritas, Kontakt: Uli Bülow, Bründlfeldweg 75: Tel.: 0676-83730313, Mail: rainbows@caritas-burgenland.at
www.rainbows.at


Burgenland startet Masterplan zur Integration

Soziallandesrat Norbert Darabos nimmt den heute erschienenen Bundesländervergleich von SOS Mitmensch kopfschüttelnd zur Kenntnis. „Grundsätzlich ist gegen einen Bundesländervergleich nichts einzuwenden, wenn bundesländerspezifische Details berücksichtig und eine genaue Recherche betrieben wird. Mit falschen Zahlen zu hantieren und diese dann auch noch zu verbreiten, hätte ich einer Organisation wie SOS-Mitmensch jedoch nicht zugetraut“, zeigt sich Soziallandesrat Norbert Darabos von der Organisation SOS-Mitmensch enttäuscht.

Im Burgenland haben bereits über 900 AsylwerberInnen Sprachkurse besucht, die vom Land finanziert wurden. Im Bereich der Werte-und Orientierungskurse war das Burgenland sogar das erste Bundesland, das gemeinsam mit dem ÖIF diese Kurse durchgeführt hat. Mehr als 500 AsylwerberInnen haben diese Kurse besucht. „Dem Burgenland vorzuwerfen, nichts zur Integration von Asylsuchenden beizutragen, kann ich daher nicht nachvollziehen“, entgegnet Soziallandesrat Darabos.

Masterplan im Burgenland steht
Im Burgenland starten bereits nächste Woche die Informationsveranstaltungen für die neuen Deutschkurse. Gemeinsam mit allen verantwortlichen Partnern wurde dieser Masterplan in gemeinsamer Abstimmung erarbeitet. Die Kurse werden in Kooperation mit der VHS, dem BFI und dem WIFI flächendeckend, in allen Bezirken des Burgenlandes abgehalten. Insgesamt werden 20 Kurse mit je 120 Unterrichtseinheiten angeboten. Das Land Burgenland stellt dafür 200.000 Euro zur Verfügung. Im Burgenland wird jeder und jede AsylwerberIn die Möglichkeit haben einen Deutschkurs zu besuchen. „Wir wissen, dass Integration nur über die Sprache funktioniert und deshalb sind wir auch bemüht Wege zu schaffen, um den Zugang zu Sprachkursen zu ermöglichen“, betont Darabos.

Im Burgenland werden AsylwerberInnen seit Beginn an in kleinen Einheiten untergebracht. Dies führt dazu, dass bereits ab dem ersten Tag reger Kontakt mit den Burgenländerinnen und Burgenländern besteht und AsylwerberInnen sofort in das Gemeindeleben eingebunden sind. „Dieser Umstand trägt dazu bei, dass jeder automatisch durch die Interaktion mit den BurgenländerInnen in den Gemeinden vom ersten Tag an die deutsche Sprache lernt“, so Norbert Darabos. Dieses Detail wurde im Bericht von SOS-Mitmensch nicht berücksichtigt.

 

 

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