Konsumentenschutz: Bilanz 2016

Eisenstadt, 19. 12. 2016 –

2016 – Mit vollem Einsatz für die KonsumentInnen

Konsumentenschutzlandesrätin Verena Dunst zieht Bilanz über ein sehr ereignisreiches Arbeitsjahr 2016. „Im Bereich des Konsumentenschutzes konnten wir wieder sehr vielen Burgenländerinnen und Burgenländern bei ihren Anliegen helfen. 1.239 Konsumentenschutzberatungen wurden im Jahr 2016 bis Ende November von der zuständigen Abteilung durchgeführt. Der Jurist der Konsumentenschutzabteilung, Mag. Harald Dunkl, betonte, dass die Mietrechtsangelegenheiten einen immer höheren Stellenwert haben und 47 % der Beratungen ausmachen. Die vielen Beratungen zeigen klar, dass die Konsumentenschutzberatung im Amt der Burgenländischen Landesregierung einen sehr hohen Stellenwert hat. Wir werden diesen Kurs fortsetzen und uns auch im Jahr 2017 intensiv um die Anliegen und Probleme der Burgenländerinnen und Burgenländer kümmern“, so Landesrätin Verena Dunst.

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3. LT-Präsidentin Ilse Benkö, LAbg. Mag. Christian Drobits, LRin Verena Dunst, Mag. Harald Dunkl (Jurist Konsumentenschutz, Amt der Burgenländischen Landesregierung)

Zahlen und Daten
Auch im Jahr 2016 reißen die vielen Wünsche nach Beratungsterminen nicht ab. „Trotz der zunehmenden Digitalisierung, wünscht der Großteil der Konsumentinnen und Konsumenten ein persönliches Gespräch mit den Expertinnen der Konsumentenschutz- oder Schuldenberatung. Erfreulich ist, dass die Menschen viel vorsichtiger geworden sind und schneller Beratungstermine wahrnehmen“, sagt Landesrätin Verena Dunst.

Bürgerservice muss kompetent und vor Ort sein
„Mein Ziel als Konsumentenschutzlandesrätin ist es, den Menschen so viele Beratungsstellen vor Ort wie nur irgendwie möglich bieten zu können. Der Bedarf ist da, wie man an den hohen Zahlen beobachten kann. Aus diesem Grund werde ich immer darauf achten, dass jede Burgenländerin und jeder Burgenländer die Möglichkeit einer direkten und persönlichen Beratung vorfindet“, betont Landesrätin Verena Dunst.

„Verstärkt erfolgten im Jahr 2016 Anfragen zu den Bereichen Mietrecht, Vertragsangelegenheiten (inkl. Kaufverträge und Gewährleistung) und Werkverträge. In zahlreichen Broschüren wie „Mietrecht kompakt“ finden sich zahlreiche Tipps für MieterInnen kompakt zusammengefasst. Dadurch konnten bereits ohne Konsultation der Konsumentenschutzberatung zahlreiche Probleme gelöst werden“, berichtet Mag. Harald Dunkl.

Prävention statt Reaktion
LAbg. Mag. Christian Drobits berichtete, dass das Budget für den Konsumentenschutz 2017 um ca. ein Drittel auf 44 500 € angehoben wurde.
„Wichtig ist, dass die Konsumentinnen und Konsumenten rechtzeitig professionelle Hilfe in Anspruch nehmen können. Oft müssen bei vertraglichen Problemen Fristen eingehalten werden“, appelliert LAbg. Mag. Christian Drobits. Für das Jahr 2017 sind zahlreiche Kampagnen im Bereich des Konsumentenschutzes – wie etwa Infostände auf Märkten oder Zusammenarbeit mit Schulen geplant.
„Einen Schwerpunkt werden wir im nächsten Jahr im Bereich der Preisauszeichnung auf die verstärkte Kontrolle der Straßenverkaufsstände, die Obst und Gemüse anbieten setzen. Dazu werden in Zusammenarbeit mit der Abteilung 6 (Lebensmittelaufsicht) Proben gezogen, die dann im Anschluss im Labor auf ihre Herkunft untersucht werden (Multi-Isotopenfingerabdruck)“, so Landesrätin Verena Dunst.

Schuldenberatung als wichtige Serviceeinrichtung
Die 3. LT-Präsidentin Ilse Benkö hob die Wichtigkeit der Schuldenberatung vor Ort für die Südburgenländerinnen und Südburgenländern hervor. „Hauptgründe für die Verschuldung sind nach wie vor falsches Konsumverhalten, Arbeitslosigkeit, Selbstständigkeit oder Scheidung. Der durchschnittliche verschuldete Mensch ist 43 Jahre alt und hat eine Durchschnittsverschuldung von € 79.660“, berichtet die 3. LT-Präsidentin Ilse Benkö.

 

 

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