VGT-Aktion mit 3 toten Vögeln auf Grabsteinen gegen Jagd

Eisenstadt, 18. 11. 2016 –

VGT appelliert an Landesrätin Verena Dunst, die Jagd auf ausgesetzte Vögel aus der Massentierhaltung – Fasan, Rebhuhn und Stockente – zu verbieten!

3 Grabsteine wurden auf den Stufen des Landhauses errichtet, darauf liegen 3 tote Vögel. Sie stammen aus den Mistkübeln der Massentierhaltungen, von denen sie in die burgenländischen Jagdreviere verschickt werden. Landauf landab werden sie zu 100.000en ausgesetzt und gleich wieder abgeschossen. Landesrätin Verena Dunst plant ein neues Jagdgesetz, doch diese Praxis soll es nicht verhindern. Dabei werden im Burgenland mehr Zuchtvögel für die Jagd ausgesetzt, als in allen anderen österreichischen Bundesländern, und das Burgenland ist auch Schlusslicht in der Einschränkung dieser Praxis. Mit der heutigen Aktion appelliert der VGT an das Herz der Landesrätin, die Feudaljagd auf ausgesetzte Zuchtvögel zu verbieten.

VGT-Obmann Martin Balluch ist vor Ort: „Ein Paradigmenwechsel in der Jagd wurde angekündigt, aber die schlimmste Form der Feudaljagd, die Jagd auf ausgesetzte Vögel aus der Massentierhaltung, soll unverändert bleiben. Wir haben unsere Argumente vorgebracht, die wissenschaftlichen Gutachten sind überreicht, die Fakten zu dieser Jagdform liegen auf dem Tisch. Wir werden jetzt nicht mehr weggehen, bis Landesrätin Verena Dunst im Sinne der großen Mehrheit der Bürger und Bürgerinnen des Burgenlands das Aussetzen von Zuchtvögeln für die Jagd verbietet!“

Die AktivistInnen des VGT haben sich heute vor dem Büro der zuständigen Landesrätin Dunst versammelt.

Mit drei toten Vögeln und Grabsteinen, soll auf die Missstände der aktuellen Jagdgesetzesreform aufmerksam gemacht werden.

 

 

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