SPÖ: Weihnachtsbasar im Landhaus, Tierschutz, Landessportehrenzeichen verliehen

Eisenstadt, 13. 12. 2016 –

Basar im Zeichen gelebter Integration

Weihnachtsbasar im Landhaus in Eisenstadt von LH Niessl und LR Darabos eröffnet

Den traditionellen Weihnachtsbasar im Foyer des Landhauses in Eisenstadt eröffneten Landeshauptmann Hans Niessl und Soziallandesrat Mag. Norbert Darabos im Besein von Landesamtsdirektor Mag. Ronald Reiter und zahlreicher MitarbeiterInnen des Landhauses am Dienstag, 13. Dezember. Seit vielen Jahren werden burgenländische Behindertenorganisationen, Förderwerkstätten, Tagesbetreuungseinrichtungen oder Arbeitsloseninitiativen eingeladen, einen Weihnachtsbasar auszurichten. In diesem Jahr bieten das Caritas Burgenland Wohnheim Wimpassing und die Förderwerkstätte Eisenstadt von „Rettet das Kind“ ihre Produkte zum Verkauf an. Für die musikalische Umrahmung sorgte der Landhauschor unter Leitung von Dr. Michael Graf.

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LH Hans Niessl, LR Mag. Norbert Darabos, LRin Mag.a Astrid Eisenkopf und Landesamtsdirektor Mag. Ronald Reiter mit dem Landhauschor unter Leitung von Dr. Michael Graf

„Das Burgenland ist ein Land des Miteinanders und geprägt von einer Gesellschaft der Menschlichkeit, die den Schwächeren soziale Wärme, Sicherheit und Geborgenheit entgegenbringt. Ein zentrales Anliegen im Land ist die Verbesserung der Situation benachteiligter Menschen, der Schwächsten in unserer Gesellschaft. Im Burgenland wird der Gedanke der Integration durch viele Maßnahmen laufend mit neuem Leben erfüllt, dieser Weihnachtsbasar ist dafür ein schönes Beispiel“, sagte Landeshauptmann Hans Niessl in seiner Eröffnungsansprache. „Solidarität mit den Schwächeren hat im Burgenland einen besonderen Stellenwert. Es gehört nun schon zur guten Tradition, dass die burgenländischen Werkstätten die Produkte ihrer KlientInnen vor Weihnachten zum Verkauf anbieten. Mit dem Weihnachtsbasar wollen wir der Arbeit dieser Menschen die ihnen gebührende Anerkennung geben und sie unserer Solidarität versichern“, so Soziallandesrat Mag. Norbert Darabos.

 

Ein Herz für Tiere

Agrarlandesrätin Verena Dunst präsentiert mit Mag.a Nicole Schlaffer die neue Vorstandsvorsitzende beim Verein „Tierschutz Burgenland“

Mag.a Nicole Schlaffer, Hauptreferatsleiterin Soziales in der Abteilung 6 beim Amt der Burgenländischen Landesregierung, ist die neue Vorstandsvorsitze beim Verein „Tierschutz Burgenland“. Schlaffer folgt in dieser Funktion auf wHR Mag.a  Sonja Windisch, die dieses Ehrenamt zurücklegte, da sie als nunmehrige Abteilungsvorständin der Abteilung 6 von Seiten der Landesverwaltung insgesamt für den Tierschutz im Burgenland zuständig ist. „Ich gratuliere der neuen Vorstandsvorsitzenden zu ihrer hinkünftigen Aufgabe und bedanke mich gleichzeitig bei wHR Mag.a Windisch, die mit viel Herzblut und Engagement von der ersten Stunde an bei der Realisierung des Tierschutzhauses Sonnenhof federführend tätig war, denn dem Burgenland ist mit diesem Tierschutzhaus Sonnenhof ein innovativer Schritt und ein Österreichweites Vorzeigeprojekt im Bereich des Tierschutzes gelungen. Hier wurde eine Einrichtung geschaffen, die beste Voraussetzungen für eine wirksame und nachhaltige Tierschutzarbeit mit einem äußerst geringen Anteil von nicht vermittelbaren Tieren bietet“, so Agrarlandesrätin Verena Dunst am 13. Dezember 2016 gegenüber Medienvertretern.

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Agrarlandesrätin Verena Dunst, wHR Mag.a Sonja Windisch und Mag. Wolfgang Böck gratulierten Mag.a Nicole Schlaffer, die nunmehr als neue Vorstandsvorsitze beim Verein „Tierschutz Burgenland“ fungiert

Der Sonnenhof befindet sich auf einem 30.000 m² großen Grundstück und bietet für mehr als 200 Tiere Platz – davon 55 illegal nach Österreich gebrachte Welpen, die vor wenigen Wochen bei einer Grenzkontrolle entdeckt worden waren. Den untergebrachten Tieren wird während des Aufenthaltes im Sonnenhof bestmögliche therapeutische Pflege, ärztliche Betreuung und eine artgerechte Haltung zuteil, um sie dann schnellst möglich an tierliebende Menschen zu vermitteln. Vor dem Weihnachtsfest werden allerdings keine Tiere abgegeben, da sie als Überraschungsgeschenk denkbar ungeeignet sind. Für die Welpen gilt außerdem noch eine Sperrfrist bis Jänner 2017, wo sie dann nach einem speziellen Vergabeverfahren an Interessenten weitergegeben werden. Dunst dazu: „Insgesamt gesehen steht beim Tierschutz die sach- und artgerechte Haltung bzw. Nutzung von Tieren durch den Menschen im Mittelpunkt. Für eine nachhaltige und positive Veränderung im Tierschutz zielt ein guter Teil der Arbeit auf die Verhinderung und Vermeidung von Tierleid ab. Nur durch Information, Beratung, Erklärung und mit pädagogischen Mitteln ist es möglich, den richtigen Umgang mit, aber auch das Verantwortungsbewusstsein und Mitgefühl der Menschen gegenüber Tieren zu fördern. Es muss schon im Kindesalter vermittelt werden, dass man sich vor der Anschaffung eines Tieres auch der damit verbundenen Voraussetzungen und Konsequenzen bewusst ist. Die rasche Vergabe der Tiere an tierliebe Menschen ist dem Sonnenhof deshalb ein besonderes Anliegen. Ein wichtiger Bezugspunkt für die Arbeit des Sonnenhofes ist der Mensch, denn nachhaltiger, innovativer Tierschutz muss beim Menschen beginnen, denn der Mensch gestaltet die Beziehungen zum Tier.“

Katzenkastration
Im Burgenland gibt es bezüglich Streunerkatzen keine landesgesetzlichen Regelungen. Deshalb wurde im Jahr 2013 eine Kooperation im Sinne des Tierschutzes zwischen den Gemeinden, den Tierärzten und dem Land, die sich die Kosten der Aktion teilen, ins Leben gerufen. Die für die Kastrationsaktion vorgesehenen Förderungen werden in Form von Gutscheinen an die interessierten Gemeinden, die selbst um Gutscheine ansuchen müssen, ausgegeben. Dieser Aktion, die ausschließlich für Streunerkatzen, und nicht für die Besitzer freilaufender Hauskatzen gilt, ist im Jahr 2016 von 1. Jänner bis 30. August gelaufen. Im Zuge dieser Aktion wurden bereits alle zur Verfügung stehenden Gutscheine in Anspruch genommen. Da sich diese Aktion über einen regen Zuspruch erfreut, hat sich Agrarlandesrätin Verena Dunst dazu entschlossen, die finanziellen Mittel aufzustocken und die Aktion im kommenden Jahr fortzuführen. „Es wird auch an einer Lösung an so genannten Hot-Spots gearbeitet, da es immer wieder Orte im Burgenland gibt, wo die Streuerkatzenpopulation so explodiert, dass die Kastrationsaktion zu kurz greift! Die Gemeinden können sich ab Anfang nächsten Jahres dafür bewerben“, betonte Dunst.
 
Tierschutzpreise/Tierhaltegesetz
Auch heuer hat es wieder die Verleihung eines Preises für besondere Leistungen auf dem Gebiet des Tierschutzes für Privatpersonen und Organisationen geben. Neu ist, dass 2016 auch erstmalig ein Tierschutzpreis für landwirtschaftliche Nutztiere zum Thema Haltung im täglichen Leben verliehen wurde. Im Mittelpunkt standen dabei Michkuhbetriebe unter den Kriterien Lebensleistung, Lebensdauer und Einhaltung aller artgerechten Haltungsfaktoren. Kurz vor Weihnachten wird heuer erstmals auch der „Burgenländische Heimtierpreis“ vergeben, der mit jeweils 1000 Euro für eine Privatperson und für eine Tierschutzeinrichtung im Burgenland dotiert ist. Agrarlandesrätin Dunst plant für 2017 auch die Verwirklichung eines Burgenländischen Tierhaltegesetzes, das Beschränkungen für die Haltung von gefährlichen Tieren beinhalten, wo Regelungen zum Schutz des Tierhalters selbst, aber auch für seine Umgebung verankert sein sollen.


Landessportehrenzeichen verliehen

19 SportlerInnen, 10 Mannschaften und 12 FunktionärInnen ausgezeichnet / Dekrete an „Zertifizierte VereinsfunktionärInnen“ überreicht

Burgenlands Sportlerinnen, Sportler Mannschaften gewannen 2015 633 Medaillen in 35 verschiedenen Sportarten bei nationalen und internationalen Bewerben erringen. Sie waren so erfolgreich wie nie zuvor! Für ihre Leistungen überreichte Sportreferent Landeshauptmann Hans Niessl 19 SportlerInnen, 12 FunktionärInnen sowie 10 Mannschaften – einige konnten aus Termingründen nicht persönlich anwesend sein – gestern Abend im Beisein zahlreicher Gäste im Kultur- und Kongresszentrum Eisenstadt Landesauszeichnungen. 12 FunktionärInnen erhielten ihr Dekret zum Abschluss des Lehrganges „Zertifizierter Vereinsfunktionär“.

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„Herzliche Gratulation und Dank an unsere ausgezeichneten Sportlerinnen und Sportler für ihren Trainingsfleiß und ihre Leistungen. Mein Dank gilt aber auch den Vereinsfunktionärinnen und Funktionären, den Dachverbänden und den Familien der Sportlerinnen und Sportler für ihren Idealismus und Einsatz für den Sport“, so Sportreferent Landeshauptmann Niessl bei der Ehrung im Kultur- und Kongresszentrum Eisenstadt. Sport sei die sinnvollste Freizeitbeschäftigung und trage wesentlich zur Sozialisation, der Entwicklung von Teamgeist und der Gesundheit bei.

Das Burgenland sei ständig bestrebt, die Rahmenbedingungen für den Sport weiter zu verbessern, betonte Niessl. Jüngste Beispiele dafür seien das im Herbst im Burgenland gestartete Pilotprojekt „Tägliche Turnstunde“ an dem 80 Prozent der burgenländischen Pflichtschulen auf freiwilliger Basis mitmachen, oder die vom Sportbeirat vor kurzem beschlossenen Investitionen zum Ausbau der Sportinfrastruktur. Von den insgesamt beschlossenen Fördergeldern in Höhe von 352.000 Euro fließen 232.000 Euro in den Sportstättenbau. Konkret gefördert werden dabei die Sanierung der Leichtathletikanlage bei der HTBLA Pinkafeld, die Überdachung der Kunsteisbahn in Eisenstadt genauso wie die Erweiterung des Bundesleistungszentrums für Segeln und Surfen in Neusiedl am See. Mit diesen Investitionen in die Sportinfrastruktur schaffe man die Rahmenbedingungen für weitere Erfolge im burgenländischen Sport. „Wie die aktuelle Medaillenbilanz beweist, hatten wir noch nie so viele Erfolge im burgenländischen Sport wie im Jahr 2015. Um diesen Erfolgsweg weiterzugehen, müssen wir natürlich auch in die Sportinfrastruktur investieren und moderne Sportstätten bieten“, so Niessl. Von der täglichen Turnstunde an den Schulen würden durch eine bessere Vernetzung von Schule und Sport auch die Vereine profitieren.
Um die burgenländischen Vereine bestmöglich zu unterstützen, wurde von der Akademie Burgenland in Kooperation mit dem Land Burgenland ein völlig neuer, österreichweit einzigartiger Lehrgang zum „Zertifizierten Vereinsfunktionär“ konzipiert. Auch hier sei das Burgenland Vorreiter, so der Landeshauptmann. Der Lehrgang sei ein wichtiger Beitrag zur Rechtssicherheit und trage zur Entspannung der Vereinsarbeit in einem immer komplexer werdenden Umfeld bei. Der Lehrgang soll einen tiefen Einblick in das Vereinswesen bieten, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von namhaften Experten unter anderem erfahren, in welchem rechtlichen Rahmen Sie sich bewegen können oder wie mit steuerlichen und sozialversicherungstechnischen Fragen umzugehen ist.

Auch im Veranstaltungsrecht sei es gelungen Änderungen im Sinne der Vereine umzusetzen, so Niessl.

 

 

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