ÖVP fordert Vollverschleierungs Verbot

Eisenstadt, 3. 1. 2017 –

ÖVP fordert Vollverschleierungs-Verbot an öffentlichen Orten

„Die Vollverschleierung ist Symbol einer Gegengesellschaft und erschwert die Integration. Wir fordern daher ein Vollverschleierungs-Verbot an öffentlichen Orten“, erklärt Landesparteiobmann Thomas Steiner. Die Volkspartei Burgenland hat dazu bereits einen Antrag eingebracht, der im nächsten Landtag behandelt wird.

Die Vollverschleierung widerspricht der österreichischen Wertordnung und der Gleichberechtigung von Mann und Frau. Ganzkörperschleier, die auch das Gesicht bedecken, sind die strengste Form der Verhüllung des weiblichen Körpers im Islam. Sie sind Erkennungs- und Eroberungsmerkmal eines radikalen Islams.

„Erfolgreiche Integration erfordert Anpassung. Aus unserer Sicht hat eine vollverschleierte Frau in Österreich kaum eine Chance, sich in der Gesellschaft zu integrieren. Jeder Mensch in Österreich muss akzeptieren, dass Frauen und Männer gleichberechtigt sind. Somit gibt es keinen Raum für Gewalt an Frauen oder für die Unterdrückung von Frauen. Alle haben ein gleiches Recht auf freie Meinungsäußerung und können über ihr Leben selbst bestimmen“, hält Thomas Steiner fest.

Die Tatsache, dass nur wenige Musliminnen vollverschleiert in der Öffentlichkeit auftreten, sei kein Grund darüber hinwegzusehen, wenn das gegen unsere Werte verstößt. „Wer sich gegen diese Bekenntnisse stellt, kann nicht Teil unserer Gesellschaft sein!“

Der ÖVP-Antrag im Wortlaut: Die Burgenländische Landesregierung wird aufgefordert, an die Bundesregierung heranzutreten, um gesetzliche Bestimmungen für ein Vollverschleierungs-Verbot an öffentlichen Orten zu schaffen.

 

 

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