18. 11. 2016 – Politikerranking – Top Medienpräsenz vom 18. – 24. 11. 2016

Mattersburg, 25. 11. 2016 –

Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 18.11. bis 24.11.2016 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte

pr

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete vergangene Woche der Dritte Nationalratspräsident und Bundespräsidentschaftskandidat Norbert Hofer (FPÖ).

Am Sonntagabend standen sich die Präsidentschaftskandidaten Norbert Hofer und Alexander Van der Bellen in einer TV-Konfrontation gegenüber. Van der Bellen kritisierte, dass seinem Vater von der FPÖ-Politikerin Ursula Stenzel unterstellt worden sei, ein Nazi gewesen zu sein. Norbert Hofer bemerkte dazu, dass ihn viele als Nazi bezeichnen würden und er sich das nicht gefallen lasse. Die im Studio anwesende Ursula Stenzel beteuerte, sie habe Van der Bellen nicht verletzten wollen.

Hofer gab in der TV-Konfrontation bekannt, dass er im Falle einer Wahl Johannes Peterlik zu seinem Kabinettsdirektor machen wolle. Diese Personalentscheidung überraschte insofern, da der 49-jährige Peterlik bisher der ÖVP zugerechnet wurde und u.a. in den Kabinetten von Benita Ferrero-Waldner und Sophie Karmasin tätig war.

Für Diskussionen sorgte vergangene Woche zudem eine E-Mail an 400.000 Auslandsösterreicher. Der freiheitliche Präsidentschaftskandidat hatte sich an diese Wählergruppe gewandt, was zu Kritik wegen möglicher illegaler Datenweitergabe führte.

Als Neueinsteiger der Woche etablierte sich Infrastrukturminister Jörg Leichtfried (SPÖ) auf Position acht im Ranking.

Aufgrund der digitalen Umwälzungen könne man durchaus über kürzere Arbeitszeiten und mehr Freizeit für Arbeitnehmer reden. Das sagte der SPÖ-Minister am Sonntag in der ORF-„Pressestunde“. „Vielleicht ist die Zeit reif, das wieder zu diskutieren“, so Leichtfried. Der Infrastrukturminister bekräftigte zudem seine Kritik an den Pkw-Mautplänen Deutschlands: Die Benachteiligung von Nichtdeutschen sei eine „Gefährdung des europäischen Geistes“.

Um den Absatz der vergleichsweise teuren Elektroautos anzukurbeln präsentierte Leichtfried am Mittwoch zusammen mit Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter (ÖVP) ein „Aktionspaket zur E-Mobilität“. Als Empfänger kommen Privatpersonen, Unternehmen, Vereine und Gebietskörperschaften infrage. Außerdem sollen Elektrofahrzeuge künftig eigene Nummerntafeln mit grüner Schrift erhalten und von speziellen Vorteilen, etwa einer Befreiung von Parkgebühren, profitieren.

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