Kino in Eisenstadt: Nach der Gemeinderatssitzung

Eisenstadt, 21. 12. 2016 –

Vizebürgermeister Günter Kovacs zu fragwürdigem Vorgehen von ÖVP Bürgermeister Steiner:

„Das riecht nach Sumpf!“

Erschüttert zeigt sich der Eisenstädter Vizebürgermeister Günter Kovacs über die Vorgangsweise von ÖVP-Bürgermeister Thomas Steiner im Zusammenhang mit dem geplanten Bau eines Kinocenters in Eisenstadt. Die Anrainer seien nicht rechtzeitig darüber informiert und gehört worden, aber auch die wirtschaftliche Seite des Projektes bedeute einen klaren finanziellen Nachteil  für die Stadtgemeinde selbst.

Kovacs: „Es ist ungeheuerlich, wie Steiner alle Bedenken vom Tisch wischt und selbst klare Feststellungen der Gemeindeaufsicht nicht zu Kenntnis nehmen will. Allein der Kaufpreis für das Grundstück ist eine Verhöhnung aller kaufmännischen Sorgfalt. Vor mehr als acht Jahren wollte die Stadt noch mehr als 400,- Euro für einen m2, jetzt aber verschleudert Steiner das wertvolle Grundstück auf  der Osterwiese zum halben Preis!“

Bei der gestrigen Gemeinderatssitzung habe – so Kovacs – der Bürgermeister wegen einiger Nachfragen zu dieser fragwürdigen Vorgangsweise völlig die Nerven weggeschmissen und die sachlichen Fragen mit Schimpfkanonaden beantworten lassen. „Betrachtet man einige weitere Grundstücksgeschäfte des Bürgermeisters, dann ist das einer intensiven Prüfung wert. Diese werden wir veranlassen!“ kündigt der Eisenstädter Vizebürgermeister an. Es entstehe der Eindruck, dass bei Geschäften mit einer bestimmten Person der Bürgermeister „zum halben Preis“ verkauft, dafür aber beim Kauf eines Grundstückes den doppelten Preis zahlt. „Das riecht nach Sumpf“ meint Kovacs.

Auch die kaltschnäuzige Art, die Anrainer nicht rechtzeitig einzubeziehen, obwohl deren Lebensqualität durch das Projekt empfindlich beeinträchtigt wird und damit auch ihre Grundstücke massiv im Wert gemindert werden, wolle man nicht hinnehmen. „Die SPÖ wird die Anrainer in allen Belangen unterstützen, damit sie zu ihrem Recht kommen,“ kündigt Kovacs an.

 

 

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