9. 12. 2016 – Politikerranking – Top Medienpräsenz vom 2. – 8. 12. 2016

Mattersburg, 9. 12. 2016 –

Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 02.12. bis 08.12.2016 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.

pr

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete vergangene Woche der designierte Bundespräsident Alexander Van der Bellen (unabhängig).

Anders als bei der durch den Verfassungsgerichtshof aufgehobenen Stichwahl am 22. Mai lag Van der Bellen am vergangenen Sonntag schon vor der Auszählung der Briefwahlkarten klar voran. Der ehemalige Parteichef der Grünen betonte nach seiner Wahl einmal mehr, „das Gemeinsame vor das Trennende“ zu stellen. Seinem Kontrahenten Norbert Hofer (FPÖ) zollte er ausdrücklich Respekt. Dieser habe ein respektables Ergebnis erreicht. „Und ich sollte selbst am besten wissen, wie viel Einsatz so ein Wahlkampf kostet.“ Van der Bellen will nun noch vor der Angelobung am 26. Jänner Gespräche mit den Vertretern der Regierung, mit den Landeshauptleuten, mit Bürgermeistern sowie mit führenden Exponenten von Gewerkschaft, Industrie und Kirche führen. Er werde „nicht aus der Hüfte schießen“, sondern das Amt nach bestem Wissen und Gewissen ausüben, so der designierte Bundespräsident.

Der unterlegene Kandidat Norbert Hofer gestand schon am frühen Abend die Niederlage ein und gratulierte seinem Mitbewerber zu seinem Erfolg. Er sei „unendlich traurig, dass es nicht geklappt hat.“ In sechs Jahren wolle er neuerlich für das höchste Amt im Staat kandidieren, kündigte Hofer an.

Als Neueinsteigerin der Woche etablierte sich Bildungsministerin Sonja Hammerschmid (SPÖ) auf Position neun im Ranking.

Die Ergebnisse der neuen Pisa-Schulleistungsstudie verorten Österreich im internationalen Mittelfeld. Allerdings verschlechterten sich die 15- bis 16-Jährigen im Vergleich zur Studie aus dem Jahr 2012 punktemäßig in allen drei Teilbereichen – Naturwissenschaften, Lesen und Mathematik. Für Bildungsministerin Hammerschmid gibt es nichts zu beschönigen: „Das ist kein zufriedenstellendes, eigentlich ein inakzeptables Ergebnis“, sagte sie bei der Präsentation der aktuellen Studie. Angesichts der „teils schockierenden“ Ergebnisse will Hammerschmid neben den angekündigten Reformen auch „Sofort-Maßnahmen“ setzen. Zusätzliche Diagnose- und Förderprogramme für Volksschulen seien bereits in Vorbereitung, denn „wir dürfen nicht mehr warten“.

 

 

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