22. 11. 2016 – Polizei News

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Heute Vormittag kam es zu einem schweren Unfall auf der S 31, Fahrtrichtung Mattersburg, kurz nach der Ausfahrt Wulkaprodersdorf. Nähere Angaben zum Unfallhergang sind uns im Moment noch nicht bekannt.


Schwerpunktaktion auf der Ost-Autobahn (A4) und der Bundesstraße 65 (B65)

Bei 35 Fahrzeugen stellten die Polizistinnen und Polizisten Übertretungen fest. Bei 20 Fahrzeugen waren die Defekte an Bremsen, Reifen und Ladung so gravierend bzw. die erforderlichen Dokumente und Bewilligungen nicht vorhanden, dass die Polizeibeamten die Kennzeichen wegen Gefahr im Verzug abnehmen und die Weiterfahrt untersagt werden musste.

In Zusammenarbeit mit der Landesverkehrsabteilung Burgenland und der Autobahnpolizeiinspektion Oberwart fand am 19. und 20. November 2016 eine technische Schwerpunktkontrolle auf der Ost-Autobahn (A4) und der Bundesstraße 65 (B65) im Bereich Nickelsdorf (Bezirk Neusiedl am See) und Rudersdorf (Bezirk Jennersdorf) statt.

Bei diesen Kontrollen wurden an 20 Fahrzeugen gravierende Mängel festgestellt, sodass eine Weiterfahrt behördlich untersagt und die Kennzeichen wegen Gefahr im Verzuge abgenommen werden mussten. Im Zuge dieser Schwerpunktaktion wurde ein Lenker eines österreichischen Sattelfahrzeuges einer Lenker- und Fahrzeugkontrolle unterzogen. Dabei wurde auch eine Überprüfung der Lenk- und Ruhezeiten durchgeführt. Bei der Auswertung der Daten aus dem digitalen Tachografen ergaben sich Verdachtsmomente, die auf eine Manipulation des Tachografen hinwiesen. Nach Durchführung der entsprechenden Untersuchungen und Befragung des Lenkers gab dieser zu, dass die Fahrzeugeinheit in Bulgarien gegen einen Betrag von € 1.500,– derart manipuliert worden war, dass der Lenker mit einer Fernbedienung das Gerät auch dann auf „Ruhezeit“ schalten kann, wenn das Fahrzeug fährt. Dadurch werden ordnungsgemäße Lenkzeiten, Lenkzeitunterbrechungen und Ruhezeiten vorgetäuscht und die aufgezeichneten Daten verfälscht. Bei den entsprechenden Kontrollen sind somit keine Übertretungen sichtbar. Die Weiterfahrt wurde unverzüglich untersagt und der Lenker nach Abschluss der Erhebungen dem zuständigen Gericht wegen Verdachts der Datenfälschung sowie der Bezirksverwaltungsbehörde zur Anzeige gebracht.

Weiters wurde ein LKW mit deutscher Zulassung auf der Ost-Autobahn A4 angehalten, welcher mit 1.300 kg Gefahrgut verschiedener Einstufungen beladen war. Bei der Kontrolle des Fahrzeuges wurde festgestellt, dass die Bremsanlage an der zweiten Achse am Sattelanhänger völlig funktionslos war! Die Bremsleitung war geplatzt und vom Lenker mittels eines Kabelbinders abgeklemmt worden. Auch konnte der Fahrer die für den Transport vorgeschriebenen Begleitpapiere nicht vorweisen. Weiters entsprach auch die vorgeschriebene Feuerlöschausrüstung am und im LKW nicht den gesetzlichen Vorschriften. In diesem Falle wurde die Weiterfahrt behördlich untersagt und der LKW-Lenker bei der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde angezeigt.

Bei dieser Schwerpunktaktion wurden insgesamt 162 Anzeigen erstattet und 34 Organstrafverfügungen eingehoben.


Gewerbsmäßiger Betrug im Gemeindegebiet Gablitz / Bezirk Wien-Umgebung – Hinweise erbeten

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Zumindest zwei unbekannte Täter verleiteten nach postalischer Übermittlung von Folder das Opfer dazu, sich bei einer Busfahrt mit Gewinnversprechen anzumelden. Am 11. November 2016, am Tag der Busfahrt, die jedoch dann nicht stattfand, kontaktierten sie das Opfer persönlich an der Wohnadresse im Gemeindegebiet von Gablitz und entlockten ihr 4.000 Euro. Der geschädigten Frau wurde dabei versprochen, dass ihr als Gewinnerin 480.000 Euro überwiesen werden.

 

Täterbeschreibung:

  1. unbekannter Täter: männlich, ca. 55–60 Jahre, ca. 180–185 cm groß, runde Gesichtsform, graue kurze Haare, bekleidet mit dunkler Jacke;
  2. unbekannter Täter: männlich, ca. 40–45 Jahre;

 

Die Täter sprachen im bayrischen Dialekt und hatten gute Umgangsformen. Sie fuhren mit einem schwarz lackierten Pkw der Marke Mercedes, mit deutschem Kennzeichen das mit „M“ beginnt.


Verletzte Person gefunden – vermutlich Verkehrsunfall mit Fahrerflucht – Ersuchen um Mithilfe der Bevölkerung

Wie gestern in einer diesbezüglichen Presseaussendung berichtet, wurde in den frühen Morgenstunden des 20.November 2016 in Unterpetersdorf, Bezirk Oberpullendorf, ein 29-jähriger Mann mit schweren Verletzungen aufgefunden.

Aufgrund der Verletzungen des Opfers sowie des Spurenbildes muss laut Auskunft eines Sachverständigen davon ausgegangen werden, dass es sich dabei um einen Verkehrsunfall mit Fahrerflucht handelt.

Der Mann muss demnach im liegenden Zustand auf der Fahrbahn von einem Auto erfasst worden sein. Er dürfte mit der Kleidung im Bereich der Bodenplatte an einem Kfz-Teil, möglicherweise am Auspuff, hängen geblieben und mehrere Meter „mitgeschliffen“ worden sein.

Er wurde von Freunden gefunden und mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Da sich der Mann an nichts mehr erinnern kann, gestalten sich die Erhebungen äußerst schwierig.

Um den Fahrerflüchtigen ausforschen zu können, richten wir folgende Fragen an die Bevölkerung:

  • Wer hat am 20.11.2016, gegen 03:00 Uhr, in der Weingartenstraße in Unterpetersdorf ein Fahrzeug gesehen?
  • Kennt jemand im Bekanntenkreis – insbesondere in Unterpetersdorf und Umgebung – ein Fahrzeug, bei dem seit zwei Tagen der Auspuff defekt ist bzw. dieses sonstige Beschädigungen aufweist?
  • Wurde in den letzten zwei Tagen ein Fahrzeug in eine Werkstätte gebracht, das Beschädigungen im Bereich der Bodenplatte aufweist bzw. einen defekten Auspuff hat?

Zweckdienliche Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Horitschon unter: 059133 1225 oder an jede andere Polizeiinspektion

 

 

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