Junge Grüne: FPÖ-Kürzung der Mindestsicherung brutal und kaltherzig

Eisenstadt, 14. 12. 2016 –

Auf massive Ablehnung stößt der FPÖ-Vorstoß zur Kürzung der Mindestsicherung bei den burgendländischen Jungen Grünen
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Die Mindestsicherung zu kürzen, wenn mehr Menschen in Not auf sie angewiesen sind, sei unsinnig und kaltherzig. Die Mindestsicherung müsse vielmehr erhöht werden, damit alle Menschen halbwegs über die Runden kommen – das fordern die Jungen Grünen Burgenland. Anlass ist der Vorschlag von FPÖ-Tschürtz, die Mindestsicherung zu kürzen und auf einen kleineren Empfängerkreis einzuschränken.

“Wenn Menschen in Not die Mindestsicherung brutal gekürzt wird, hilft das niemandem. Keine Alleinerzieherin und kein Arbeitsloser hat etwas davon, wenn einem Menschen, der eh schon wenig hat, auch das noch genommen wird”, so Elias Schmelzer, Sprecher der Jungen Grünen Burgenland: “Wenn in einer Zeit der Krise mehr Menschen auf Hilfe angewiesen sind, ist es absurd und kaltherzig, gerade dann diese Unterstützung zu untergraben”, so Schmelzer.

Den Hinweis auf steigende Kosten lässt er nicht gelten. “Die Mindestsicherung ist locker finanzierbar. Anstatt auf die Armen runterzutreten, sollte lieber diskutiert werden, wie Arbeit und Vermögen in Österreich besser verteilt werden können”, so Schmelzer: “Es braucht einen starken Sozialstaat, gerechte Steuern und höhere Löhne, von denen man auch leben kann. Die Mindestsicherung zu kürzen ist ein Schritt in die falsche Richtung.”

“Der FPÖ geht es offenbar nur darum, Menschen in Not zu schikanieren und damit politisches Kleingeld zu machen. Sie will Menschen im Asylverfahren die Mindestsicherung streichen – und ihnen gleichzeitig Steine in Weg legen, damit sie keine Arbeit finden”, kritisiert Schmelzer: “Auch die vorgeschlagene Umstellung auf Sachleistungen ist unsinnig, bürokratisch und schränkt die Freiheit der Betroffenen dramatisch ein.”

 

 

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