Landesrat Mag. Norbert Darabos – Bilanz 2016 – Vorschau 2017

Eisenstadt, 28. 12. 2016 –

Gesundheits- und Sozialpolitik sind das Herzstück der Regierungsarbeit

Gesundheits- und Soziallandesrat Mag.Norbert Darabos zieht Bilanz über die Arbeit 2016 und gibt einen Ausblick auf 2017

Eine positive Bilanz von 12 Monaten intensiver und erfolgreicher Arbeit in der Gesundheits-, Sozial- und Arbeitsmarktpolitik zog heute, Mittwoch, Gesundheits- und Soziallandesrat Mag. Norbert Darabos. So sei es gelungen im Burgenland am Arbeitsmarkt deutlich positive Akzente zu setzen. Zuletzt konnte im ablaufenden Jahr zum zweiten Mal in Folge ein Rückgang bei der Arbeitslosigkeit verzeichnet und die Rekordmarke von 100.000 Beschäftigten im Jahresschnitt erreicht werden. Erfolgreich war die Politik auch bei der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit. Zudem ist die Zahl der Lehrstellensuchenden gesunken– um 9,2%. Um die Versorgung der Burgenländerinnen und Burgenländer im Sozial- und Gesundheitsbereich nachhaltig auf hohem Niveau zu halten und weiter auszubauen, wurden 2016 über das ganze Jahr hinweg gezielt Maßnahmen gesetzt. So wurden für das Krankenhaus Oberpullendorf zwei neue, modernste Operationsräume mit allen erforderlichen Nebenräumen errichtet. Außerdem werden zwei zusätzliche Magnetresonanz-Tomographie Geräte in den Krankenhäusern Güssing und Kittsee die Patientenversorgung im Burgenland sichern. Gesundheit und Soziales bilden auch den Schwerpunkt im burgenländischen Landesbudget 2017. Erstmals sind fast eine halbe Milliarde Euro für das Sozial- Gesundheitsbudget, inklusive Krankenanstalten und Wohnbauförderung, vorgesehen. „Noch nie wurde so viel in diese beiden Bereiche investiert“, so Darabos. Zum Beispiel werden die Mittel für die Behindertenhilfe 2017 um 7% auf insgesamt 49,8 Millionen Euro erhöht. Lobende Worte findet Darabos zum Arbeitsklima in der Koalitionsregierung. Es laufe auf sachlicher Ebene sehr gut.

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Zog eine positive Bilanz über das Jahr 2016: Gesundheits- und Soziallandesrat Mag. Norbert Darabos

214,5 Millionen Euro sind im Budget 2017 für Soziales vorgesehen, der Gesundheitsbereich inklusive KRAGES ist mit 90,7 Mio. Euro dotiert. Die größte Posten im Sozialbudget sind die Altenpflege (stationär, teilstationär, mobil) mit 94 Millionen Euro sowie die Behindertenhilfe mit knapp 49,8 Millionen Euro. Für die Kinder- und Jugendhilfe sind 26,1 Millionen Euro vorgesehen. „Das ist ein enormer finanzieller Kraftakt, aber absolut notwendig. Das sind alles Bereiche, wo das Geld direkt bei den Menschen landet“, so Darabos. Für die Betreuung von Flüchtlingen sind 25,5 Mio. Euro budgetiert. Im Burgenland sind derzeit 2.478 Menschen in der Grundversorgung. Wobei die Zahl der Asylwerber österreichweit zurückgehe, so Darabos.

Darabos: „Politik erfolgreich bei der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit“
Erfreut zeigt sich Darabos über „die besonders positive Arbeitsmarktentwicklung für junge Menschen bis 24 Jahre. Die Jugendarbeitslosigkeit hat sich in den letzten Monaten stabilisiert, die Zahl der Lehrstellensuchenden ist sogar um 9,2 Prozent gesunken“. Hier zeige sich deutlich die erfolgreiche Politik des Landes in der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit. Das Land setze – in Kooperation mit dem AMS – seit Jahren einen bewussten Schwerpunkt zur Qualifikation von Jugendlichen, die keine Lehrstellen finden. Generell entwickle sich der Arbeitsmarkt „vorsichtig in die richtige Richtung“, so Darabos.

Pflege: Tagsatzerhöhung um 1,53%
Derzeit gibt es im Burgenland 44 Pflegeheime mit 2.165 Pflegeplätzen. Für 2.115 Pflegeplätze besteht eine Tagsatzvereinbarung  mit dem Land, um Menschen zu unterstützen, die nach dem burgenländischen Sozialhilfegesetz zu wenig Vermögen haben, um aus eigener Kraft für einen Heimplatz aufzukommen. Die Tagsätze werden vom Land an die Betroffenen ausbezahlt. Für die gibt es eine gute Nachricht: „Die Tagsätze werden um 1,53% erhöht. Außerdem wird die Zahl der Heimplätze im nächsten Jahr um 83 Plätze aufgestockt“, so Darabos. 2017 stehen für die Pflegeheime 77 Millionen Euro bereit –2016 werden voraussichtlich 73,7 Millionen Euro aufgewendet.  

Ärztliche Versorgung nachhaltig auf hohem Niveau sicherstellen
Im Gesundheitsbereich haben die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung auf hohem Niveau und der weitere Ausbau der Leistungen in den Spitälern höchste Priorität, so Darabos. Wichtige Maßnahmen im vergangenen Jahr seien die Einrichtung der Akutordination Oberwart und der Umbau der Operationssäle im Krankenhaus Oberpullendorf gewesen. Dies gelte auch für die Sicherstellung von 281 Arbeitsplätzen in der KRAGES durch Insourcing statt Outsorcing. 1,5 Millionen Euro jährlich werden dadurch eingespart.

Anfang 2018  werden an den Krankenhäusern Güssing und Kittsee zwei neue MRT-Geräte in Betrieb genommen. Für Patienten bedeutet das eine sicher Patientenversorgung im Burgenland und kürzere Wartezeiten ohne zusätzliche finanzielle Belastungen.

Nicht gerüttelt wird an der Standortgarantie für die fünf burgenländischen Krankenanstalten. „Wir werden die fünf Krankenhäuser mit Schwerpunktregelungen weiter höher qualifizieren“, so Darabos.

 

 

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