SPÖ: Young ImPuls Award verliehen, Militärmusik

Lockenhaus, 21. 11. 2016 –

Auszeichnung für ehrenamtliches, soziales Engagement

Jugendlandesrätin Astrid Eisenkopf zeichnete gestern Abend Jugendliche für ehrenamtliches, soziales Engagement aus. Der Preis wurde in den Kategorien Soziales, Integration, Kultur und Klima- und Umweltschutz gestern auf der Burg Lockenhaus vergeben. Teilnahmeberechtigt waren Jugendliche aus dem Burgenland, die nicht älter als 30 Jahre sind. Insgesamt wurden Preise im Werte von 6000 Euro vergeben. Die Esterhazy Privatstiftung war Partner. Die Gewinnerprojekte können sich wirklich sehen lassen. „Der Young Impuls Award zeigt, wie vielfältig und bunt das ehrenamtliche Engagement der Jugendlichen im Burgenland ist“, betont Eisenkopf im Rahmen der gestrigen Preisverleihung.

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Mag. Karl Wessely (Esterhazy), LRin Mag.a Astrid Eisenkopf und das Projektteam von „Hashtag Mensch ist Mensch“ rund um Silvia Czech

Die GewinnerInnen der einzelnen Kategorien:

INTEGRATION – Silvia Czech für das Projekt „#Mensch ist Mensch“ (Mattersburg)
Ziel des Projektes Hashtag Mensch ist Mensch ist es, Jugendlichen mehr Akzeptanz für geflüchtete Menschen zu erzeugen. Dabei geht es der Gewinnerin vor allem darum, jenen Menschen die Berührungsängste mit Geflüchteten haben, zu zeigen, dass diese Menschen, Menschen sind „wie du und ich“.

SOZIALES – Lisa Kainz für das Projekt „Gemeinsam stark – Tiere Helfen Leben“ (Neufeld a.d. Leitha)
Lisa Kainz ist seit 2015 im Vorstand des Österreichischn Berufsverbandes der Sozialen Arbeit, ehrenamtliche Mitarbeiterin der Pannonischen Tafel und ehrenamtliche Mitarbeiterin der sozialtherapeutischen Wohnungen „Fühl dich wohl“. Ihr Projekt „Gemeinsam stark – Tiere Helfen Leben“ zielt sowohl auf den richtigen Umgang mit Mensch und Tier, als auch auf die Steigerung der sozialen Kompetenzen in gruppendynamischen Prozessen, ab.

KULTUR – Manuel Bintinger – KUGA Großwarasdorf (Operpullendorf)
Manuel Bintinger ist seit 2009 im ehrenamtlich im KUGA-Vorstand tätig. Bis 2015 war er einfaches Vorstandsmitglied, woebei der Schwerpunkt seiner Arbeit im Jugendbereich lag. Seit November 2015 hat Bintinger den Vorsitz der KUGA ehrenamtlich übernommen.

KLIMA & UMWELT  – Stephan Neuberger – „Konzept eines Micro-Grids für ein Dorf in der Subsahara-Region“ (Hirm)
Stephan Neuberger sucht nach Möglichkeiten, erneuerbare Energien in ländlichen Entwicklungsregionen einzusetzen, immer mit dem Ziel Strom für die Menschen in den Entwicklungsländern zu erzeugen. Strom ist in Entwicklungsländern keine Selbstverständlichkeit. Mit seinen Projekt leistet er einen wichtigen Beitrag für die Entwicklungsländenr. Neuberger ist seit 2016  auch Vorstandsmitglied der Organisation „Solidarität, Ökologie und Lebensstil“

Der heuer erstmals neu kreierte Award soll auch in den nächsten Jahren die Bedeutung bzw. den Wert der Freiwilligentätigkeit noch stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken. „Wir wollen mit dem Award in den nächsten Jahren noch viele, viele junge Menschen zu solchem Engagement motivieren“, so Eisenkopf.


Attraktiver Arbeitgeber Bundesheer – auch bei der Militärmusik

Landeshauptmann Hans Niessl: Nationaler und internationaler Botschafter des Burgenlandes wird wieder gestärkt

Die Militärmusik des Burgenlandes hat nicht nur Tradition, sondern auch Gegenwart und Zukunft – und das in voller Spielstärke, wie Landeshauptmann Hans Niessl, Oberst Mag. Gernot Gasser, Militärkommandant des Burgenlandes, Prof. Mag. Alois Loidl, Obmann des burgenländischen Blasmusikverbandes, und Oberst Hans Miertl, Militärkapellmeister der Militärmusik Burgenland am 21. November 2016 gegenüber Medienvertretern berichteten. „Das Österreichische Bundesheer ist insgesamt gesehen – Stichwort Sicherheit, Grenz- und Katastrophenschutz – ein wichtiger Partner für die burgenländische Bevölkerung, aber auch für die Burgenländische Landesregierung. Die Militärmusik Burgenland, die stellvertretend für die Identität unseres Heimatlandes steht, spielt dabei als Botschafter des Burgenlandes bei nationalen und internationalen Anlässen eine wesentliche Rolle. Ich freue mich deshalb, dass es gelungen ist, die Militärmusik, die als kulturelle Säule des burgenländischen Musikwesens auch ein wesentlicher Qualitätsträger für den Nachwuchs der zivilen Musikkapellen im Burgenland ist, wieder zu voller Spielstärke aufwachsen zu lassen“, betonte Landeshauptmann Hans Niessl.

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Oberst Hans Miertl, Militärkapellmeister der Militärmusik Burgenland, Landeshauptmann Hans Niessl, Oberst Mag. Gernot Gasser, Militärkommandant des Burgenlandes, und Prof. Mag. Alois Loidl, Obmann des burgenländischen Blasmusikverbandes

Nachdem die österreichische Militärmusik im Jahr 2015 aus Spargründen auf Ensembles reduziert wurde und damit die Fähigkeit verlor, Märsche und Konzerte zu spielen, aber auch an Attraktivität für Wehrpflichtige, den Grundwehrdienst bei der Militärmusik abzuleisten, einbüßte, verfügte Verteidigungsminister Mag. Hans Peter Doskozil, dass die Militärmusik in Österreich als wichtiger Bestandteil der Traditionspflege im Österreichischen Bundesheer personell wieder aufgestockt werden soll. Diese Initiative ist Teil der personellen, materiellen und strukturellen Reform „Landesverteidigung 21.1“. Um wieder ihre volle Spielstärke von 46 Mitgliedern erreichen zu können, ist die Militärmusik Burgenland, die momentan 31 MitgliederInnen verzeichnet, daher auf der Suche nach zusätzlichen MusikerInnen. Aufgerufen sind GrundwehrdienerInnen, aber auch QuereinsteigerInnen im Alter von 18 bis 40 Jahren sich bei der Militärmusik Burgenland telefonisch unter 050201 15 43971 bzw. unter 0664 622 8311 oder via E-Mail unter hans.miertl@bmlvs.gv.at zu melden, um einen Termin für ein Vorstellungsgespräch bzw. eine musikalische Überprüfung auf dem Instrument zu vereinbaren.

Niessl dazu: „Minister Doskozil verhilft dem Bundesheer nach diesem Sparkurs aber auch insgesamt gesehen mit zusätzlichen Aufgaben und Impulsen zu einem neuen Stellenwert. Mit der Erhöhung des Heeresbudgets für Geräte und Infrastruktur, der Aufnahme von 300 neuen Soldaten beim Militärkommando Burgenland und insgesamt der Stärkung der Militärkommanden sowie der Ausweitung des Assistenzeinsatzes hat er die Weichen für eine professionelle Sicherheitspolitik in unsicheren Zeiten gestellt, denn das Thema Sicherheit hat für das Burgenland als Grenzregion schon seit jeher einen sehr hohen Stellenwert. Bis heute ist das Burgenland – aufgrund seiner geografischen Lage – Sicherheitsdienstleister – nicht nur für ganz Österreich, sondern auch für die Europäische Union.“

 

 

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