Ärztestreik im Burgenland

Mattersburg, 10. 12. 2016 –

Darabos: „Ich verstehe die Vorgehensweise nicht“

Am Mittwochnachmittag streiken die niedergelassenen Ärzte im Burgenland. Die Ärztekammer hat einen Warnstreik in Wien, Burgenland und Kärnten angekündigt. Insgesamt 28 ÄrztInnen sind betroffen.

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LR Mag. Norbert Darabos, SPÖ

„Österreichweit werden rund 4,6 Mrd Euro zusätzlich in das Gesundheitswesen investiert. Im Burgenland hat der burgenländische Gesundheitsfonds zur Finanzierung der Krankenanstalten 10 Millionen EUR mehr als im Vorjahr – insgesamt 264 Millionen EUR zur Verfügung“, konstatiert Darabos, der für den Bereich der Krankenhäuser zuständig ist. „Ich habe ein sehr gutes Gesprächsklima mit dem Repräsentanten Ärztekammer“, sagt der Geunshdeitslandesrat. Im Zuge des neuen Finanzausgleichs wird eine Kostendämpfung eingeführt. Das bedeutet, dass die Kosten im Gesundheitswesen nächstes Jahr noch um 3,6 Prozent steigern dürfen. Bis 2021 senkt sich die Steigerungsrate auf 3,2 Prozent. Er versuche in seiner Funktion die best möglichen Rahmenbedingungen zu schaffen. Jeder Berufsgrubbe stehe natürlich das Streikreicht zu, das sei legitim, den Streikgrund verstehe er aber dennoch nicht, wie er betont. Er könne aber alle burgenländischen PatientInnen beruhigen, die 5 wohnortnahen Krankenhausambulanzen stehen allen PatientInnen natürlich auch am Mittwochnachmittag mit Rat und Tat zur Seite.

„Ich bemühe mich stetig in meiner Funktion als Gesundheitslandesrat Verbesserungen für die burgenländischen PatientInnen herauszuholen“, stellt Darabos fest. So habe er es geschafft letzte Woche zwei weitere MR Geräte in den beiden Krankenhäusern in Oberwart und Kittsee von der Bundeszielsteuerungskommission für den Großgeräteplan genehmigt zu bekommen. Diese werden im dritten Quartal 2017 in Betrieb gehen und täglich von 7-22 Uhr (Am Wochenende bis 16 Uhr) offen sein.

 

 

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