Bundesminister Rupprechter: Christbäume richtig entsorgen und das Klima schützen

Mattersburg, 30. 12. 2016 –

Kostenloses Service für Bäume in Gemeinden und Bezirken

Die Christbäume, die noch vor wenigen Tagen in den Wohnzimmern standen, erfüllen auch nach Weihnachten noch eine wichtige Aufgabe. Rund um den Jahreswechsel richten Gemeinden und Bezirke eigene Sammelstellen für Christbäume ein. Dort können die  Bäume umweltgerecht entsorgt werden. Schmuck, Lametta und Haken müssen unbedingt entfernt werden, bevor der Baum abgegeben wird. „Christbäume sollten auf keinen Fall im Hausmüll landen, denn sie haben auch nach den Feiertagen noch einen besonderen Mehrwert. Sie können zu Hackgut verarbeitet oder in Biomassekraftwerken zu klimaneutraler, sauberer Energie in Form von Strom und Fernwärme umgewandelt werden – ein wichtiger Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz“, betont Bundesminister Andrä Rupprechter.

 

In Wien wurden im vergangenen Jahr insgesamt 685 Tonnen an alten Christbäumen zu Sammelstellen gebracht, also rund 157.000 Stück. Die daraus produzierte Energie reicht aus, um einen Monat lang etwa 960 Haushalte mit Strom und 2.200 Haushalte mit Fernwärme zu versorgen. „Die Österreicherinnen und Österreicher können nicht nur beim Kauf eines heimischen Christbaums, sondern auch bei seiner umweltfreundlichen Entsorgung aktiv zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen“, so der Minister.

 

Grundsätzlich kann der Christbaum auch am eigenen Komposthaufen oder in der Biotonne entsorgt und in wertvollen Humus umgewandelt werden. Wichtig ist, die Bäume zuvor entsprechend zu zerkleinern. Detaillierte Informationen über die richtige Entsorgung im eigenen Haushalt bieten die zuständigen Gemeinden und Bezirke.

 

 

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